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Prozessanalyse

Aufgrund der zunehmenden Durchdringung der IT in die Unternehmensprozesse ist eine kontinuierliche Prozessanalyse ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie. Mit der Analyse von Kernprozessen soll die Prozesseffizienz sowie die Möglichkeit der Prozessverbesserung durch IT dargestellt werden.

Im Rahmen der Prozessanalyse wird untersucht,

  • wie effizient die IT in den Geschäftsprozess eingebunden ist und ob die IT-Unterstützung des Geschäftsprozesses in der bestehenden Form optimal ist,
  • durch welche IT-Maßnahmen eine optimale Unterstützung des Geschäftsprozesses erreicht wer­den kann.

Wesentlicher Hebel für eine prozessbezogene Leistungssteigerung ist die strategiegerechte Rollen- und Schnittstellenklärung zwischen den beteiligten Organisationseinheiten in einem Unternehmen in Form einer konsequenten Auftraggeber-Auftragnehmer-Beziehung, die sich in der Prozesskette widerspiegelt. Es ist zu klären, in welchem Prozessschritt welche IT-Leistungen gegebenenfalls zu welchen Zeitpunkten erbracht werden sollen. Daran anschließend ist festzulegen, durch wen und auf welche Art die notwendigen IT-Leistungen erbracht werden sollen (z.B. interne versus externe Erbringung von IT-Services).

Eine wesentliche Herausforderung im Rahmen von Prozessanalysen liegt in der Komplexitätsreduktion an den Prozessschnittstellen. Diese bezieht sich auf die Art der Unterstützung durch IT. Es gilt die Schnittstellen zwischen den Prozessschritten, beziehungsweise die unterstützende IT innerhalb der Prozesskette, so zu gestalten, dass die bereits genannte Auftraggeber–Auftragnehmer-Beziehung gewährleistet wird.

Die Analyse von IT-Architekturen, IT-Infrastrukturen sowie IT-Services erfolgt bei der Experton Group grundsätzlich vor dem Hintergrund der jeweils zugrundeliegenden Geschäftsprozesse. Diese bilden die Kernkompetenzen eines Unternehmens. Die IT ist dabei unterstützendes Mittel. Ihr optimaler Einsatz steigert die Qualität der Prozesse, ersetzt diese aber nicht. Wesentliches Augenmerk richtet die Experton Group auf die Messung der Prozesseffizienz in Form von KPIs (Key Performance Indicator), die als Steuerungsinstrument von herausragender Bedeutung sind.

Die Durchführung einer Prozessanalyse erfolgt in 4 Phasen:

Projektphase 1:
Definitionsphase

Projektphase 2:
Planungsphase

Projektphase 3:
Durchführungsphase

Projektphase 4:
Abschlussphase

  • Definition der zu analysierenden Prozesse.
  • Festlegungen der Projektziele und der erwarteten Ergebnisse.
  • Festlegung der Vorgehensweise.
  • Festlegung der Projektorganisation.
  • Festlegung des Zeitplans und der Arbeitspakete.
  • Erstellung eines Statement of Work (Pflichtenheft).
  • Klares Verständnis über den Prozessablauf, den Prozess-Input und den angestrebten Prozess-Output.
  • Bearbeitung definierter Arbeitspakete: 
    • Prozesskomplexität, Prozessschnittstellen
    • Rollen, Verantwortlichkeiten und Übergabeleistungen im Rahmen der Prozesskette.
    • Informationsfluss und Technologieeinsatz innerhalb der Prozesskette.
    • Messung der Prozesseffizienz.
  • Schlussbericht.
  • Abschlusspräsentation.