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		<title>Experton Group Weekly ICT News DACH</title>
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		<description>Wöchentliche ICT News der Experton Group.</description>
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			<title>Experton Group Weekly ICT News DACH</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 27 Apr 2012 17:24:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Neue Studie: High-Performance-Portale – Motor des digitalen Business</title>
			<link>http://www.experton-group.de/research/ict-news-dach/news/article/neue-studie-high-performance-portale-motor-des-digitalen-business-1.html</link>
			<description>Dr. Carlo Velten, Steve Janata

Mit der aktuellen Studie „High-Performance-Portale – der Motor des  digitalen Business“ liefert die Experton Group interessante Erkenntnisse  zu den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-folhqwvhuylfhChashuwrq0jurxs1frp');" >Dr. Carlo Velten, Steve Janata</a></p>
<p class="bodytext"><img src="fileadmin/experton/images/people/carlo_velten.jpg" alt="Dr. Carlo Velten" align="left" hspace="12" width="80" /><img src="fileadmin/experton/images/people/steve_janata.jpg" alt="Steve Janata" align="left" hspace="20" width="80" /></p>
<p class="bodytext">Mit der aktuellen Studie „High-Performance-Portale – der Motor des  digitalen Business“ liefert die Experton Group interessante Erkenntnisse  zu den Betriebskonzepten und Erfolgsstrategien von Online-Portalen in  großen Unternehmen in Deutschland. Durch die Transformation hin zu neuen  digitalen Geschäftsmodellen und –prozessen hat das Thema Online-Portale  gerade wieder Hochkonjunktur. </p>
<p class="bodytext">Die Studie, die im Auftrag der Telefonica Online  Services GmbH (TOS) durchgeführt und erstellt wurde, liefert aktuelle  empirische Befunde zu den Planungen und Investitionsabsichten großer  deutscher Unternehmen im Segment der Online-Portale. Online-Portale  bilden mittlerweile die Grundlage für eine Vielzahl an  Geschäftsprozessen und für die Umsetzung neuer digitaler  Geschäftsprozesse und sind nicht mehr nur ein „Add-on“ der  Unternehmens-IT.</p>
<p class="bodytext">Im Rahmen der Studie wurden insgesamt 100  Unternehmen ab 500 Mitarbeitern aus acht Branchen befragt. Die  Einblicke, die die Entscheider gewährten, fokussieren sich auf die  strategische Rolle von Online-Portalen im Unternehmen, die  Herausforderungen bei dynamischem Wachstum sowie die heutigen und  zukünftigen Betriebskonzepte für unternehmenskritische Portale.</p>
<p class="bodytext">Experton hat erstmalig einen  Klassifizierungsansatz entwickelt, mit dem Unternehmen ihre  Online-Portale in unterschiedliche Leistungsklassen eingruppieren und  daraus Ableitungen z.B. hinsichtlich der Betriebskonzepte und der  Usability ableiten können. Die Studie liefert somit erste  handlungsleitende Empfehlungen zur Planung und Gestaltung zukünftiger  Portalprojekte, speziell für Unternehmen, die zukünftig vermehrt  sogenannte „High-Performance-Portale“ – die „Champions League“ der  Online-Portale – betreiben.</p>
<p class="bodytext">So erwarten die Entscheider, die im Rahmen der  Studie befragten wurden, einen deutlichen Trend in Richtung  „industrialisierter“ Portalbetrieb, der mittels hochskalierbarer  Infrastrukturen und automatisierter Prozesse die steigenden Ansprüche an  hohe Performance und Usability garantiert.</p>
<p class="bodytext"><img src="fileadmin/experton/mailings/2012/ICTWeekly_17_2012_01.png" alt="High-Tech Portale" height="501" width="540" /></p>
<p class="bodytext"><i>Grafik: Unerlässliche Kompetenzen zum Betrieb von High-Performance-Portalen. Quelle: Experton Group, 2012</i></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 17:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Die Fragen nach PureSystems</title>
			<link>http://www.experton-group.de/research/ict-news-dach/news/article/die-fragen-nach-puresystems.html</link>
			<description>Wolfgang Schwab
 Nach dem Beitrag von Andreas Zilch,  Vorstand und Lead Advisor der Experton Group, im ICT-Newsletter Nr. 15  vom 13. April 2012 zum Thema PureSystems, erreichten uns diverse Fragen ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-folhqwvhuylfhChashuwrq0jurxs1frp');" >Wolfgang Schwab</a></p>
<p style="overflow:hidden" class="bodytext"> <img src="fileadmin/experton/images/people/wolfgang_schwab.jpg" alt="Wolfgang Schwab" align="left" hspace="12" width="80" />Nach dem <a href="research/ict-news-dach/news/article/ibm-praesentiert-puresystems-sind-die-neuen-cloud-appliances-fluch-oder-segen.html" >Beitrag von Andreas Zilch</a>,  Vorstand und Lead Advisor der Experton Group, im ICT-Newsletter Nr. 15  vom 13. April 2012 zum Thema PureSystems, erreichten uns diverse Fragen  von Anwendern und Journalisten, deren Beantwortung von generellem  Interesse ist. Diese Fragen beantworte ich gerne wie folgt:</p><ol><li>Frage: Welches Know-how in IT-Abteilungen der  Anwenderunternehmen ist durch den Einsatz von integrierten  Komplettsystemen – ob von IBM, Cisco, HP, Oracle, SAP - künftig (noch)  nötig, welches überflüssig?<br />                             <br />                         Antwort: Insbesondere bei Anwendern mit eher  durchschnittlichen Anforderungen fällt das Tuning von einzelnen Systemen  weg. Unberührt hingegen bleibt das Tuning über Systemgrenzen hinweg,  insbesondere wenn integrierte Komplettsysteme mit traditionellen  Komponenten interagieren sollen. Hier entstehen im Zweifelsfall sogar  neue Herausforderungen, da das Tuning von Standard-Komponenten bekannt  ist, die Anpassung von integrierten Komplettsystemen hingegen eher  nicht. <br />                         Bei Anwendern mit High-End-Anforderungen  hinsichtlich der Systemleistung kommen derartige integrierte  Komplettsysteme eher weniger zum Einsatz, da hierfür die  High-End-Modelle geeigneter sind.<br />                         <br />                         </li><li>Frage: Welches Spezial-Know-how ist bei  Anwenderunternehmen mit ihrer oftmals applikationsgetriebenen starken  Heterogenität für den Einsatz von PureSystems nötig?<br />                             <br />                         Antwort: Für den Einsatz von PureSystems ist  zunächst kein Spezial-Know-how erforderlich, das über das meist  vorhandene Wissen über die Anwendungen, die Middleware und die  eingesetzten IBM-Server hinausgeht. Im Wesentlichen sollten  IT-Abteilungen, die bislang entsprechende IBM-Technologien eingesetzt  haben, weiterhin gut aufgestellt sein, sofern keine  High-End-Anforderungen bestehen. Andernfalls wird es notwendig sein, die  PureSystems-Details zu kennen um gegebenenfalls selbst nachtunen zu  können.<br />                         <br />                         </li><li>Frage: Wie weit sind Experten gerade für  eine Integration hinsichtlich des Datenbank-Bereiches mit Oracle und  Microsoft am Personalmarkt vorhanden? Welches Know-how ist hierfür  gefragt?<br />                             <br />                         Antwort: Gefragt sind einerseits absolute  Spezialisten, die das Datenbank-Design (Tabellen, Schlüssel, Relationen  etc.) übernehmen können, und andererseits absolute Spezialisten, die die  Optimierung Datenbank – Middleware – Storage / Server bewerkstelligen  können. Beide Gruppen werden von den Herstellern in langwierigen  Schulungs- / Zertifizierungsverfahren ausgebildet und sind auf dem  Personalmarkt quasi nicht verfügbar. Gleichzeitig brauchen aber auch die  wenigsten Unternehmen derartige Mitarbeiter auf Dauer. Die Einstellung  derartiger Personen würde in der Regel auch das Gehaltsgefüge sprengen.  Entsprechend werden diese Personen als Berater für einzelne Tage bis  wenige Wochen beauftragt.<br />                         <br />                         </li><li>Frage: Welche Integrations-Spezialisten sind  notwendig, wenn ein Anwenderunternehmen die Middleware-Schicht selbst  definieren möchte?<br />                             <br />                         Antwort: Dieses Vorgehen ergibt aus unserer  Sicht keinen Sinn. Entweder ein Anwender entscheidet sich für das  traditionelle Modell bestehend aus Server, Storage,  Virtualisierungsschicht, Betriebssystem, Middleware und Anwendung, oder  es greift zu integrierten Komplettsystemen. In einem integrierten  Komplettsystem die Middleware zu tauschen ist zwar vermutlich machbar,  eliminiert aber sämtliche Vorteile der Integration.<br />                         <br />                         </li><li>Frage: Wie weit sind Technologie- und  Transformationspartner sowie ISVs mit Entwicklern für  PureSystems-Business-Applikationen ausgestattet?<br />                             <br />                         Antwort: Die Systeme basieren auf  Standard-Komponenten, die lediglich integriert verkauft werden und für  die es zu einer wachsenden Anzahl von Anwendungen entsprechende  Optimierungseinstellungen gibt. Dieses Wissen wird von IBM und seinen  Partnern zusammengestellt und angeboten. </li></ol><p class="bodytext">                      Der einzelne ISV oder Technologiepartner kann  zusätzlich eigene Templates entwickeln und diese Anwenderkunden  anbieten. In der Praxis wird sich dabei aber zeigen, dass es sehr viel  Consulting- und Projekterfahrung benötigt, um derartige  Optimierungstemplates zu erstellen. Reine ISVs dürften damit überfordert  sein; Systemhäuser und Implementierungspartner hingegen sollten sehr  gut für dieses zusätzliche Geschäft gerüstet sein.                     </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 17:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Browser-Marktanteile: Ein Kampf mit harten Bandagen – und nicht immer fairen Mitteln</title>
			<link>http://www.experton-group.de/research/ict-news-dach/news/article/browser-marktanteile-ein-kampf-mit-harten-bandagen-und-nicht-immer-fairen-mitteln.html</link>
			<description>Dr. Carlo Velten, Steve Janata

Für diejenigen Unternehmen, die im (selbsterklärten) „Krieg“  miteinander um die Vorherrschaft im Internet stehen, ist die Aussage  bezüglich der aktuellen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-folhqwvhuylfhChashuwrq0jurxs1frp');" >Dr. Carlo Velten, Steve Janata</a></p>
<p class="bodytext"><img src="fileadmin/experton/images/people/carlo_velten.jpg" alt="Dr. Carlo Velten" align="left" hspace="12" width="80" /><img src="fileadmin/experton/images/people/steve_janata.jpg" alt="Steve Janata" align="left" hspace="20" width="80" /></p>
<p class="bodytext">Für diejenigen Unternehmen, die im (selbsterklärten) „Krieg“  miteinander um die Vorherrschaft im Internet stehen, ist die Aussage  bezüglich der aktuellen Marktanteile der einzelnen Browser die wohl  wichtigste Größe. Einerseits, um für sich selbst zu beurteilen, wo die  aktuellen Frontlinien verlaufen, und zum anderen das Mittel der Wahl in  der Kommunikation nach außen, um darzustellen, dass der (interpretierte)  Trend der eigene Freund ist.</p>
<p class="bodytext">Theoretisch ist es auch erst einmal richtig, aus  den ausgewiesenen Marktanteilen im Browser-Markt diese Art von  Rückschlüssen zu ziehen. Die ganze Sache hat nur einen Haken: Wenn man  sich mehrere solcher Statistiken zu Hand nimmt, dann kommt man aus dem  Staunen nicht mehr heraus. </p>
<p class="bodytext">Die Marktanteile der einzelnen Browser schwanken –  je nach Statistik - um teilweise mehr als 100 Prozent. Wenn man also  beispielsweise glauben möchte, dass Microsofts Internet Explorer derzeit  massiv Marktanteile verliert und hinter Googles Browser Chrome liegt,  dann braucht man sich nur genug Statistiken anzusehen - irgendeine wird  schon dabei sein, die zur eigenen Annahme passt.</p>
<p class="bodytext">Aber woran liegt das eigentlich; ist es doch ein  Einfaches, diese Marktanteile automatisch zu tracken, wenn eine Website  angesteuert wird? Ganz einfach: Alle diese Messungen bilden nur einen  kleinen Teil des gesamten Webtraffics ab. Und diese sind zwar exakt im  Bezug auf die eigene Grundgesamtheit, aber eben nicht zwangsläufig  insgesamt repräsentativ. Das heißt nichts anderes, als dass diese  Messungen nur einen Teil des Marktes widerspiegeln, auch wenn die  zugrunde liegende Zahl der eingeschlossenen Websites und deren  Nutzerzahlen relativ groß sind. So geben die wichtigsten weltweiten  Anbieter solcher Mess-Tools an, eine solch große Anzahl an Pageviews,  beziehungsweise monatlichen Besuchern, als Grundlage der Messung  heranzuziehen, dass die Messungen als repräsentativ zu betrachten seien.  Diese Zahlen suggerieren somit eine Genauigkeit, die es so aber gar  nicht gibt. Denn es ist ähnlich wie bei der offiziellen  Inflationsmessung: Je nachdem wie also dieser Korb an Websites  zusammengesetzt ist, schwankt das Ergebnis sehr stark.</p>
<p class="bodytext">Dazu kommen dann noch häufig „handwerkliche  Fehler“ bei der Veröffentlichung des zugrunde liegenden  &nbsp;Statistikmaterials. Nicht selten wird weder regional differenziert (die  regionalen Markanteile divergieren extrem stark), noch wird im Rahmen  der Berichterstattung unterschieden, ob gerade der Gesamtmarkt  betrachtet wird oder lediglich ein Teilmarkt, zum Beispiel der Markt für  Netbooks oder Tablets etc.</p>
<p class="bodytext">Vor diesem Hintergrund müssten Meldungen, die die  gerade errungene - oder gerade verlorene - Marktführerschaft eines  Browsers propagieren, eigentlich mit großer Vorsicht genossen werden.  Zumindest sollte man sich wohl hüten, daraus mehr zu machen, als eine  Aussage über einen aktuellen, allenfalls kurzfristigen Trend im Markt.  Es ist nicht mehr und nicht weniger als eine Momentaufnahme innerhalb  eines Teilmarktes. Nur in Kombination mit Erkenntnissen über die lokalen  Märkte - insbesondere der deutsche Markt weicht oft sehr stark von den  globalen Entwicklungen ab - und über zukünftige Entwicklungen, wie etwa  Cloud Computing oder die Mobile-Strategie einzelner Anbieter, lassen  sich wirklich valide Prognosen über die zukünftige Entwicklung der  Marktanteile treffen.</p>
<p class="bodytext">Aber all dies scheint in vielen Publikationen nur  eine untergeordnete Rolle zu spielen, denn es lassen sich aus diesen  Messungen leicht schöne, reißerische Schlagzeilen produzieren.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 17:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Überlegungen und Empfehlungen zur Beschaffung von Software</title>
			<link>http://www.experton-group.de/research/ict-news-dach/news/article/ueberlegungen-und-empfehlungen-zur-beschaffung-von-software.html</link>
			<description>Axel Oppermann
 Die  Experton Group berät seit ihrer Gründung im Jahr 2005  Anwenderunternehmen im Bereich der operativen und strategischen  Beschaffung von Informationstechnologie. Besonderes...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-folhqwvhuylfhChashuwrq0jurxs1frp');" >Axel Oppermann</a></p>
<p class="bodytext"> <b><img src="fileadmin/experton/images/people/axel_oppermann.jpg" alt="Axel Oppermann" align="left" hspace="12" width="80" /></b>Die  Experton Group berät seit ihrer Gründung im Jahr 2005  Anwenderunternehmen im Bereich der operativen und strategischen  Beschaffung von Informationstechnologie. Besonderes Augenmerk wird hier  auch auf die Bereiche Software und Services gelegt. Ferner werden seit  dem Jahr 2007 regelmäßig Studien zum Thema Einsatz, Beschaffung und  Verwertung von Software durchgeführt. Beleuchtet werden hier die  unterschiedlichen Funktionen und Aufgaben im Rahmen des Software  Lifecycles im Unternehmen. Gleichfalls werden die Roadmaps der einzelnen  Softwareanbieter beleuchtet und hinterfragt.</p>
<p class="bodytext">Aktuell häufen sich – wie in jedem Jahr von März bis Mai – die  Anfragen der Anwender hinsichtlich Lizenzierung und Vertragsverhandlung.  Aus diesem Grund fassen wir in diesem Newsletter einige ausgewählte  Erkenntnisse der Analysen und konkreten Anwenderprojekte der letzten  Jahre zusammen und weisen auf einige zentrale Fehler bzw. Schwachstellen  im Rahmen der Vorbereitung einer Neulizenzierung und im Rahmen der  Vertragsverhandlung hin. Hierbei handelt es sich ausdrücklich um einen  komprimierten Überblick!</p>
<p class="bodytext">Software ist ein Werttreiber für die Gesellschaft  und das einzelne Unternehmen. Durch den Einsatz von Software werden  Prozesse beschleunigt, Informationen für Mitarbeiter und Kunden  bereitgestellt und Geschäftsmodelle oftmals erst ermöglicht. Allein in  Deutschland werden nach Analysen der Experton Group im Jahr 2012 23,78  Milliarden Euro für Software ausgegeben. Das ist gegenüber 2011 ein  Wachstum von 2,5 Prozent. Überdurchschnittliches Wachstum weisen hierbei  insbesondere die Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern auf (plus  2,8 Prozent) sowie die Branchen Energie- und Wasserversorgung und der  öffentliche Sektor.</p>
<p class="bodytext">Diese Summen zeigen, dass ein  verantwortungsvoller Umgang mit Software und den damit verbundenen  Lizenzen unabdingbar ist. Auch deshalb sollte ein aktives Management –  ein Software Asset Management (SAM) – ein wichtiger und etablierter  Bestandteil des IT-Alltags sein. In Anlehnung an die Definition der IT  Information Library (ITIL) kann SAM als ein Bündel von  Geschäftsprozessen bezeichnet werden, die im Lebenszyklus einer Software  im Unternehmen (Beschaffung, Bereitstellung, Verwaltung, Ausmusterung)  nötig sind, um den Softwarebestand eines Unternehmens zu verwalten, zu  kontrollieren und zu schützen. Es ist jedoch keine Seltenheit, dass  viele Unternehmen auf Softwareinventare, Bedarfsanalysen oder ein  ganzheitliches Software Asset Management verzichten. </p>
<p class="bodytext">Untersuchungen der Experton Group zeigen, dass  sich Entscheider zwar im Rahmen des Auswahlprozesses intensiv mit Kosten  und Nutzen einer Software auseinandersetzen, ein aktives Management der  im Unternehmen vorhandenen Lizenzen jedoch oftmals nicht forcieren.  Bereits seit dem Jahr 2007 führt die Experton Group in diesem Themenfeld  regelmäßige Untersuchungen durch. Werden exemplarisch die Analysen aus  den Jahren 2007 und 2010 verglichen, wird eine Erhöhung der Einsatzgrade  von prozess- oder toolbasierten Ansätzen zum Software Asset Management  um ca.11 Prozentpunkte sichtbar. Allerdings lag im Jahr 2010 die Zahl  derjenigen Unternehmen, die kein aktives Software Asset Management  betrieben, in diesem Segment bei über 50 Prozent. In den Unternehmen mit  weniger als 500 Mitarbeitern liegt diese Quote deutlich höher –  schätzungsweise bei über 70 Prozent. Auch im Jahr 2011 sah die Situation  nicht zwingend besser aus: So gaben seinerzeit 57 Prozent der Befragten  in Unternehmen mit 500 bis 999 Mitarbeitern an, dass sie keine  Kontrolle über das Lizenzmanagement bzw. die eingesetzte Software haben.  Bei Unternehmen mit 20 bis 499 Mitarbeitern sah die Situation noch  misslicher aus: Sieben von zehn Unternehmen gaben ihre „Ohnmacht“ beim  Management von Lizenzen zu. </p>
<p class="bodytext">Auch erste Erkenntnisse aus aktuellen Analysen  lassen hier keine nennenswerten Steigerungen erkennen. Dies ist  insbesondere durch die zunehmende Anzahl an&nbsp; Bereitstellungsoptionen und  die zunehmende Komplexität der Materie – beispielsweise durch  Virtualisierungsoptionen – doppelt brisant. </p>
<p class="bodytext">Aber nicht nur das Management der Software (bzw.  der Lizenzen) im Unternehmenseinsatz, bis hin zu einer möglichen  Verwertung auf dem Zweitmarkt, setzt die IT-Verantwortlichen vor enorme  Herausforderungen. Vielmehr sind enorme Herausforderungen auch in der  Planungs- und Beschaffungsphase zu finden.                    </p>
<p class="bodytext"><b>Beschaffung von Software als Schwachstelle der Leistungserbringung der IT-Abteilungen </b></p>
<p class="bodytext">Bei einer Analyse der durch die Experton Group  durchgeführten Beratungsprojekte lassen sich nachfolgende  Verhaltensmuster bzw. Schwachstellen bei der strategischen Umsetzung  einer Softwarelizenzierung (in Teilen auch für Cloud Services /  SaaS-Angebote vergleichbar) zusammenfassen. Anmerkung: Die nachfolgende  Auflistung folgt keinem Ranking und stellt nur einen Auszug dar.                     </p>
<p class="bodytext"><b>Vertrauen – Anfang vom Ende</b></p>
<p class="bodytext">Die vermeintlich größte Hürde und Stolperstein  bei der Lizenzierung von Software sind Lizenzprogramme, die auf  Vertrauen aufbauen. Hierbei handelt es sich um Verträge, die dem  Anwender über eine definierte Laufzeit den Einsatz von Software erlauben  und das eigenständige – und zunächst nicht meldepflichtige – Ausrollen  von Software erlaubt. Die Unternehmen erhalten hierbei Zugriff auf die  Software und können diese installieren, upgraden oder migrieren. Am Ende  einer definierten Periode (z.B. am Ende jeden Jahres) werden die  zusätzlich installierten Lizenzen bezahlt. So können die Funktionen  oftmals ohne Reglementierungen genutzt werden. Alles basiert halt auf  Vertrauen. So können exemplarisch Serverfunktionen auch ohne  entsprechende Zugriffsrechte genutzt werden oder schnell einmal einige  Dutzend Rechner mit den Anwendungen bereitgestellt werden. Für das  Anwenderunternehmen hat es den pragmatischen Vorteil, dass es schnell  die benötigte Software einführen kann. Für den Softwarelieferanten hat  es den Vorteil, dass zusätzliche belastbare Umsätze erzielt werden. Doch  was ist, wenn das Vertrauen aufgebraucht ist? Wenn ein Vertrag nicht  verlängert wird – bzw. werden soll? Wenn es zu Audits kommt? Wenn es zu  Änderungen in den Produktnutzungsrechten kommt? Dann stehen viele  IT-Verantwortliche vor einem Scherbenhaufen. Durch das Modell des  Vertrauens schleichen sich nahezu zwangsweise Fehllizenzierungen ein,  und unterschiedliche Auslegungen der Nutzungsrechte sind keine  Seltenheit. Setzt sich diese Erkenntnis durch, wird auch schon einmal  ein Vertrag verlängert, der eigentlich nicht verlängert werden sollte.</p>
<p class="bodytext">Schlussfolgerung: Vertrauen ist gut – vorbeugen  ist besser. Es ist festzustellen, dass durch Rahmenverträge, die eine  durch das Anwenderunternehmen geleitete Verbreitung der Software ohne  eine direkte Meldung gegenüber dem Lieferanten ermöglicht, eine  unkontrollierte Verbreitung der Softwarenutzung beflügelt. Dies ist  insbesondere dann der Fall, wenn a) keine Management-Strukturen  vorhanden sind und b) eine stark dezentrale Organisation vorhanden ist.  Auch führt eine Verschiebung des Zeitpunktes der Nutzung mit dem  entsprechenden Zahlungsstrom zu einer Beschleunigung dieser Tendenz.  Eine weitere Fehlerquelle ist insbesondere in der Dehnung bzw.  Überschreitung der genutzten Funktionen gegenüber den tatsächlich  lizenzierten Nutzungsrechten zu erkennen. </p>
<p class="bodytext">Empfehlung:<b> </b>Es wird empfohlen,  insbesondere oben skizzierte Vertragskonstrukte kritisch zu beäugen.  Insbesondere gilt es, die ungezügelte Verbreitung zu limitieren. Ferner  gilt es, die Nutzungsrechte – bzw. die Limitierung von Nutzungsrechten –  für die zentralen Produkte genauestens zu kennen und zu identifizieren.                     </p>
<p class="bodytext"><b>Kommunikation 1: CFO / Geschäftsführung – „Mach es zu seinem Problem“ </b></p>
<p class="bodytext">Ein zentrales Problem (weit) im Vorfeld der  Vertragsverhandlungen ist die Budgetierung der benötigten Mittel. Je  nach Organisationsstruktur der Unternehmen und Wahrnehmung der  IT-Leitung/des CIOs als Wertfaktor für das Unternehmen, müssen CIOs  regelmäßig in Budgetverhandlungen mit dem CFO bzw. der Geschäftsführung  treten. Oftmals werden sie hier genötigt, konkrete Angaben über die  benötigten monetären Mittel zu treffen. Bedingt durch häufig fehlendes  Wissen über die tatsächliche Lizenzsituation und die realen Bedarfe in  den kommenden Jahren, kommt es hier oftmals zu Fehleinschätzungen. Diese  abweichenden Bewertungen sind insbesondere dann besonders negativ für  den CIO (als Person und in seiner Rolle), wenn nachträglich erhöhte  monetäre Bedarfe sichtbar werden. Dies ist dann der Fall, wenn im Rahmen  der Planungen und Vorverhandlungen keine valide Informationsbasis  vorhanden ist. </p>
<p class="bodytext">Es ist keine Seltenheit, dass im Rahmen interner  oder externer Projekte erhebliche Fehllizenzierungen ermittelt werden.  Ein „Klassiker“ ergibt sich exemplarisch durch die Limitierung der  Nutzungsrechte von Client-Betriebssystemen und deren Deployment. Hier  entsteht oftmals durch fehlendes Wissen ein Compliance Risiko.</p>
<p class="bodytext">Schlussfolgerung: IT-Verantwortliche sollten  unter allen Umständen frühzeitige Aussagen zum benötigten Budget  gegenüber dem CFO / der Geschäftsleitung vermeiden. Es ist klar, dass  dies durch die asymmetrischen Machtverhältnisse, bedingt durch  Dienstverhältnisse, nicht immer möglich ist. Ist eine Aussage  unvermeidlich, sollte zwingend im Vorfeld eine Ad-hoc-Analyse über die  Lizenzsituation durchgeführt werden. </p>
<p class="bodytext">Empfehlung: Aussagen zu Budgets dürfen nur auf  Basis valider Werte oder belastbarer Annahmen getroffen werden. Werden  die IT-Verantwortlichen genötigt, Aussagen auf Basis einer  unvollständigen Informationslage zu treffen, muss dies unmittelbar  kommuniziert werden. Kommt es zu einem größeren Gap zwischen Planungen  und der Ist-Situation – eventuell durch Compliance-Verstöße – müssen  diese kommuniziert werden. Verschleiern hilft nicht! </p>
<p class="bodytext">Ist ein IT-Leiter / CIO für eine entstandene  Fehllizenzierung bzw. ein Compliance-Risiko nicht verantwortlich,  beispielsweise wenn dieser gerade erst in das Unternehmen (in den  Verantwortungsbereich) eingetreten ist, und der CFO sperrt sich  gegenüber dem CIO, das Budget zu erhöhen, gilt es für den CIO, das  Risiko durch offene Kommunikation auf Dritte zu übertragen. Probates  Mittel ist hierbei das Aufzeigen des Compliance-Risikos gegenüber dem  CFO / der Geschäftsführung. Hierzu müssen unterschiedliche  Lizenzierungsszenarien mit dem jeweiligen Compliance-Risiko kommuniziert  werden. Siehe folgendes Beispiel:</p>
<p class="bodytext"><img src="fileadmin/experton/mailings/2012/ICTWeekly_17_2012_02.png" height="197" width="540" alt="" /></p>
<p class="bodytext">Durch die klare Kommunikation kann der „neue“ CIO  seinen eigenen Leidensdruck reduzieren und seine Ziele leichter  erreichen. Dies ist nur möglich, wenn a) die Verfehlung nicht bei ihm  selbst liegt und b) dedizierte und umfassende Szenarien als nachhaltiger  Beweis vorgelegt werden können. Die Aufforderung, Rückstellungen für  Compliance-Risiken zu bilden, bewirkt teilweise Wunder.                     </p>
<p class="bodytext"><b>Kommunikation 2: Keine aktive Kommunikation zwischen den Verantwortungsträgern</b></p>
<p class="bodytext">Ein großes Problem stellt die fehlende  Interaktion und der oftmals nur minimale Austausch zwischen den  Verantwortlichen des Lizenzmanagements und den Kompetenzträgern im  operativen IT-Betrieb (Rechenzentrum, Client etc.) dar. So planen die  Rechenzentrums-Verantwortlichen die Infrastrukturen auf Basis der  technischen Bedarfe – und nicht auf Basis oder unter Berücksichtigung  der Lizenzbestimmungen. Die Lizenzmanager wiederum fragen nicht nach der  tatsächlichen technischen Notwendigkeit einer Infrastruktur. Durch  diese Parallelwelten kommt es regelmäßig zu enormen Verschwendungen. </p>
<p class="bodytext">Schlussfolgerung: Es ist zwingend erforderlich,  dass das Lizenzmanagement in die detaillierten Infrastrukturplanungen  eingebunden wird und die Verantwortlichen für die Infrastruktur sich  aktiv im Vorfeld der Vertragsverhandlungen an den Projekten beteiligen.  Häufig findet ein Austausch nicht statt und wird von den beteiligten  Parteien nicht für ernst genommen oder die Teambildung findet zu spät  statt. Insbesondere durch Themen wie Virtualisierung (z.B. von Servern)  oder Einschränkungen von „Movement Rights“ hat sich dieser Bedarf noch  gesteigert. So können durch frühzeitige Interaktion die Lizenzkosten  durch oftmals nur geringe Anpassungen an die reale Infrastruktur (bei  gleicher Zielerreichung) nachhaltig reduziert werden. </p>
<p class="bodytext">Empfehlung: Es gilt, Prozesse aufzusetzen, die  den Austausch zwischen Lizenzmanagement und Infrastruktur regelmäßig  sicherstellen. Hierzu zählt insbesondere die Vermittlung von  Lizenzwissen (zentrale Rahmenparameter). Gleichfalls müssen regelmäßige  interne Audits erfolgen, die im Ergebnis einen Indikator liefern, in  welchem Umfang die technische Ist-Situation mit den lizenzrechtlichen  Rahmenparametern und Restriktionen effizient abgebildet ist.                     </p>
<p class="bodytext"><b>Falsche Ziele: Gesamtkosten und Konsequenzen – und nicht Rabatte – fokussieren </b></p>
<p class="bodytext">Noch zu häufig wird im Vorfeld der  Vertragsverhandlungen und der konkreten Gespräche mit den  Softwarelieferanten zu sehr auf Rabatte und Discounts abgezielt. Im  Rahmen der Vertragsverhandlungen feilscht der Einkauf um wenige  Prozentpunkte. Die Folgekosten für den operativen Betrieb werden häufig  nicht bewertet. Auch mögliche Lock-in-Effekte oder zusätzliche Kosten  für Services werden nicht umfassend betrachtet. Die Gründe für diese  Situation liegen auf der Hand: Der Einkäufer wird dafür bezahlt,  effektive Prozesse und günstige Beschaffungen zu organisieren. Günstige  Beschaffung bedeutet in vielen Unternehmen x-Prozent Rabatt vom ersten  Angebot. Hingegen werden IT-Verantwortliche oftmals noch immer nicht an  einem effektiven Betrieb gemessen. So haben insbesondere IT-Leiter in  kleineren und mittelständischen Unternehmen keine individuellen  Zielvorgaben hinsichtlich Qualität, Produktivität oder Effektivität. Die  Folge ist oftmals eine „selektive Wahrnehmung“. Bei den vielen  organisatorischen und operativen Aufgaben in einem Unternehmen sowie in  einer IT-Organisation kommt es dann vor, dass einzelne Kosten oder ganze  Themenkomplexe „unter dem Radar fliegen“ und im täglichen Geschäft  verdrängt werden. </p>
<p class="bodytext">Schlussfolgerung: Nicht zielführende – oder nur  kurzfristig orientierte - Vorgaben führen langfristig zu Verschwendung.  Unterschiedliche Ziele der im Buying Center vertretenen Rollen und  Personen spielen den Lieferanten in die Arme. Häufig werden die  unterschiedlichen Interessen in den unterschiedlichen Evaluationsstufen  gegeneinander ausgespielt oder in einer Art „Stapelverarbeitung“  abgearbeitet. </p>
<p class="bodytext">Empfehlung: Es gilt, die individuellen Ziele der  im Buying-Center vertretenen Rollen und Personen frühzeitig zu  synchronisieren. Ist dies nicht möglich, muss eine neutrale Bewertung  der jeweiligen Sachlage innerhalb des iterativen Prozesses, bezogen auf  Gesamtkosten, Strategie und Machbarkeit (= Benchmark), erfolgen.                     </p>
<p class="bodytext"><b>Weitere Schwachstellen</b></p>
<p class="bodytext">Weitere Schwachstellen im Bereich des Lizenzmanagements und der Vertragsverhandlung mit Softwarelieferanten sind u.a.</p><ul><li>fehlende personelle Ressourcen im eigenen Unternehmen,</li><li>Zeitdruck – durch Selbstverschulden oder durch den Lieferanten provoziert,</li><li>fehlende Informationsbasis,</li><li>fehlende Vergleichbarkeit,</li><li>fehlende Kenngrößen,</li><li>schwache interne Prozesse.                    </li></ul>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 17:23:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Weiter zunehmender Wettbewerb der Netzwerk-Ausrüster – des Kunden Freud, des Anbieters Leid</title>
			<link>http://www.experton-group.de/research/ict-news-dach/news/article/weiter-zunehmender-wettbewerb-der-netzwerk-ausruester-des-kunden-freud-des-anbieters-leid.html</link>
			<description>Frank Heuer
Der  deutsche Markt für Netzwerk-Hardware (aktive Komponenten, wie Switches,  Router, WLAN, also ohne Verkabelung etc.) wird 2012 um etwa 1,7 Prozent  wachsen. Damit kann der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-folhqwvhuylfhChashuwrq0jurxs1frp');" >Frank Heuer</a></p>
<p class="bodytext"><b><img alt="Frank Heuer" src="fileadmin/experton/images/people/frank_heuer.jpg" align="left" height="112" hspace="12" width="80" /></b>Der  deutsche Markt für Netzwerk-Hardware (aktive Komponenten, wie Switches,  Router, WLAN, also ohne Verkabelung etc.) wird 2012 um etwa 1,7 Prozent  wachsen. Damit kann der Networking-Markt nur unterdurchschnittlich  zulegen, während der ICT-Markt insgesamt um etwa zweieinhalb Prozent  wachsen wird. Zwar gibt es „Wachstums-Oasen“ wie z.B. WLAN-Ausstattung,  dies kann jedoch nicht die Wachstumsschwäche im Switching-Markt  ausgleichen, der den Löwenanteil zum Netzwerk-Markt beiträgt. Zwar  wachsen die Stückzahlen recht ordentlich – die Netze müssen für  Konvergenz und zunehmende Nutzung Netz-basierender Services gerüstet  werden - aber die schnell sinkenden Portpreise schmälern die  Umsatzentwicklung. Der Grund liegt unter anderem im zunehmenden  Wettbewerb.</p>
<p class="bodytext">Denn der zu verteilende Kuchen bleibt im Wesentlichen gleich –  parallel streiten jedoch neue Wettbewerber um die Marktanteile. Während  Cisco in der Vergangenheit eine sehr dominierende Stellung hatte, haben  sich inzwischen ernstzunehmende Wettbewerber positioniert. Zum einen hat  sich Hewlett-Packard verstärkt mit seiner ProCurve-Reihe engagiert und  darüber hinaus 2010 vollständig den Pionier im Networking-Segment, 3Com,  übernommen. Des Weiteren hat Juniper sein Portfolio von einer früher  Carrier-lastigen Ausrichtung in den Firmenkunden-Markt erweitert. Ganz  besonderes Augenmerk – das zeigte nicht zuletzt die jüngste CeBIT –  sollte man auf Huawei richten. Während das chinesische Unternehmen noch  vor zehn Jahren vor allem durch Plagiatsstreitigkeiten mit Cisco  auffiel, hat es inzwischen seine Präsenz in Europa und Deutschland (die  Europa-Zentrale befindet sich Düsseldorf) ausgeweitet. Weltweit  beschäftigt Huawei über 45.000 Ingenieure. Und Huawei ist nicht der  einzige chinesische Konkurrent, der auf den deutschen Markt drängt. ZTE,  derzeit vor allem im Telekommunikationsbereich präsent, hat unter  anderem auch Switches im Portfolio.</p>
<p class="bodytext">Wettbewerb belebt das Geschäft, und so bieten  sich den Kunden zunehmend Alternativen an, was sich entlastend auf das  ITK-Budget auswirken kann. Es gilt, das Angebot genau zu prüfen, um  nicht nur kostenseitig, sondern - in diesem wichtigen  Infrastrukturbereich – auch technisch zukunftssicher die Weichen richtig  zu stellen.</p>
<p class="bodytext"><img src="fileadmin/experton/mailings/2012/ICTWeekly_16_2012_03.png" alt="Marktvolumen Netzwerk-Hardware" height="412" width="547" /></p>
<p class="bodytext"><i>Grafik: Marktvolumen von Netzwerk-Hardware in Deutschland. Quelle: Experton Market Navigator 2012</i></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 17:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Auch im UCC-Zeitalter wächst der VoIP-Markt</title>
			<link>http://www.experton-group.de/research/ict-news-dach/news/article/auch-im-ucc-zeitalter-waechst-der-voip-markt.html</link>
			<description>Frank Heuer
Anfang April erschien das Update des Experton Market Navigators, einer umfangreichen Datenbank für den deutschen ITK-Markt.
Einige Leistungsmerkmale des Navigators: 
Etwa 460 Produkte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-folhqwvhuylfhChashuwrq0jurxs1frp');" >Frank Heuer</a></p>
<p class="bodytext"><b><img alt="Frank Heuer" src="fileadmin/experton/images/people/frank_heuer.jpg" align="left" height="112" hspace="12" width="80" /></b>Anfang April erschien das Update des Experton Market Navigators, einer umfangreichen Datenbank für den deutschen ITK-Markt.</p>
<p class="bodytext">Einige Leistungsmerkmale des Navigators: </p><ul><li>Etwa 460 Produkte und Dienstleistungen des ITK-Marktes werden erfasst</li><li>Differenzierung nach 86 Subbranchen plus private Haushalte </li><li>Differenzierung nach 12 Unternehmensgrößenklassen - Beschäftigte, Umsätze, IT-Arbeitsplätze </li><li>Betrachtung von über 120 Anbietern </li><li>Daten ab 2007, fünf Jahre Forecast für die strategische Planung </li></ul><p class="bodytext">Mit Blick auf den Kommunikationsmarkt zeigt der  Navigator, dass der Markt für Voice-over-IP-Lösungen weiter steigt: 2012  werden die Umsätze in Deutschland um über acht Prozent auf mehr als 1,3  Mrd. Euro zulegen. Das ist bemerkenswert, wenn man sich an Berichte vor  wenigen Jahren erinnert, die der Zuverlässigkeit und (Sprach-) Qualität  von VoIP-Lösungen ein schlechtes Zeugnis ausstellten. Inzwischen ist  allerdings auch die Umstellung der Carrier in Richtung Next Generation  Networks weit fortgeschritten, und Hybrid-Lösungen haben die  Entscheidung für die neue Technologie leichter gemacht.</p>
<p class="bodytext">Seit einigen Jahren setzt sich jedoch zunehmend  die nächste Generation zukunftsorientierter Kommunikation durch: Unified  Communications und Collaboration, kurz UCC. Die unterschiedlichen  Kommunikationswege und Tools zur Zusammenarbeit (z.B. Sprache im Fest-/  Mobilnetz, E-Mail, Konferenzen) werden in einer einheitlichen Plattform  zusammengeführt, und eine Präsenzfunktion zeigt die Verfügbarkeit der  gewünschten Kommunikationspartner an. So wird das Paradoxon gelöst, dass  trotz einer zunehmenden Zahl Kommunikationsmöglichkeiten / Endgeräten  die Erreichbarkeit immer schwerer geworden ist. </p>
<p class="bodytext">UCC ist also eine integrative Lösung. Dies  erklärt auch, warum das weitere Wachstum des VoIP-Marktes kein  Widerspruch ist. Neben den originären UCC-Lösungen (z.B. Microsoft Lync)  zählen zum erweiterten UCC-Gesamtmarkt unter anderem auch die in die  Plattformen integrierten VoIP-Lösungen. Die Experton Group geht davon  aus, dass in Deutschland bereits über 30 Prozent der Ausgaben für  VoIP-Lösungen zum erweiterten UCC-Markt zu rechnen sind.</p>
<p class="bodytext"><img src="fileadmin/experton/mailings/2012/ICTWeekly_16_2012_02.png" alt="Marktvolumen VoIP" height="411" width="546" /></p>
<p class="bodytext"><i>Grafik: Marktvolumen von VoIP-Lösungen in Deutschland. Quelle: Experton Market Navigator 2012</i>                </p>
<p class="bodytext">Wir möchten in Erfahrungsaustausch mit Nutzern von UCC treten, insbesondere von folgenden extern betriebenen Lösungen:</p><ul><li>Deutschland-LAN der Deutschen Telekom</li><li>Vodafone OfficeNet</li><li>Vodafone OfficeNet Enterprise PBX</li><li>Office 365 von Microsoft                    </li></ul><p class="bodytext">Falls Sie eine oder mehrere dieser Lösungen im  Unternehmen einsetzen, freue ich mich auch hierbei über Ihre E-Mail an:  Frank Heuer, Senior Advisor, <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-iudqn1khxhuChashuwrq0jurxs1frp');" >frank.heuer&#064;experton-group.com</a>.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 17:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Cloud Vendor Benchmark 2012 - das große Finale / Research-Phase abgeschlossen, exklusives Dinner-Event als Rahmen für die Ehrung der „Cloud-Leader 2012“ am 22. Mai in München</title>
			<link>http://www.experton-group.de/research/ict-news-dach/news/article/cloud-vendor-benchmark-2012-das-grosse-finale-research-phase-abgeschlossen-exklusives-dinner-event-als-rahmen-fuer-die-ehru.html</link>
			<description>Dr. Carlo Velten, Steve Janata

Es war ein langer und in Teilen harter Weg für alle Beteiligten. Im  Rahmen eines rund dreimonatigen Research-Prozesses hat die Cloud  Practice der Experton Group...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-folhqwvhuylfhChashuwrq0jurxs1frp');" >Dr. Carlo Velten, Steve Janata</a></p>
<p class="bodytext"><img src="fileadmin/experton/images/people/carlo_velten.jpg" alt="Dr. Carlo Velten" align="left" hspace="12" width="80" /><img src="fileadmin/experton/images/people/steve_janata.jpg" alt="Steve Janata" align="left" hspace="20" width="80" /></p>
<p class="bodytext">Es war ein langer und in Teilen harter Weg für alle Beteiligten. Im  Rahmen eines rund dreimonatigen Research-Prozesses hat die Cloud  Practice der Experton Group die Angebote, Technologien und Services von  insgesamt 109 Anbietern analysiert, verglichen und bewertet. Nun  befindet sich das Projekt auf der Zielgeraden, die Ergebnisse stehen  fest und somit auch die diesjährigen Gewinner und Verlierer in 16  Marktkategorien. Diese werden auch in diesem Jahr wieder in Quadranten  positioniert, die das Herzstück des ab Mitte Mai verfügbaren Reports  darstellen. </p>
<p class="bodytext">Die Anbieter und ihre Angebote werden in folgenden Kategorien bewertet:</p><ul><li>IaaS – Managed Hosted Cloud</li><li>IaaS – Managed Private Cloud</li><li>IaaS – Public Cloud</li><li>PaaS</li><li>SaaS – CRM</li><li>SaaS – Collaboration</li><li>SaaS – Webconferencing</li><li>SaaS – ERP für SoHo/SMB</li><li>Cloud Integration</li><li>Cloud Consulting</li><li>Cloud Technologies – Infrastructure</li><li>Cloud Technologies – Middleware</li><li>Cloud Technologies – Management</li><li>Cloud Services – Kleine Unternehmen</li><li>Cloud Services – Mittelstand</li><li>Cloud Services – Großunternehmen                    </li></ul><p class="bodytext">Die Studie bietet Anwendern einen einheitlichen  Marktüberblick und konkrete Entscheidungsunterstützung bei der Auswahl  entsprechender Angebote und Hersteller. Stärken und Schwächen der  Anbieter werden transparent. Der Fokus der Studie liegt auf dem  deutschen Markt, um regionale Rahmenbedingungen und Besonderheiten  berücksichtigen zu können. </p>
<p class="bodytext">Die Angebote der Hersteller werden detailliert  analysiert und segmentspezifisch verglichen. Wesentliche Inhalte und  Bewertungskriterien der Studie sind: </p><ul><li>Strategie / Roadmap </li><li>Portfolio an Produkten und Services </li><li>Technologie &amp; Ecosystem </li><li>Innovationsstärke </li><li>Service-Qualität &amp; SLA </li><li>Preisgestaltung &amp; Nutzungsbedingungen                    </li></ul><p class="bodytext">Der Höhepunkt folgt nun am 22. Mai in einer  zweiteiligen Abendveranstaltung. Erst werden im Rahmen einer  Pressekonferenz ab 17 Uhr im Hotel Park Hilton in München die  verantwortlichen Analysten Ergebnisse des „Cloud Vendor Benchmark 2012“  vorstellen und aktuelle Einschätzungen zum deutschen Cloud-Markt  treffen. Im Anschluss daran findet dann ab 19 Uhr die „Cloud Leader  Ceremony“ statt, ein exklusives Dinner-Event, das den Rahmen für die  Ehrung der „Cloud Leader 2012“ bildet, derjenigen Unternehmen, die es  mit ihren Services und Angeboten in die Leader-Quadranten geschafft  haben.</p>
<p class="bodytext">Informationen zur Pressekonferenz finden Sie hier:<br />                         <a href="http://experton-group.blogspot.de/2012/04/pressekonferenz-cloud-vendor-benchmark.html" target="_blank" >http://experton-group.blogspot.de/2012/04/pressekonferenz-cloud-vendor-benchmark.html</a></p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 17:05:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Erfolgreiches Go-to-Market von Cloud Services</title>
			<link>http://www.experton-group.de/research/ict-news-dach/news/article/erfolgreiches-go-to-market-von-cloud-services.html</link>
			<description>Frank Heuer
Wie  in unserem ICT-Newsletter 11 / 2012 vom 16. März 2012 beschrieben, wird  der deutsche Markt für Cloud Services (Software-, Platform-,  Infrastructure-as-a-Service) 2012 um über 50...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-folhqwvhuylfhChashuwrq0jurxs1frp');" >Frank Heuer</a></p>
<p class="bodytext"><b><img alt="Frank Heuer" src="fileadmin/experton/images/people/frank_heuer.jpg" align="left" height="112" hspace="12" width="80" /></b>Wie  in unserem ICT-Newsletter 11 / 2012 vom 16. März 2012 beschrieben, wird  der deutsche Markt für Cloud Services (Software-, Platform-,  Infrastructure-as-a-Service) 2012 um über 50 Prozent steigen.  Gleichzeitig lockt dieses Wachstum aber auch eine rasch zunehmende  Anzahl Anbieter in den Markt, der somit immer kompetitiver und  unüberschaubarer wird.</p>
<p class="bodytext"><b>Zunehmende Anforderungen an das Go-to-Market</b></p>
<p class="bodytext">Dies stellt enorme Anforderungen an Anbieter, die das Go-to-Market  eines neuen Cloud-Services oder einen Relaunch eines solchen planen,  unter anderem:</p><ul><li>Wie können wir auf unsere Lösung aufmerksam machen und die Kundenbedürfnisse zielgerichtet adressieren?</li><li>Welche Zielgruppen weisen in der  Marktpenetrationsphase den größten Need für unsere Lösung auf? Wie  können wir also ein limitiertes Marketing-Budget zielgerichtet und somit  effizient einsetzen?</li><li>Wie sollten unsere Cloud-Services gestaltet werden, damit sie die Kundenbedürfnisse optimal treffen?</li><li>Last but not least: Wie sieht ein  akzeptabler Preis aus? Wie können die divergierenden Kundenanforderungen  an Preis und Leistungen ins Gleichgewicht gebracht werden?                     </li></ul><p class="bodytext"><b>Unterstützung für das Go-to-Market von Cloud-Services</b></p>
<p class="bodytext">Kurz: Anbieter benötigen zunehmend Orientierung hinsichtlich folgender Marketingelemente:</p><ul><li>Kommunikationspolitik</li><li>Marktselektion</li><li>Produktpolitik</li><li>Preispolitik                    </li></ul><p class="bodytext">Die Experton Group unterstützt Cloud-Anbieter hinsichtlich dieser Marketingelemente auf Basis innovativer Methoden.</p>
<p class="bodytext">Insbesondere lässt sich dabei der Ansatz zur  Produkt- und Preisgestaltung hervorheben. Bei gewöhnlichen Methoden der  Kundenpräferenzmessung werden einzelne Leistungseigenschaften isoliert  beleuchtet. Ein realer Kaufentscheidungsprozess läuft allerdings  ganzheitlich ab. Bei isolierter Betrachtung der Relevanz für die  Kaufentscheidung werden von den potenziellen Kunden tendenziell alle  Leistungseigenschaften, aber gleichzeitig auch der Preis als wichtig  bewertet. Auf dieser Datenbasis kann aber der Anbieter kaum entscheiden,  welche Eigenschaften hochwertig ausgeführt werden sollten und vor allem  ob/welche Preisspielräume dabei bestehen. Hingegen kann die sogenannte  Conjoint-Analyse eindeutige Aussagen treffen, welche Eigenschaften  wesentlich sind und wo Kompromisse möglich sind, da die Befragten  unbewusst Leistungsbestandteile untereinander und gegenüber dem Preis  abwägen müssen. Ein Beispiel: In einer einfachen Abfrage würden  potenzielle Kunden sowohl den teuer zu „produzierenden“  7*24-Service-Bereitschaft (anstatt 9 bis 18 Uhr) als auch den  günstigsten Preis bevorzugen – unmöglich zu realisieren. Mit Hilfe der  Conjoint-Analyse kann beispielsweise ein Ergebnis sein: Der  Nutzenzuwachs der höherwertigen 7*24-Service-Bereitschaft gegenüber „9  bis 18 Uhr“ ist geringer als beim niedrigeren Preis gegenüber dem  höheren Preis.</p>
<p class="bodytext"><img src="fileadmin/experton/mailings/2012/ICTWeekly_16_2012_01.png" alt="Conjoint-Analyse" height="405" width="538" /></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><i>Grafik: Methodischer Ansatz: Conjoint-Analyse. Quelle: Experton Group 2012</i></p>
<p class="bodytext">Die Nutzung der Conjoint-Analyse ist ein  Verfahren, das noch relativ „jung“ in der ITK-Branche ist. In der  Automobilindustrie ist diese Methode dagegen bereits schon seit vielen  Jahren etabliert, etwa für die optimale Gestaltung von Sondermodellen.  Es lässt sich der Einwand erheben, dass dieses Verfahren eher für  Konsumgüter geeignet ist, bei denen einzelne Personen Kaufentscheidungen  treffen - im B2B-Sektor würden Beschaffungsentscheidungen eher  kollektiv getroffen. Allerdings gibt es auch gerade in mittelständischen  Unternehmen eine Person, die zumindest eine (Vor-) Enscheidung trifft –  meist der IT-Verantwortliche. Andererseits werden gerade  Cloud-Beschaffungsentscheidungen immer dezentraler und individueller  getroffen.</p>
<p class="bodytext">Ich habe eine ähnliche Vorgehensweise in Zusammenarbeit mit  verschiedenen renommierten Anbietern für das Go-to-Market z.B. von UCC  as a Service und Cloud Computing umgesetzt. Falls Sie auch von dieser  Erfahrung profitieren möchten, freue ich mich über Ihre E-Mail an: Frank  Heuer, Senior Advisor, <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-iudqn1khxhuChashuwrq0jurxs1frp');" >frank.heuer&#064;experton-group.com</a>.                    </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 17:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sicherer Passwortmanager fürs iPhone</title>
			<link>http://www.experton-group.de/research/ict-news-dach/news/article/sicherer-passwortmanager-fuers-iphone.html</link>
			<description>Alexander Tsolkas
Ob  für die EC-Karte, für das E-Mail-Postfach, privat oder beruflich  verwendete Zugänge, für alles braucht man Geheimnisse wie Passwörter  oder PINs. Doch je mehr Kombinationen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-folhqwvhuylfhChashuwrq0jurxs1frp');" >Alexander Tsolkas</a></p>
<p class="bodytext"><img src="fileadmin/experton/images/people/alexander_tsolkas.jpg" alt="Alexander Tsolkas" hspace="12" width="80" align="left" />Ob  für die EC-Karte, für das E-Mail-Postfach, privat oder beruflich  verwendete Zugänge, für alles braucht man Geheimnisse wie Passwörter  oder PINs. Doch je mehr Kombinationen wir uns merken müssen, desto  schwieriger wird es. Hinzu kommen die Hinweise der  Sicherheitsverantwortlichen und Ratgeber, möglichst lange und  komplizierte Passwörter auszuwählen und für jeden Zweck ein anderes  Passwort zu verwenden. So lässt sich IT-Sicherheit ohne Hilfsmittel wie  Passwortspeicher nicht umsetzen, der durchschnittliche Anwender ist  überfordert, wenn er die Sicherheitsvorgaben korrekt befolgen möchte.  Solche Passwortspeicher, die Zugangsdaten sicher speichern und  verwalten, müssen jedoch besonders hohe Sicherheitsanforderungen  erfüllen. Die Software iMobileSitter verwaltet Zugangsdaten auf dem  iPhone und schützt sie mit einem besonders cleveren Verfahren.</p>
<p class="bodytext">Mittlerweile gibt es viele Software-Produkte, um Anwender bei der  Verwaltung ihrer Passwörter zu unterstützen. Leider haben diese oftmals  Sicherheitsprobleme, selbst wenn sie starke Verschlüsselungsverfahren  verwenden. Deren Problem besteht darin, dass die  Sicherheitsvoraussetzungen zum Einsatz dieser Verschlüsselungsverfahren  nicht erfüllt sind. Bei den Programmen zur Verwaltung von Passwörtern  werden typischerweise Master-Passwörter verwendet, die bei der Ver- und  Entschlüsselung eine wichtige Rolle spielen. Die Mengen der in der  Praxis verwendeten Master-Passwörter sind jedoch um viele Zehnerpotenzen  kleiner als die Schlüsselmengen, die man für sichere Verschlüsselung  braucht.</p>
<p class="bodytext">Mit dem entwickelten Verfahren zur sicheren  Speicherung von Passwörtern und PINs hat Fraunhofer SIT auf eine  Entwicklung reagiert, die sich seit einiger Zeit abzeichnet.  Konventionelle Passwortspeicher können heute mit Spezialwerkzeugen oder  Cloud-Diensten oft in sehr kurzer Zeit aufgebrochen werden. Dies  ermöglicht es Hackern oder digitalen Schlüsseldiensten beispielsweise  mit sogenannten Wörterbuchangriffen an die Geheimnisse zu gelangen.  Diese Entwicklung bestätigt eine neue Analyse des Unternehmens  Elcomsoft, das 17 Smartphone-Passwortmanager auf ihre Sicherheit hin  untersucht hat: Keine einzige der konventionellen freien und  kostenpflichtigen Passwortmanager-Apps konnte das versprochene Level an  Sicherheit gewährleisten. Computer sind heute so schnell und  Rechenleistung ist so günstig, dass die Master-Passwortmengen mit  Wörterbuchangriffen abgesucht werden können. So können Hacker an  verschlüsselt gespeicherte Daten gelangen, ohne die  Verschlüsselungsverfahren selbst zu knacken. Sie müssen statt der großen  Schlüsselmengen nur die Teilmengen durchsuchen, welche zu den  Master-Passwörtern passen. Hierbei probieren Hacker dann mittels  Software so lange Master-Passwörter aus, bis sie das richtige gefunden  haben. Die heutigen konventionellen Passwortverwalter unterstützen sie  dabei, indem sie dem Hacker klare Rückmeldung geben, ob diese bei ihrer  Suche fündig geworden sind. Zur Illustration hilft ein Zahlenbeispiel  mit einfachem Dreisatz: Die heute als sicher anerkannten Verfahren haben  eine Schlüsselmenge mit größenordnungsmäßig mindestens 10 hoch 38  Elementen. Die Menge aller zehnstelligen, mittels Tastatur eintippbaren  Master-Passwörter hat jedoch weniger als 10 hoch 20 verschiedene  Kombinationen. Wenn man zum Vergleich dieser beiden Größen annimmt, dass  die Entfernung zwischen der Erde und dem Mond (einer Strecke von  363.300 Kilometern) 10 hoch 38 entspricht, dann entspricht 10 hoch 20  gerade einmal einer Strecke von 0,0363 Nanometern. Oder anders  ausgedrückt: Entspricht der Abstand von der Erde zum Mond dem, was man  heute an Sicherheit erwartet, so bieten konventionelle Produkte nach  obigem Beispiel weniger als ein Nanometer auf der Strecke Erde – Mond.</p>
<p class="bodytext">Das Problem ließe sich theoretisch dadurch lösen,  indem man die Benutzer davon überzeugt, hinreichend lange und  komplizierte Master-Passwörter auszuwählen. Das ist jedoch kein sehr  realistischer Ansatz, da darunter die Benutzerfreundlichkeit stark  leiden würde. Die Mitarbeiter des Fraunhofer SIT hatten zur Lösung  dieses Problems eine andere Idee: Sie haben ein Verfahren entwickelt,  bei dem ein Hacker – oder seine Software – bei der Eingabe eines  Master-Passworts nicht erkennen kann, ob er – oder sie – fündig wurde.  Es werden bei dem Test eines Master-Passworts immer Ergebnisse  entschlüsselt, die so aussehen, als könnten sie korrekt sein. Ein Hacker  muss also bei jedem einzelnen Versuch ein entschlüsseltes Passwort oder  eine entschlüsselte PIN bei dem jeweiligen Zugang eingeben. So wird der  Hacker in seinem Vorgehen ausgebremst und kann so praktisch keine  Wörterbuchangriffe durchführen.</p>
<p class="bodytext">Fraunhofer SIT hat nun für das iPhone einen  Passwortmanager entwickelt, der dieses Verfahren umsetzt. Er heißt  iMobileSitter und läuft auch auf iPad und iPod. Die Software ist für  Benutzer so einfach zu bedienen wie viele konventionelle  Passwortspeicher: Mit dem richtigen Masterpasswort kommt man an seine  Geheimnisse. Für Angreifer wird es jedoch viel schwieriger. Die Software  akzeptiert jede Eingabe, der Speicher öffnet sich bei jedem  Masterpasswort und zeigt die vermeintlichen Geheimnisse an. Ob es die  richtigen sind, weiß jedoch nur der berechtigte Benutzer. Denn jedes  angezeigte Ergebnis sieht tatsächlich so aus, als ob es richtig sein  könnte. Wird beispielsweise eine vierstellige PIN gespeichert, so wird  immer eine Zahlenkombination zwischen 0000 und 9999 ausgegeben. Hacker  können nicht erkennen, ob ihr Versuch erfolgreich war. Dabei macht es  keinen Unterschied, ob Hacker selbst angreifen oder ob sie ihren Angriff  mit Software automatisieren. Jedes von der Software berechnete Ergebnis  muss bei dem Zugang ausprobiert werden. Dass der Angriff erfolglos war,  stellt sich dann beispielsweise erst am Geldautomaten heraus, wenn nach  drei falschen Eingaben die EC-Karte eingezogen wird.</p>
<p class="bodytext">Der iMobileSitter verschlüsselt nur das Passwort,  nicht aber Verwendungszweck und Benutzernamen. Auch dahinter steckt im  Kern ein Schutz gegen Wörterbuchangriffe: Login-Namen wie beispielsweise  die E-Mail-Adresse sind oft bekannt, so die Annahme der  iMobileSitter-Entwickler. Wenn diese Informationen also auch  verschlüsselt wären und ein Hacker würde die Logins kennen, dann könnte  er ganz einfach so lange Masterpasswörter testen, bis die ihm bekannte  Information angezeigt wird.</p>
<p class="bodytext">Mit einem falschen Masterpasswort kommt man zwar  nicht an die Passwörter, trotzdem lassen sich alle enthaltenen Inhalte  löschen oder verändern. Was zunächst wie eine Schwachstelle in der  Software klingt, ist beabsichtigt und wohlüberlegt. Das Feature mag  vielleicht nicht auf den ersten Blick einleuchten, ist für die  Geheimhaltung der gespeicherten Daten sehr wichtig. Der Angreifer soll  in keinem Fall eine Rückmeldung bekommen, ob das eingegebene  Masterpasswort das richtige ist. Würde man die Daten nur verändern  können, wenn das richtige Masterpasswort eingegeben wurde, könnte ein  Angreifer diesen Hinweis nutzen, um den Datentresor zu knacken. Dieser  Überlegung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass gerade bei gespeicherten  Passwörtern Geheimhaltung sehr viel wichtiger ist als Schutz gegen  Veränderung. Bei Verlust oder Diebstahl des iPhones ist es dem  Eigentümer wahrscheinlich ziemlich egal, ob ein Hacker darauf Daten  verändert oder nicht – wichtig ist ja, dass die Daten wirklich geheim  bleiben. Böswillige Änderung der Daten ist kein sehr realistisches  Angriffsszenario, da der Hacker davon wenig eigenen Nutzen hat. Wer  dennoch Schutz der Daten gegen Veränderung haben möchte, dem muss klar  sein, dass ein Zugriffsschutz auf der Ebene des Passwortmanagers wenig  hilft, da Hacker auch bei konventionellen Passwortmanagern einfach die  Datei mit den verschlüsselten Daten löschen können. Insofern ist der  Zugriffsschutz gegen Veränderung bei konventionellen Passwortmanagern  ohnehin eher mit einem Placebo-Effekt vergleichbar. Das beste Mittel  gegen Angriffe durch Löschen ist das Anlegen von Backups, die im  Bedarfsfall wieder eingespielt werden können. Die Backups von  iMobileSitter zeichnen sich dadurch aus, dass die Daten immer in  gleicher Weise gesichert bleiben, egal ob sie auf dem iPhone gespeichert  sind oder auf einen anderen Speicher exportiert werden.</p>
<p class="bodytext">Für die Verschlüsselung braucht die Software  echte Zufallszahlen. Und um die zu erzeugen, muss man sein iPhone  einfach nur kräftig schütteln. Beruhigend für alle, die ihre  Zugangsdaten sicher verwahren wollen und kein gutes Signal für  Passwortdiebe: Schüttelt jemand sein iPhone, dann sind die Chancen  ziemlich schlecht, um an dessen Zugangsdaten zu kommen.                     </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 18:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>IBM präsentiert PureSystems – sind die neuen Cloud Appliances Fluch oder Segen?</title>
			<link>http://www.experton-group.de/research/ict-news-dach/news/article/ibm-praesentiert-puresystems-sind-die-neuen-cloud-appliances-fluch-oder-segen.html</link>
			<description>Andreas Zilch
IBM  hat in dieser Woche eine „new family of expert integrated systems“ –  IBM PureSystems – angekündigt. Die ersten beiden Produkte dabei sind IBM  PureFlex und IBM PureApplication....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('pdlowr-folhqwvhuylfhChashuwrq0jurxs1frp');" >Andreas Zilch</a></p>
<p class="bodytext"><b><img alt="Andreas Zilch" src="fileadmin/experton/images/people/andreas_zilch.jpg" hspace="12" width="80" align="left" /></b>IBM  hat in dieser Woche eine „new family of expert integrated systems“ –  IBM PureSystems – angekündigt. Die ersten beiden Produkte dabei sind IBM  PureFlex und IBM PureApplication. Experton Group hatte dieses  Announcement erwartet, da es ähnlichen Ankündigungen von Cisco und HP,  aber auch Oracle und SAP folgt.</p>
<p class="bodytext">Im Grunde geht es um eine neue Generation von „Private Cloud  Appliances“ (diesen Begriff haben wir soeben erfunden), welche Server,  Storage, Connectivity und einen Software/Middleware Stack vereinen sowie  für diesen gesamten Stack optimiert sind.</p>
<p class="bodytext">Bei IBM sollen die Systeme „integrierte  Expertise“ haben, die die Einfachheit einer Appliance mit der  Elastizität der Cloud und der Flexibilität von herkömmlichen  Server-/Storage-Systemen vereint – ein sehr hoher Anspruch. Das IBM  PureFlex System stellt eine Infrastruktur-Lösung dar, welche neben  Servern (x oder p) und Storage (Storwize) noch eine  Cloud-Management-Schicht beinhaltet. Dieses System kann also mit IaaS  verglichen werden; für die Middleware- und Application-Schicht ist der  Kunde verantwortlich. IBM liefert hierzu Patterns und Images, um die  Integration und das Tuning zu vereinfachen. Deutlich weiter geht die  Integration bei den PureApplication Systems, die mit einer PaaS- bzw.  sogar SaaS-Lösung vergleichbar sind. Hier stellt IBM noch weitere  integrierte Middleware-Komponenten (DB2, Websphere) zur Verfügung. Von  ISVs werden über das PureSystems Center bereits über 100 für das System  optimierte Business-Applikationen zur Verfügung gestellt.</p>
<p class="bodytext">IBM stellt in dem Announcement die Vorteile der  Systeme heraus – insbesondere die integrierte Optimierung der Systeme,  verbesserte Konsolidierungsmöglichkeiten und potenziell leichtere  Einbindung in die Cloud. Diese Vorteile adressieren tatsächlich  derzeitige Probleme bei vielen Anbietern im Data Center.</p>
<p class="bodytext">Allerdings haben diese Vorteile auch eine  Kehrseite – gerade bei den PureApplications-Systemen, die die größten  Vorteile bringen, entsteht auch die größte Abhängigkeit. Nicht nur bei  IBM begibt man sich mit diesem Konzept wieder in eine proprietäre  Umgebung. Irgendwie erinnern die Konzepte ein wenig an „AS/400-Revival“ –  ein komplettes, integriertes&nbsp; und optimiertes System, dass einfach zu  verwalten und zu betreiben ist. </p>
<p class="bodytext">Die Anbieter haben natürlich ein hohes Interesse,  solche Systeme anzubieten, da eine klare Wettbewerbsdifferenzierung und  potenziell höhere Margen möglich sind. Für Anwender sind Vorteile  möglich; im Fall der IBM PureSystems insbesondere, wenn das Data Center  heute schon auf Websphere und DB2 standardisiert ist. Allerdings ist  dies in relativ wenigen Fällen die Realität, oftmals herrscht  Applikations-getrieben eine starke Heterogenität. Gerade im  Datenbank-Bereich werden die meisten Anwender Oracle und Microsoft SQL  Server unterstützen müssen. Und gerade in diesen gemischten Umgebungen  kann der Vorteil zu einem Nachteil werden, denn die neue Generation von  Private Cloud Appliances erhöht zunächst die Komplexität, da ein  weiteres System hinzukommt.</p>
<p class="bodytext">Das wichtigste für die Anwender ist also eine  klare Standardisierungs-Strategie – einfacher gesagt als getan, da die  existierende Applikationslandschaft hier nachhaltig kontraproduktiv  wirkt. </p>
<p class="bodytext">Die Herausforderung ist also, ausgehend von der  Ist-Situation einen realistischen Weg zu einem höheren  Standardisierungsniveau zu definieren und kontinuierlich umzusetzen.</p>
<p class="bodytext">Die Private Cloud Appliances – egal von welchem  Hersteller, können dabei ggf. unterstützen, eine Alternative ist aber  auch, eine geeignete Middleware-Schicht selbst zu definieren. Damit ist  dann der Integrationsaufwand höher, es sind aber Vorteile bei Offenheit  und Flexibilität zu verzeichnen.</p>
<p class="bodytext">Insgesamt ist die IBM-Initiative die umfassendste  und kompletteste am Markt. Neben den unbestreitbaren Vorteilen müssen  aber auch die Nachteile gesehen und bewertet werden.                    </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 18:28:00 +0200</pubDate>
			
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