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Intel enthüllt Framework für das Internet der Dinge
Auf dem Intel Entwicklerforum hat der Chip-Gigant Pläne für seine Führungsrolle in den Mobilfunkmärkten im Allgemeinen und dem darin eingebundenen Sektor des “Internets der Dinge” im Besonderen vorgestellt. Intel enthüllte ein Framework für Management- und Security Middleware für so genannte Embedded-Geräte, wodurch die von Intel für PC-Netzwerke entwickelten Systeme für einen Markt mit höheren Wachstumsraten tauglich gemacht werden.
Dieses so genannte Intelligent Systems Framework (ISF) nutzt Elemente von Intels PC Management Software und von Software aus zwei Akquisitionen – der Sicherheitsfirma McAfee und des Spezialisten für Echtzeit-Software, Wind River. Ein wichtiges Motiv für die Übernahme von McAfee war die Sicherung von Intels Führungsrolle im Markt für Sicherheitssysteme auf Chip-Ebene für mobile und Embedded-Produkte.
Das ISF ist ein breitgefächertes Set von Spezifikationen, die alles abdecken, von Netzwerk-Appliances über Gateways bis hin zu Endgeräten wie CCTV-Kameras. Hinzu kommt eine Reihe von Software-Referenzdesigns, die auch Entwicklungen von McAfee und Wind River integrieren.
Natürlich besteht das letztendliche Ziel darin, die Chipumsätze in die Höhe zu treiben und der x86 Architektur eine vorherrschende Rolle in Wachstumsmärkten wie M2M (Machine-to-Machine) zu sichern. Die Spezifikation erfordert einen Intel Prozessor und einen Ethernet Controller, aber auch die Linux Technologie von Wind River und die Embedded Control Technologie von McAfee. Ergänzt wird die Architektur unter anderem von Intels PC Virtualisierungs-, Trusted Execution und Management Software sowie von McAfees Deep Command und ePolicy Orchestrator.
Die Software ist laut EETimes zwar kein Ersatz für bereits verfügbare Kommunikationsstandards wie IPv6 oder Zigbee, aber setzt auf diese Standards eine neue Middleware-Schicht auf. „Unser erstes Ziel besteht darin, bei der Konnektivität, Sicherheit und der Managbarkeit eine höhere Interoperabilität zu gewährleisten“ sagte Ton Steenman, General Manager von Intels Intelligent Systems Group, auf der Entwicklerkonferenz. "Unsere Kunden haben mit Embedded Systems so ihre Schwierigkeiten, weil diese Systeme nicht miteinander kommunizieren – dadurch ist kein durchgängiges Management aus einer einzigen Konsole heraus möglich, die Sicherheit ist bestenfalls stellenweise gewährleistet und die Kommunikation im allgemeinen ist sehr proprietär."
Die Referenzdesigns beinhalten die Atom, Core und Xeon Prozessorfamilien und unterstützen Intels Ethernet und Wi-Fi Chipsätze. Sie führen die Ansätze der ARM-Architektur weiter, sich als wichtigster treibender Faktor hinter mobilen und Embedded Sicherheitsplattformen zu etablieren.


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