ISG Provider Lens Germany 2017 - Cloud Transformation/Operation Services & XaaS

Die Cloud ist der Motor der Digitalisierung: Ohne Cloud kein Fortschritt!

  • Mit der 8. Auflage des Experton Group Cloud Vendor Benchmark Deutschland erfolgt das Re-Branding auf „ISG Provider Lens Germany 2017 Cloud Transformation/Operation Services & XaaS“
  • Cloud Beratung & Integration: Es zählt vermehrt die Kombination aus technischer Expertise und dem Geschäftssinn von morgen
  • NEU aufgenommen: Human Resource Management as a Service – Cloud als Mittel gegen Fachkräftemangel
  • SaaS-ERP: Microsoft steigt endlich in den Markt ein und muss nun die Partner überzeugen mitzuziehen
  • Enterprise Cloud Filesharing: Dropbox gibt in Deutschland ordentlich Gas und mausert sich zum Cloud Leader im Business Segment
  • „Stuck in the Middle“ gilt nicht immer: Platform as a Service ist Hot Spot über Integrations- und Entwicklungsbedarfe und verschmilzt weiter
  • IaaS: Hoster verteilen zunehmend „Flugblättchen“ für Hyperscaler Clouds, die mit hoher Innovationsrate der (Managed) Enterprise Cloud davongaloppieren – hier zählt Integration und Multi-Cloud-Verständnis

ISG/Experton Group veröffentlicht die mittlerweile achte Auflage ihres unabhängigen Anbietervergleichs (Teil1) unter dem neuen Titel „ISG Provider Lens Germany 2017 - Cloud Transformation/Operation Services & XaaS“. Die Studie evaluiert und bewertet die wichtigsten Cloud-Anbieter und -Dienstleister in Deutschland. Eine Version für die Schweiz wird vier Wochen später erscheinen und – im Vergleich zur deutschen Version der Studie – einzelne Fokusmärkte analysieren.

Die aktuelle Studie ISG Provider Lens Germany 2017 - Cloud Transformation/Operation Services & XaaS Studie für Deutschland konzentriert sich auf die folgenden Cloud-Kategorien zur Anbieterbewertung:

Abbildung 1: Segmente ISG Provider Lens Germany 2017 - Cloud Transformation/Operation Services & XaaS

Im Rahmen der vorliegenden unabhängigen Studie wurden von Anfang Februar bis Mitte März 2017 über 350 Anbieter identifiziert, die im deutschen Markt Cloud-Services und -Dienstleistungen offerieren. Aus dieser Grundgesamtheit wurden letztlich 140 Anbieter als relevant für den deutschen Markt bewertet und für eine detaillierte Analyse und Positionierung innerhalb des Benchmarks ausgewählt.

Eine Liste aller bewerteten Anbieter kann hier eingesehen werden.

Der gesamte Markt der herkömmlichen Hardware, Software und Services – mit einem Gesamtvolumen von über 100 Mrd. Euro – verlagert sich zunehmend in den Servicebereich, der mit Ausnahme der reinen Dienstleistungen, aktuell noch primär durch Menschen erbracht, immer mehr zum Cloud-Markt wird.

Abbildung 2: Cloud B2B-Ausgaben für Deutschland 2015-2020

Cloud ist der Motor der Digitalisierung und bringt den Fortschritt

Die Digitalisierung ist ohne die Cloud nicht mehr vorstellbar, denn wenn die Cloud den Markt dominiert und als Grundstruktur gesetzt ist und nicht nur als Infrastruktur, sondern auch als Plattform (Open Ecosystem) und OnDemand Service-Prozess mit hochgradiger Standardisierung und Modularisierung sowie als Zugriff auf künstliche Intelligenz verstanden wird, wird es Zeit den bestehenden Markt aus einem völlig neuen Blickwinkel zu sehen: Alles außerhalb der Cloud-Struktur und –Philosophie muss besonders beäugt und gekennzeichnet werden, da es den Fortschritt aufhält und nicht mehr der modernen Unternehmensführung und Angebotserstellung entspricht.

Cloud Transformation: Consulting & Integration

Im Segment der Cloud Transformation zählt mehr denn je der integrierte Ansatz von Consulting und Integration respektive Implementierung. Obwohl viele Integratoren noch stark auf die Technik und auf das Zusammenspiel von Komponenten abstellen, wiegt die Beratung und das Solution Design über IT-Architekten als vorgelagertes Element immer schwerer und wird mit fortschreitender Anzahl von verbundenen Systemen und Partnern zunehmend komplexer: Guter, unabhängiger Rat ist hierbei mittlerweile Gold wert!

Anbieterseitig ist zu beobachten, dass speziell für den Mittelstand einige Anbieter wie bspw. Avanade als enger Verbündeter von Microsoft und Accenture, als bravouröser Player für Großkunden, diese Klientel sehr gut bedient. Der lokale Mittelstand wird darüber hinaus immer besser durch Axians, IT-Fabrik des Vinci-Konzerns bzw. ehemals FRITZ & MACZIOL, bedient. Dagegen steht Acentrix etwas wackliger da und verliert im Vorjahresvergleich leicht an Wettbewerbsstärke. Im Vergleich dazu schlägt sich CANCOM/Pironet weiterhin sehr gut und weiß vor allem mit branchenspezifischen Ausprägungen im Retail oder Manufacturing Segment zu gefallen. Telekom Deutschland GmbH für Geschäftskunden blieb lange Zeit im Fahrwasser der T-Systems International GmbH zurück bzw. versteckt und demonstriert nun häufiger aus eigenen Kräften das Können als Dienstleister für mittelständische Kunden. Mit anderen Worten: Die Geschäftskundeneinheit der Telekom Deutschland hat sich selbst transformiert und denkt inzwischen auch lösungs- und nicht immer produktorientiert. Freudenberg IT (FIT) ist ein ausgezeichneter IT Provider mit großartigen Kompetenzen, muss allerdings in puncto Cloud Transformation Referenzen weiter am Ball bleiben.

Großkunden erfahren hervorragende Hilfe bei Dienstleistern wie bspw. Accenture, die nicht nur technisch auf hohem Level agieren, sondern auch die so wichtige Business-Perspektive in den Vordergrund stellen. Neben Accenture gibt es natürlich auf ähnlichem Level lokale wie auch globale Partner, zu denen bspw. IBM, T-Systems aus dem Konzern Deutsche Telekom, Capgemini oder auch Atos gehören. Als „alter“ Newcomer greift jedoch DXC genau hier an und versucht mit aller Macht und neuem Anstrich den Brand im Markt zu platzieren.

SaaS – Aus Software wird SaaS und es gibt kein Zurück mehr

Traditionelle Softwareanbieter haben es zunehmend schwerer On Premise Software an Ihre Kunden zu verkaufen. Längst sind kundenseitig die Vorteile der Cloud – Flexibilität, Skalierbarkeit, Sicherheit - erkannt und werden dementsprechend vermehrt nachgefragt. Hier wird auch nicht vor Anwendungen mit geschäftskritischen Inhalten wie ERP oder HRM haltgemacht – die Auslagerung der Software in ein professionell gemanagtes Rechenzentrum kann die eigene IT-Security sogar oftmals verbessern.

Traditionalisten wie SAP, Oracle oder aber Sage wandeln sich dabei analog zu Microsoft zu echten Cloud-Playern und suchen zunehmend Modularität, auch um mit ihren Lösungen hybride Cloud-Szenarien realisieren zu können. Dabei bieten SAP und Oracle auch PaaS bzw. IaaS (nur Oracle) im Public Cloud Modell an und versuchen somit ein neues Terrain zu betreten. Der Erfolg außerhalb der Bestandskunden ist allerdings überschaubar.

Insgesamt untersucht die Studie fünf Felder im Bereich SaaS, die aktuell am relevantesten im deutschen Markt sind. Darunter sind unter anderem:

Enterprise Resource Planning as a Service: Der Markt für Cloud ERP-Lösungen ist in Deutschland noch nicht allzu stark ausgeprägt. Dennoch steigen die Nachfrage und das grundsätzliche Interesse an Cloud-ERP-Lösungen aufgrund von Kostenersparnissen, Flexibilisierung und Modernisierungsprozessen stetig – speziell bei KMU. Anbieterseitig werden die Lösungen stellenweise stark weiterentwickelt und Datenschutzthematiken entsprechend adressiert, um die Kunden von den eigenen Lösungen zu überzeugen. Im Markt sind etablierte Player (SAP, Oracle) ebenso wie jüngere, innovative Firmen (Exact, weclapp, myfactory) vertreten, die für einen äußerst starken Wettbewerb sorgen und den alteingesessenen Bauchschmerzen bereiten. Akquisitionen sind die Folge, wir im Fall Oracle jüngst geschehen. Spannendster Neueinsteiger für SaaS ERP ist in diesem Jahr Microsoft, die nach langer Wartezeit endlich eine Verknüpfung der CRM-Dynamics Welt und der ehemaligen On Premise ERP Welt in der Cloud vollziehen. Dynamics 356 (for Operations) hat großes Potential, sofern die zahlreichen Veredelungen für Branchen durch Partner mitgezogen werden!

Human Resource Management as a Service: In diesem Markt konnten sich entsprechend der Synthese von traditioneller Personalverwaltung sowie Personalentwicklung und Talent Management Anbieter unterschiedlicher Ausrichtung als führende Anbieter positionieren. Als Beispiele sind zum einen SAP und Oracle zu nennen. Beide haben einen starken ERP-Hintergrund und sind entsprechend auch in der traditionellen Personalverwaltung aufgestellt. Durch Zukäufe vor einigen Jahren mit SuccessFactors bzw. Taleo konnten sich die beiden Unternehmen auch im Bereich des Talent Managements stark aufstellen. Auch IBM tätigte mit Kenexa vor einigen Jahren eine Akquisition im Markt für Talent Management. Sage, der Mittelstandsspezialist, hat seine Stärken in der traditionellen Personalverwaltung. Bereiche wie das E-Recruiting, werden - etwa bedingt durch den Fachkräftemangel -  zunehmend von enormer Bedeutung. Dieses Umfeld ist sehr dynamisch und birgt einige technische Herausforderungen. So müssen beispielsweise neue Talente auch in den sozialen Netzwerken wie Xing und Linkedin adressiert und letztlich gefunden werden. Aber auch Onboarding- und Performance bzw. Goal-Prozesse werden letztlich wichtiger, um junge Talente erfolgreich zu halten. Die Cloud ist hierbei als flexibles Vehikel ideal geeignet.

PaaS – die scharfe Trennlinie zwischen aPaaS und iPaaS weicht immer stärker auf

iPaaS: Der Markt für Integration-PaaS nimmt verstärkt an Fahrt auf. Treiber sind nicht nur die Notwendigkeit zur schnellen Veränderung und Anpassung im Business, sondern auch die verstärkte Aufmerksamkeit für die Möglichkeiten einer iPaaS-Lösung bei den IT-Leitern und auch den Anwendern auf der Fachabteilungsseite. Skalierbarkeit ist ebenso ein Thema wie die Anzahl der Adapter und Konnektoren, um vorhandene Systeme integrieren zu können. Äußerst präsent sind auch 2017 wieder Informatica, Deutsche Telekom und TIBCO. Einen Sprung nach vorn macht Dell (Boomi) - hier stehen starke Investoren dahinter, die auch im für die Zukunft wichtigen Bereich wie IoT präsent sind. Auch Mulesoft kann seine Position behaupten, ist technisch stärker geworden und investiert verstärkt in diesem Umfeld.

aPaaS: In diesem Markt weiß der Entwickler entweder recht genau, was er will, oder er erwartet eine Lösung, die Beratung und Organisationshilfen mit anbietet. Der erfahrene Entwickler kann inzwischen auf ein breites und professionelles Set an Frameworks zur Entwicklung von AWS, Microsoft oder IBM und vielen weiteren zurückgreifen.

Gerade Unternehmen, die mehr und mehr auf DevOps schauen, werden jedoch diese Umstellung in Verbindung mit einer aPaaS kaum alleine bewältigen können. Sie benötigen eine entsprechende Beratung, um die richtige Plattform auszuwählen und um die organisatorischen Umstellungen zu meistern – hier kommen Dienstleister mit ins Spiel, die gehostete oder auch gemanagte Varianten von bspw. Cloud Foundry oder Red Hat OpenShift betreiben oder auch in der Konfiguration einschlägiger Public aPaaS Lösungen behilflich sind.

IaaS – „the new normal krempelt den deutschen Hosting-/RZ-Markt um“

Die aktuelle ISG Provider Lens Cloud Studie untersucht im IaaS-Segment den Markt der Self Service Public Cloud sowie (gemanagte) Enterprise-Lösungen aus den Händen professioneller IT-Dienstleister.

Kurz und knapp: Die Enterprise Cloud ist differenzierter, langsamer und nimmt Kunden mit der Legacy IT an die Hand, die Public Cloud ist bei genauer Betrachtung komplex, dabei aber rasant schnell und daher– im Fall des Mittelstands - ohne professionelle Hilfe eines auf die Public Cloud spezialisierten Managed Service Providers schwer zu nutzen.

Während die (Hyperscaler/Self Service) Public Cloud standardisiert und im Optimalfall als direkt buchbarer Infrastruktur-Service per Knopfdruck zu gefallen weiß, stellt die Enterprise Cloud Ressourcen aus den Händen professioneller Dienstleister und somit meist auch individuellen Verträgen zur Verfügung. OnDemand und Pay as you Go (PAYG) hält auch hier weiter Einzug, ist jedoch noch nicht immer fester Bestandteil der bestehenden Verträge. Private Cloud Ressourcen aus dem Managed Hosting spielen hier ebenfalls noch mit rein und ergeben häufig hybride Vertrags- bzw. System-Konstellationen. Diese Tatsache allein bremst diesen Markt schon aus. Dieser Markt ist aber auch aufgrund der fehlenden Innovationsrate und Funktionen wie bspw. „Event Trigger Services“ (AWS Lamda, Microsoft Functions, IBM OpenWhisk) für den Aufbau von Serverless Computing als traditioneller einzustufen. Die Anzahl Cloud nativer Applikationen (Apps), die als Micro Service autonom agieren und Infrastrukturen auf Basis der Umgebung bzw. Last etwas „diktieren“, ist aber noch verschwindend gering. Der nachhaltige Mehrwert der Public Cloud Infrastrukturen kommt daher erst mit erhöhter Applikationsintelligenz und der ISV-Transformation zum Tragen.

IaaS als Startpunkt für Multi-Cloud-Integration im Managed Enterprise Segment

Unabhängig von dem Zielmarkt Mittelstand oder Großkunden, in denen das Angebot bspw. in puncto Preisgestaltung, Vertragsformen, Bundles, Vertriebsansatz und Umsatz unterschieden wurde, ist zu konstatieren, dass der gemanagte Enterprise IaaS Markt aus der Hosted und somit Non-HyperScaler-Umgebung an Attraktivität gewonnen hat, sich jedoch gleichzeitig in die Integrationsrolle hybrider bzw. Multi-Cloud-Landschaften flüchtet. Der Einbezug von Public Cloud-basiertem Object Storage ist hier der kleinste gemeinsame Nenner und beinahe Standard.

Dies gelingt dank steigendem Automatismus der ausgefeilten technischen Plattformen im Hinblick auf effiziente Orchestrierung und dem Einbezug von Konfiguration Management sowie Identity and Access Management (IAM). Carrier-Kooperationen sorgen für erhöhte Sicherheit und geringere Latenzen im zunehmend nachgefragten End2End-Betrieb. Ferner ist zu konstatieren, dass der Hosting-Markt sukzessive eigene Assets in Form von Rechenzentrumsleistungen zurückfährt und stattdessen lieber „Flugblättchen für HyperScaler im Public Cloud Business“ verteilt. Die Vertigungstiefe im Hinblick auf eigene Data Center und HW-Ressourcen wird also zurückgefahren. Margenträchtige Dienstleistungen werden dafür rundherum angeboten und ausgebaut.

IaaS als Taktgeber der Digitalisierung im Self Service Public Cloud Segment

Die (Self Service) Public Cloud gibt den Takt hinsichtlich der Innovationen und natürlich auch der Elastizität sowie des Preises an. Mit Ausnahme der Microsoft-Cloud, bei der der Quellcode von Azure zunehmend offenlegt wird, sind Public Clouds wie bspw. von AWS, Google oder IBM Softlayer (jetzt Bluemix) in der Regel eine Blackbox auf Basis individueller bzw. proprietärer Eigenentwicklungen, die natürlich mittels APIs angesprochen werden können. Es gibt jedoch auch Ausnahmen wie die OTC Plattform der Telekom auf Basis von Openstack.

Vor allem aber ist der Trend zur künstlichen Intelligenz hervorzuheben, der zum gegenwärtigen Zeitpunkt primär den Public Clouds vorbehalten ist und nicht nur den Betrieb immer weiter automatisiert, sondern auch die nötige Komponente im Thema Predictive Security beisteuert. Hier hat IBM mit Watson die Chance die Aufholjagt im Cloud-Geschäft zu beschleunigen. Zudem setzt IBM neben Bare Metal-Servern und kostenlosem Netzwerk-Traffic auch auf eine enge VMware-Kooperation und somit dem Marktführer und Standard in der On Premise Private Cloud.

Auszüge der Bewertung

Nach neuer Metrik der Bewertung sowie Zusammenlegung der Private und Enterprise Cloud, sind im Kontext der Großkunden bzw. Multinationals ab 5000 Mitarbeiter die Dienstleister Atos, IBM und Deutsche Telekom (TSI) sowie auch BT und HPE herausstellenswert für das IaaS-Segment. Im Markt für den Mittelstand legt Bechtle gehörig zu aufgrund wesentlicher Weichenstellungen für Enterprise-konformes IaaS, das vielen kleinen Systemhäusern als zentrales Portfolio-Bausteinchen angeboten wird – hier wird schwer unter der Haube geschraubt. Nennenswerte Provider sind Deutsche Telekom (TDG), CANCOM/Pironet und auch Dimension Data (NTT). Allerdings sind auch QSC, Claranet und Fujitsu herausragend positioniert und eine sicherere Bank für Kunden mit Branchenanforderungen. In beinahe allen Fällen gehört das standardisierte und effiziente Provisieren von IaaS-Komponenten zur Basis höherwertiger Services. Neu aufgenommen wurde ratiokontakt mit viel Knowhow im Bereich innovativer und effizienter Cloud-Plattformen. Plusserver verzeichnet weiterhin große Kompetenzen und Kundenprojekte, muss sich aber aufgrund neuer Grundordnungen am Markt zu behaupten – Host Europe gibt hier aufgrund der GoDaddy-Übernahme keine Rückendeckung mehr.

Ergebnisauszug:

ISG Provider Lens Germany 2017 - Cloud Transformation/Operation Services & XaaS – SaaS – Enterprise Cloud Filesharing

Global wie auch in Deutschland ist zu beobachten, dass Lösungen für ein sicheres, Enterprise-konformes Cloud Filesharing bis hin zum Enterprise Content Management verstärkt nachgefragt werden. Die Anbieter für entsprechende Lösungen versuchen über lokale Datenhaltung und unterschiedlichste Sicherheitsaspekte (in Punkto Verschlüsselung etc.) von sich zu überzeugen. Dropbox, im vergangenen Jahr noch Rising Star, ist aktuell einer der bemühtesten Anbieter in diesem Marktsegment – mit Erfolg. Das Unternehmen ist nun erstmalig im Leader-Quadranten positioniert, da man fokussiert den deutschen Markt adressiert und lokale Rechenzentren als auch Standorte geschaffen hat. Zahlreiche, große Referenzkunden aus Deutschland belegen nachweislich den Erfolg. SSP Europe bleibt mit seinem Secure Data Space als deutscher Anbieter nach wie vor höchst attraktiv – viele OEM Partnerschaften z.B. mit Bechtle, die in diesem Jahr zusätzlich aufgenommen wurden, bescheren dem Anbieter weiterhin Erfolg und zeugen von der überaus attraktiven und funktionalen Lösung. Insgesamt ließen sich 19 relevante Anbieter im Markt ausfindig machen, die über entsprechende Umsätze und einen lokalen Marktauftritt verfügen.