Studie

Der "Cloud Vendor Benchmark 2015" wird interessierten Unternehmen als Studie zur Verfügung stehen und bietet Anwendern einen einheitlichen Marktüberblick und konkrete Entscheidungsunterstützung bei der Auswahl entsprechender Angebote und Hersteller. Stärken und Schwächen der Anbieter werden somit transparent. Der Fokus der Studie liegt auf dem deutschen Markt, um regionale Rahmenbedingungen und Besonderheiten berücksichtigen zu können. Ein zweiter Studienband fokussiert den Schweizer Markt.

Detaillierte Informationen können mit einem Klick auf die nachfolgenden Grafiken abgerufen werden:

 

  (Deutsche Version)      (English version)

 

Cloud Vendor Benchmark 2015 Marktkategorien:

Im Fokus des Benchmarks stehten in Deutschland respektive der Schweiz aktive Softwareanbieter und IT-Dienstleister in den folgenden Bereichen:

Technologies - (Hyper) Converged Systems

Technologies - (Hyper) Converged Systems

Eng aufeinander abgestimmte bzw. vorkonfigurierte Appliances oder Blueprints zum Aufbau und zentralen Management einer (skalierbaren) Cloud-Infrastruktur. Diese Systeme bestehen aus Netzwerk, Storage und Compute-Ressourcen, die mit einer Managment-Software zur Orchestrierung verstehen sind und häufig auch als Desaster Recovery-Lösung ihren Einsatz finden.

Hyper converged Systems sind ein neuer Trend und bringen aufgrund von noch stärker aufeinander abgestimmten Ressourcen inkl. der Storage-Virtualisierung einen Performance-Vorteil, haben allerdings auch Nachteile in Bezug auf die Flexibilität und Erweiterbarkeit der Systeme. Es gilt zu beachten, dass die „Converged Cloud Infrastructures“ in unterschiedlichen Formen angeboten werden:

  • als vorkonfigurierte und vorkonfektionierte Systeme
  • als validierte Architektur Blueprints

Auch unterscheiden sich die „Converged Cloud Infrastructures“ danach, ob die verschiedenen Hard- und Softwarekomponenten von einem oder mehreren Herstellern geliefert und integriert werden:

  • Single Vendor
  • Multi-Vendor / Allianz

Technologies - Cloud Management & Orchestration

Technologies - Cloud Management & Orchestration

Technologien, die zum Aufbau und Betrieb von internen Cloud-Infrastrukturen für:

  • Managed/Hosted Private Cloud im kundeninternen RZ und
  • Internal Private Cloud

 im Kontext Quota Management, Billing, Orchestration, Provisioning genutzt werden und den IT Administrator dabei unterstützen die IT-Bereitstellung im Einklang mit modernen DevOps-Strukturen zu gewährleisten. Daher zählt aus der IT-Sicht auch immer häufiger die leichtgewichtige Code- bzw. Script-basierte Steuerung von Ressourcen in enger Verbindung mit App-Entwicklern und deren geplanten Releasezyklen.

Lösungen müssen im Kontext Cloud immer häufiger Mashups aus heterogenen Diensten bilden bzw. eine Vielzahl von Angeboten aus fremden Cloud- und Virtualisierungswerkzeugen verwalten. Jede noch so kleine Ressource will administriert, überwacht und letztlich gemanagt werden. Generell unterstützen diese Lösungen hybride Strukturen und vor allem den Übergang zum Software Defined Datacenter, das ad hoc Services für User bereitstellen kann und vor allem SLA und Compliance Richtlinien mit in Prozesse der Provisionierung mit einbezieht. Diese hier als „Cloud Management & Orchestration“ bezeichneten Softwarelösungen übernehmen eine zentrale Schnittstellenfunktion zwischen Hardware-, Middleware- und Softwarekomponenten und stellen einen wesentlichen Teil der Intelligenz einer Cloud-Umgebung dar. Nur mit ihnen lassen sich die verschiedenen Hard- und Softwarekomponenten effizient, sicher und benutzerfreundlich implementieren und steuern. Dabei unterscheiden sich die am Markt befindlichen Lösungen hinsichtlich Integrationstiefe, Administrationslogik, Funktionsvielfalt, Schnittstellenmanagement, Nutzermanagement, Sicherheitskonzept und anderer Kriterien. Betrachtet wird primär Software die durch Kunden lizensiert und zur Steuerung individueller Cloud-Implementierungen auf Kunden- oder Providerseite genutzt wird. Management- und Administrations-Dashboards, die als Service über das Internet angeboten werden und sich hauptsächlich auf die Überwachung von Public Cloud-Instanzen beziehen, wurden begutachtet, jedoch in der Gewichtung nicht priorisiert.

Technologies - (Security) Encryption as a Service

Technologies - (Security) Encryption as a Service

Lösungen im Kontext (Security) Encryption as a Service dienen der Absicherung bzw. Verschlüsselung von Cloud-Infrastrukturen bzw. Services. Diese sind:

1. Verschlüsselungslösungen, die eine explizite Cloud-Funktion, also spezielle Cloud-Schnittstellen besitzen und die Daten nach der Verschlüsselung in die Cloud übertragen,

2. Professionelle Lösungen aus dem Bereich Cloud Storage und Cloud Collaboration mit Verschlüsselungsfunktionen, da Verschlüsselung elementar ist für die Nutzung von Cloud Storage und die Zusammenarbeit in der Cloud,

3. Cloud-Sicherheitslösungen, die eine providerunabhängige Verschlüsselung für Daten in einer Cloud anbieten und zusätzlich zu Cloud Management Lösungen eingesetzt werden, und

4. Verschlüsselungslösungen, die vertrauliche Dateien lokal verschlüsseln und die Übertragung in die Cloud einer separaten Lösung überlassen. Diese Lösungen sind jedoch keine ausgesprochenen Cloud-Verschlüsselungslösungen und werden nicht näher betrachtet.

IaaS - Self Service Public

IaaS - Self Service Public

Bereitstellung von IT-Infrastruktur-Komponenten als Cloud Service. Häufig wird diese Art der Cloud Ressourcen in Form von virtuellen Netzwerken, Servern inkl. Speicherkontingenten genutzt und via System bzw. Cloud Management Tools verwaltet. Die zugrundeliegende Infrastruktur ist für den IT Administrator bzw. IT Professional als Zielgruppe eindeutig zuzuordnen, obwohl der Betrieb auf Basis von Virtualisierungslayern immer eine Skalierbarkeit voraussetzt.  

Im Betriebsmodell „Public Cloud“ greifen Unternehmen auf hochstandardisierte Cloud-Infrastrukturen und -Services zu. Gegenüber den „Private Clouds“ sind für den Kunden in diesem Modell keinerlei unternehmensindividuelle Anpassungen der Infrastruktur oder Service Levels möglich. Der Zugang erfolgt meist über das öffentliche Internet. Die Konfiguration der gewünschten Ressourcen und Services erfolgt in der Regel durch den Kunden über ein Self Service-Portal. Die physikalische Infrastruktur (Server, Storage, Netzwerk-Equipment, RZ-Infrastruktur) ist Eigentum des Cloud-Anbieters und wird von diesem betrieben. Eine Abrechnung erfolgt nutzungsabhängig nach den in Anspruch genommenen Leistungseinheiten, die nach verschiedenen Parametern bzw. Benchmarks berechnet werden.

IaaS - (Hybrid) Managed Enterprise Public

IaaS - (Hybrid) Managed Enterprise Public

Bereitstellung von IT-Infrastruktur-Komponenten als Cloud Service. Häufig wird diese Art der Cloud Ressourcen in Form von virtuellen Netzwerken, Servern inkl. Speicherkontingenten genutzt und via System bzw. Cloud Management Tools verwaltet. Die zugrundeliegende Infrastruktur ist für den IT Administrator als bzw. IT Professional als Zielgruppe eindeutig zuzuordnen, obwohl der Betrieb auf Basis von Virtualisierungslayern immer eine Skalierbarkeit voraussetzt.  

Marktseitig etablieren sich zunehmend „Enterprise Managed Public Cloud“ Angebote, denen analog zu den auf Self Service und Massen Konformität ausgelegten Public Cloud Services eine geteilte Infrastruktur zugrunde liegt, allerdings verstärkt Anteile von Managed Services, individualisierbare SLA Bestandteile vorweisen. Zudem sind diese Angebote durch Absicherungsmechanismen in Form von virtuell getrennten Multi-Mandanten-, Private IP Subnet-Architekturen (vLAN),  Single Sign On (SSO), Secure Socket Layer (SSL)und Virtual Private Network (VPN)Authentifikation und Verschlüsslung erreichbar und abgesichert. 

Der Begriff „Hybrid Cloud“ umfasst Ansätze, die einerseits die Integrationsmöglichkeiten von Cloud-Services in die unternehmensinterne IT, sowie andererseits die Verbindung von Public Cloud mit Private Cloud-Angeboten zusammenfassen. Diese sind aus Sicht der Experton Group kein eigenständiges Deployment-Modell im engeren Sinne, sondern beschreiben vielmehr die Integrationsanforderungen der unterschiedlichen Cloud Services untereinander. 

IaaS - Managed Private

IaaS - Managed Private

Bereitstellung von IT-Infrastruktur-Komponenten als Cloud Service. Häufig wird diese Art der Cloud Ressourcen in Form von virtuellen Netzwerken, Servern inkl. Speicherkontingenten genutzt und via System bzw. Cloud Management Tools verwaltet. Die zugrundeliegende Infrastruktur ist für den IT Administrator bzw. IT Professional als Zielgruppe eindeutig zuzuordnen, obwohl der Betrieb auf Basis von Virtualisierungslayern immer eine Skalierbarkeit voraussetzt.  

Das Betriebsmodell „Private Cloud“ zeichnet sich durch eine für jeden Kunden individuell konfigurierbare Infrastruktur aus, auf der die jeweiligen Cloud Services bereitgestellt werden. Dabei kann die Cloud-Infrastruktur im Rechenzentrum des Kunden oder eines Dienstleisters aufgebaut und betrieben werden. In diesem Fall spricht man inzwischen von „Managed / Hosted Private Cloud“. Wesentlich ist, dass die Cloud-Infrastruktur entweder aus physikalisch oder logisch getrennten Systemen besteht, auf denen keine anderen Kunden bedient werden.

IaaS - Hybrid Managed (Midmarket)

IaaS - Hybrid Managed (Midmarket)

Querschnittsthema aus den drei IaaS-Bereichen: Angebote von Rechen- und Speicherkapazitäten (IaaS), welche die Bedürfnisse von mittelständischen Unternehmen (Firmen mit ca. 20 bis 999 IT-Arbeitsplätzen) hinsichtlich Marktansprache, Leistungen, Konditionen oder Delivery adressieren. Angebote, die diese Bedürfnisse adressieren, zeichnen sich u.a. durch lokalen Bezug (Webauftritt, Produktinformationen, Benutzeroberfläche, Support in deutscher Sprache, ggf. Anbieterpartner möglichst in räumlicher Nähe, Rechenzentrum in Deutschland), Berücksichtigung des  eher geringen Know-hows zum Thema IaaS-Cloud bzw. den fehlenden Ressourcen, sich tiefer mit diesem Thema zu befassen (einfache Nutzbarkeit, One-Stop-Shop,  Bundles, Testmöglichkeiten) sowie Flexibilität und günstige Kosten aus. 

PaaS - Public & Private Hosted

PaaS - Public & Private Hosted

Platform-as-a-Service (PaaS) ist nach wie vor zwischen dem IaaS und SaaS Stack angesiedelt und wurde anfangs einzig und allein als Test & Entwicklungsumgebung (Framework) zur Anwendungsentwicklung in der Cloud gesehen. PaaS dient dabei immer häufiger als Middleware-Auffangbecken und wird nicht nur als integrierte Anwendungsentwicklung genutzt, sondern auch zum gemanagten Betrieb der Applikationen – sofern ein persistenter Storage angeboten und integriert ist.  

PaaS unterstützen neben der Integration plattformunabhängiger Services den gesamten Softwarelebenszyklus vom Design, der Entwicklung, dem Test, der Auslieferung bis hin zum Betrieb. Im Vergleich zu dem darüber liegenden Stack SaaS steuert und verwaltet der Nutzer hier die zugrundeliegende Infrastrukturumgebung, die aufgrund der abstrahierten und virtualisierten Ressourcen nicht eindeutig zuzuordnen ist, zu einem gewissen Teil selbst und büßt somit einen Teil des Standardisierungs- und Automatisierungsgrads ein.  
Typische Services sind Database, Webservices/Messaging, Application Server/ Development, Testing, Analysis/Monitoring etc. sowie auch ganze IT Service Kataloge inkl. Workplaces auf Basis integrierter und dokumentierten IT Services. Diese Art von Service richtet sich an Infrastrukturarchitekten, Entwickler und professionelle Dienstleister.  

Platforms - Cloud Colocation Hubs

Platforms - Cloud Colocation Hubs

Professioneller und standardisierter Rechenzentrumsbetrieb als Colocation-Service oder Community-Zugangspunkt für diverse Hosting-Anbieter, Systemhäuser, ISVs, Carrier bzw. Telekommunikations- und auch Endanwender. Neben den Cloud Providern zählen auch Enterprise-Unternehmen mit hohen Verfügbarkeitsansprüchen an Cloud Services sowie solche mit extrem bandbreitenintensiven Services zu dem Kundenstamm.  

Cloud Colocation Hubs dienen als Dach Vermittlungsstelle bzw. Knotenpunkt  verschiedenster Cloud-Service-Provider, so dass sich dort auch Communites ansiedeln können. Diese Kategorie RZ-Betreiber startet ungefähr ab ca. 10.000 m² Netto-Server-Stellfläche, darunter sind in Teilen auch hausinterne Rechenzentren großer Endanwender angesiedelt. 

Als Konsequenz verfügen solche Angebote über ausreichend Platz für elastische Rechenzentrumsinfrastrukturen im Cloud-Zeitalter. Zudem sind diese in der Nähe eines oder mehrerer wichtiger Internet-Knotenpunkte vorzufinden (In Deutschland sind das bspw. die Regionen Berlin, Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München, Nürnberg und Stuttgart) 

In Abgrenzung zu vielen weiteren Anbietern von Backbone-Netzen im Umfeld von Server Housing und Colocation sind Anbieter dieser Art nicht primär auf geografisch gesehen lokale Anwender und deren Services im Bereich der unteren Qualitäts- und Preisklasse fixiert. Ferner bieten auch Telekommunikationsdienstleister einen Unterschlupf ähnlicher Art, der jedoch im Wesentlichen auf die Verbindung der Telekommunikationsinfrastruktur aus der Zeit der Network Operation Center abzielt.  

Platforms - Hybrid Cloud Broker (IaaS)

Platforms - Hybrid Cloud Broker (IaaS)

Plattformen die von unabhängigen Brokern (nicht Service Providern) zur Vermittlung von IaaS-Services an Endkunden via Self-Service bereitgestellt werden. IaaS-Services unterschiedlicher Provider können somit nicht nur anhand von standardisierten Vergleichs- und Auswahlkriterien flexibel und bedarfsgerecht ausgewählt werden, sondern auch technisch und wirtschaftlich einheitlich bezogen werden. Die IaaS-Services können hierfür via Hybrid Cloud Anbindung direkt in die interne unternehmens-IT eingebunden und zusätzlich über die Plattform auch einheitlich abgerechnet werden.

Cloud Marketplaces (Enduser)

Cloud Marketplaces (Enduser)

Cloud Marktplätze bieten in erster Linie standardisierte Saas-Lösungen für eine breite Zielgruppe an. Da sich die Ausrichtung von Marktplätzen aber am konkreten Bedarf von Fachbereichen und/oder IT-Abteilungen orientiert, werden darüber hinaus auch häufig ergänzende IaaS/PaaS-Lösungen angeboten. All diese Services werden optimalerweise in einem Self-Service Modus bereitgestellt, d.h. Kauf und Nutzung der Services sind direkt möglich. 

Cloud Marketplaces (Distribution for Reseller)

Cloud Marketplaces (Distribution for Reseller)

Self-Service Plattformen, die von unabhängigen Brokern (nicht Service Providern) zur Vermittlung von Cloud Services, ausschließlich an Reseller angeboten werden. Unterschiedliche Cloud Services (XaaS) können somit einheitlich bezogen werden und mit entsprechendem Mehrwert (Beratung, Aggregation, Integration, Customization) an Kunden weiterverkauft werden.

SaaS - ERP for SME

SaaS - ERP for SME

Bereitstellung von Software bzw. Applikationen als wartungsfreie, installations- und updatelose Cloud Services, die beim Service Provider betrieben (Wartung & Support) und abgerechnet werden können. Der Servicelieferant stellt den Service meist als Webservice über den Web Browser bereit und gewährt nur in seltenen Fällen individuelle und somit spezifische Anwendungseinstellungen. Die zugrundeliegende Cloud-Infrastruktur wie bspw. Netzwerk, Server, Storage und Betriebssysteme sowie Middleware-Komponenten zählen hierbei nicht zu den Komponenten, die ein Anwender verwalten oder gar steuern kann. Der Service wird dabei im Optimalfall nach Nutzung abgerechnet und richtet sich an Endanwender und nicht an IT-Professionals bzw. Dienstleister.  

 ERP Software soll dazu dienen, die Planung von Unternehmensressourcen und Geschäftsprozessen eines Unternehmens besser und effizienter gestalten zu können. Durch Standardisierung und Automatisierung der Ressourcen (etwa Kapital, Personal) lassen sich somit Planungsunterstützung und –optimierung ermöglichen. Sämtliche Prozesse eines Unternehmens über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg, werden hierbei unterstützt. Typischerweise gliedert sich eine ERP Lösung in Module aus: Marketing, Vertrieb, Einkauf, Fertigung, Personal, Finanz- und Rechnungswesen, Controlling und Stammdatenverwaltung. Diese Module sind unternehmensweit konsolidiert und unterstützen und verbinden daher sämtliche Unternehmensebenen (Abteilungen, Standorte etc.). Cloud ERP-Lösungen sind besonders deshalb für KMU’s (1-999MA) attraktiv, da keine eigene Serverstruktur aufgebaut werden muss und eine komplizierte Lizenzerwerbung durch ein attraktives „Pay-per-Use“-Modell ersetzt wird. Anschaffungskosten für Soft- und Hardware, Wartung, Reparatur und Upgrades entfallen insofern. Auch die Aufgaben von Backups & Restore übernehmen die jeweiligen Dienstleister. Die Kosten für ein solches Cloud Modell richten sich nach Benutzeranzahl, Funktionsumfang (bzw. der bezogenen Module) und der Laufzeit. Transparente Kostenübersicht ohne langjährige Abschreibungen sind insofern gewährleistet. Durch den Zugriff über IP Netzwerke, können Cloud ERP-Lösungen wesentlich schneller implementiert werden und es besteht keine Abhängigkeit eines Betriebssystems, da sich die ERP Software in den üblichen Browsern starten lässt.

SaaS - CRM

SaaS - CRM

Bereitstellung von Software bzw. Applikationen als wartungsfreie, installations- und updatelose Cloud Services, die beim Service Provider betrieben (Wartung & Support) und abgerechnet werden können. Der Servicelieferant stellt den Service meist als Webservice über den Web Browser bereit und gewährt nur in seltenen Fällen individuelle und somit spezifische Anwendungseinstellungen. Die zugrundeliegende Cloud-Infrastruktur wie bspw. Netzwerk, Server, Storage und Betriebssysteme sowie Middleware-Komponenten zählen hierbei nicht zu den Komponenten, die ein Anwender verwalten oder gar steuern kann. Der Service wird dabei im Optimalfall nach Nutzung abgerechnet und richtet sich an Endanwender und nicht an IT-Professionals bzw. Dienstleister.  

CRM - Kundenansprache und vor allen Dingen -bindung nehmen in den Unternehmen einen immer höheren Stellenwert ein, weshalb es von Nöten ist, das CRM-System als ganzheitlichen Ansatz zur Unternehmensführung zu verstehen, um Prozesse in Marketing, Vertrieb und Kundendienst zu fördern. Der allgegenwärtige Zugriff auf Kundendaten – unabhängig von Zeit/Ort und Hardwareressourcen – ist hierbei von besonderer Relevanz. Eine SaaS-Lösung ermöglicht Mitarbeitern außerhalb des Office zu jeder Zeit und mit nahezu jedem Device den mobilen Zugriff auf Kunden- und Kontaktdaten. Dies stellt einen enormen Vorteil gegenüber On-Premise-Lösungen dar. Zusätzlich ergeben sich innerhalb der SaaS-Applikation bislang ohnehin hohe Standardisierungsgrade. Die Add-on Offerings vieler SaaS-Anbieter sorgen dafür, dass auch die zusätzlich benötigten individuellen Anforderungen erfüllt werden können. Neue Trends in Bezug auf Social CRM, also den Einbezug der sozialen Netzwerke als Ansprache- und Kommunikationskanäle, und Big Data innerhalb des CRMs, also der Analyse von unstrukturierten, quantitativen Einzelinformationen zur Gewinnung von qualitativen Entscheidungshilfen, sind bei der Anbieter-Evaluation ebenfalls von Bedeutung. 

Communications as a Service (CaaS)

Communications as a Service (CaaS)

Communications as a Service (CaaS) beschreibt den externen Betrieb von Telekommunikationslösungen durch einen Provider. Dabei handelt es sich hier um standardisierte Angebote, nicht um individuell konfiguriertes Hosting für einzelne Kunden.

Die betreffenden Lösungen umfassen u.a.:

  • PBX-Leistungsmerkmale (z.B. CTI, Chef-/Sekretariatsfunktion)
  • Unified Communication as a Service
  • Conferencing (Voice- / Web- / Video-Konferenzen; Desktop- / File-Sharing)

Reine Conferencing-Lösungen sind hierbei nicht erfasst.

Cloud Workplaces

Cloud Workplaces

Das Managen einer Virtual Desktop Infrastructure (VDI) und das Hosting von individuellen Virtual Desktops in einer Private Cloud Umgebung sind keine neuen Themen im IT-Service-Markt; die kostengünstigere Bereitstellung von standardisierten Workplace Services aus einer Shared Private Cloud oder Public Cloud sind es dagegen sehr wohl. Der Cloud Services Markt durchläuft in diesem Bereich eine Evolution, von reinen individuellen Lösungen hin zu standardisierten modularen Paketen die kostengünstiger zur Verfügung gestellt werden können.

Cloud Transformation (Consulting & Integration)

Cloud Transformation (Consulting & Integration)

Im Segment der Cloud Transformation zählt der integrierte Ansatz von Consulting und Integration. Obwohl viele Integratoren noch stark auf die Technik und immer häufiger auch auf das Zusammenspiel von Komponenten abstellen, wiegt die Beratung als vorgelagertes Element immer schwerwiegender, da Cloud Computing inzwischen systemimmanent und daher ein wesentlicher Bestandteiler zeitgemäßer Businesspläne ist. Die Herausforderung liegt in der Betrachtung der verschiedenen Facetten, die übergeordnete Interessen, Anwender- und Anbieterinteressen umfassen. Dazu zählen neben technischen Herausforderungen der Infrastrukturmodernisierung immer häufiger auch das Aufspüren neuer Geschäftsmodelle dank Agilität und auch das Verständnis von Datenschutz bzw. Compliance-Konformität entlang verschiedener Betriebsmodelle. 

Die Research-Phase mündet in eine Studie mit qualitativen und quantitativen Aspekten. Zum einen gibt die Studie einen aktuellen Überblick zu den themenspezifischen Trends und auch Ausgaben. Zum anderen enthält die Studie die Bewertung aller wichtigen Anbieter anhand transparenter  Kriterien. 

CIOs und IT-Manager erhalten durch die Studie konkrete Unterstützung bei der Evaluierung und Auswahl der für ihr Unternehmen geeigneten Cloud-Vendoren sowie Insights zu den Markttrends der kommenden Jahre.

Der „Cloud Vendor Benchmark 2015“ bietet IT-Entscheidern:

Ziel der Studie:

Experton Group nutzt die gewonnen Informationen aus Anbieter- und Anwendergesprächen zum Aufbau und der Schärfung von Skills für die Beratung. Die Studie selbst dient dabei der Unterstützung von Entscheidern auf Anwenderseite und kann ebenfalls das Fundament für erfolgreiches Marketing auf Anbieterseite sein.

Wie schon in den vergangenen Jahren hat die Experton Group das Themenspektrum entlang aktueller Anwenderinteressen weiterentwickelt und parallel dazu auch die Kommunikationsmöglichkeiten für Anbieter rund um die Studie optimiert.

Benefits für IT-Entscheider

Benefits für IT-Anbieter