International Research: Warum die Apple Watch für Unternehmen wichtiger ist, als man denkt

Luis Praxmarer

Luis PraxmarerApples Einzug in die Smartwatch-Arena, die Apple Watch, stellt die erste neue Produktlinie des Unternehmens seit Einführung des iPads im Jahr 2010 dar. Zu dieser Zeit bot das Tablet-Sortiment nur eine begrenzte Auswahl an Produkten. Viele von ihnen kamen zwar von renommierten Herstellern, lieferten allerdings keine überzeugenden „Must-Have-Argumente“,...

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Wie positionieren sich die Anbieter von Backup / Archiving / High Availability im deutschen Markt?

Wolfgang Heinhaus

Wolfgang HeinhausDie tägliche Datensicherung ist für viele Unternehmen ein notwendiges Übel, dem wenig Bedeutung beigemessen wird. Im Zeitalter der Virtualisierung wird die Datensicherung und Archivierung noch mehr vernachlässigt, auch weil die alten vorhandenen Backup-Programme für die virtuelle Umgebung nicht geeignet sind. Die Meinung „Es wird schon nichts...

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Managed Security Services - eine interessante Alternative zum Eigenbetrieb

Frank Heuer

Frank HeuerWie der IT-Markt insgesamt strebt auch der Security-Markt in Richtung Outsourcing. Für die Anwenderunternehmen bringt dies vielfältige Vorteile u.a. durch geringere Investitionskosten und auch geringeren Handling-Aufwand, indem ein spezialisierter Dienstleister (Managed Security Service Provider, MSSP) den Betrieb und die  Überwachung von Security-Lösungen...

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Standpunkt: "Drauf gepfiffen" - über disruptive Technologien und Big Data

Holm Landrock

Holm LandrockBottom Line (ICT-Anwendersicht):

Big-Data-Technologien sind im Wesentlichen eine Weiterentwicklung von Business-Intelligence- und Business-Analytics-Lösungen, maßgeblich getrieben durch die gestiegene Leistungsfähigkeit der Informationstechnik. Der Big Data Vendor Benchmark analysiert zum dritten Mal das Angebot der in Deutschland bzw. in der Schweiz aktiven Spieler...

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Wie positionieren sich die Anbieter von Enterprise Mobility Management in Deutschland

Wolfgang Schwab

Wolfgang SchwabEnterprise Mobility Management fasst die Bereiche Mobile Device Management, Mobile Application Management und Mobile Information Management zusammen und stellt letztlich die Management-Plattform für den Betrieb und die Nutzung von Smartphones und Tablets dar.

Zum Funktionsumfang von Enterprise Mobility Lösungen gehören...

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Social Analytics hilft auch Schweizer Unternehmen, Trends zeitnah wahrzunehmen und „Shitstorms“ frühzeitig zu stoppen

Frank Heuer

Frank HeuerDas Umfeld für Marketiers hat sich insbesondere im Consumer-Markt in den vergangenen Jahren fundamental gewandelt. Kunden können sich über soziale Netzwerke untereinander über Anbieter und ihre Produkte austauschen und erhalten über Plattformen mit entsprechend großer Reichweite eine starke Stimme. Diskussionen können sich entspinnen, die sich bis zu den...

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Standpunkt: Die Folgen des GDL-Streiks für den Mittelstand – Durch Mobile Enterprise abgefedert?

Dr. Henning Dransfeld

Dr. Henning Dransfeld

Ich war an diesen Mittwoch mit dem Auto unterwegs zu einem Termin in Mannheim. Fälschlicherweise nahm ich eine Route, die am BASF-Werk in Ludwigshafen vorbeiführt. Kurz vor dem Ziel saß ich dann zwei Stunden fest, weil die anliefernden LKWs um mich herum alles blockiert haben. Das war eine Auswirkung des aktuellen Bahnstreiks, weil Logistiker...

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Wie positionieren sich die Anbieter von Social-Business-Beratungs- und Integrationsdienstleistungen im deutschen Markt?

22.05.2015

Heiko Henkes

Heiko HenkesSocial Business Transformation befasst sich mit wichtigen Skills im Kontext der Beratung und Integration von modernen Organisationsformen bzw. -strategien und Integrationskompetenzen und zeigt das Resultat einer Evaluation dieser im Hinblick auf deren Wettbewerbsstärke sowie Portfolioattraktivität. Die strategische Beratung von Unternehmen im Umgang mit neuen Geschäftsstrategien, Arbeitsplatzmodellen sowie der Einsatz und die Integration von Social Business Software/Services bedingen neben tiefem IT-Verständnis auch Know-how auf organisatorischer und fachlicher Ebene. Zur adäquaten Beratung von Unternehmen hinsichtlich des Einsatzes von Social-Business-Software-Komponenten sind häufig organisatorische Kompetenzen, technisches Know-how und Einfühlungsvermögen wichtig.

Zur Integration von Social Business Software bzw. Social Media Tools generell sowie zur Migration bestehender Legacy-Systeme sind darüber hinaus auch technische Kompetenzen in ITSM/BSM sowie Qualitäts- und Risikomanagement von Relevanz.

Der Social Business Vendor Benchmark 2015, den Experton Group Anfang dieses Jahres vorstellte, betrachtet darum auch die Schnittstellenkompetenz. Im Detail wurde untersucht, wie gut sich Dienstleister in puncto System In- und Output-Management schlagen werden. Die Analyse beinhaltet u.a. den Umgang mit folgenden Datenbanken, Protokollen, Schnittstellen und Webservices:

  • REST
  • SOAP
  • Remote Procedure Call (RPC)
  • Objektorientierte Datenbanken
  • Data Warehouses
  • WebDAV
  • XML/HTTP

Integrationsdienstleister müssen sich zum einen mit den aufgeführten Techniken auskennen, zum anderen gilt es, diese auch über die Unterstützung eigener Applikationen, Datenbanken oder Webservices ansprechen zu können. Social Business Software/Services sind häufig cloud-basiert und erfordern deshalb auch ein ausgeklügeltes Sourcing-Konzept bzw. eine technisch saubere und sichere Umsetzung zur Integration von externen in interne bzw. private Ressourcen in Form eines hybriden Mischbetriebs. Hierbei sind auch Kompetenzen in Bezug auf den Datenschutz und etwaige Zertifizierungen auf Anbieterseite unabdingbar.

Somit ist zur Sicherstellung des Transformationserfolgs im Thema Social Business im ersten Schritt Empathie von hoher Bedeutung. Neben dieser gilt es allerdings auch, ein greifbares Wertesystem zur ROI-Bestimmung im Kontext des jeweiligen Unternehmens aufzusetzen.

Zu den Kernkompetenzen der Social-Transformation-Dienstleister zählen daher unbedingt auch Kompetenzen im Change Management, der technischen bzw. vor allem infrastrukturellen Beratung (Sourcing), Talent- und HR-Management sowie der Blick für die gesamte Organisationsentwicklung zur Evaluation geeigneter Strategien im Social Business.

Im Social Business Vendor Benchmark 2015 werden maßgeblich folgende Funktionalitäten unter dem Begriff Social Transformation subsummiert:

  • Transformation Workshop / Readiness-Evaluierung
  • Entwicklung einer Geschäftsstrategie
  • Kundenbeziehungsmanagement und Feedbackverarbeitung
  • Human Capital Management
  • Change-Management-Aufbau
  • ROI Optimization (bspw. Conversion Rate)
  • Anforderungsanalyse für das IT und/oder Business Service Management nach ITIL
  • Methoden zur internen Kommunikations- und Wissensoptimierung
  • Compliance- & Risikomanagement inkl. Datenschutz
  • Inhouse-Integration von Social-Business-Applikationen und Legacy-Systemen (wie bspw. eines CRMs oder von E-Mail-/ Groupware-Systemen)
  • Integration von Social Media Tools bzw. umfangreichen Enterprise Networking Suites
  • Skills zur gezielten Datenauswertung und Social-Media-Analyse

Bewertung einzelner Anbieter

Zum aktuellen Zeitpunkt lassen sich zehn der insgesamt 22 analysierten Beratungs- und Integrationsdienstleister in den „Leader-Quadranten“ einordnen. Aufgrund verschiedenster Beratungsmandate und Kundengespräche wurde die Zweiteilung in Beratung und Integration aufgegeben, um eine zusammenhängende Kategorie Transformation zu bilden. Der Quadrant beherbergt daher kleine Spezialisten mit Fokus auf Beratung im Kontext neuer Medien und neuer Organisationsformen sowie Integrationsspezialisten zur Anbindung heterogener Systemlandschaften an horizontale Plattformen des Informations- bzw. Wissensaustauschs.

Das Feld der Dienstleister ist daher von Natur aus unterschiedlich. Einen Rising Star sieht Experton Group dieses Jahr nicht für dieses Marktsegment. Einige der kleinen Anbieter, vorwiegend auch Agenturen wie bspw. Perlrot mit virtuellen Figuren wie der Intranet Babett als gute Fee des Change Managements sind dieses Jahr noch nicht berücksichtigt worden. Die Strahlkraft eines solchen vergleichsweise noch kleinen Unternehmens wirkt häufig wesentlich stärker als es tatsächlich der Fall ist. Verantwortlich dafür ist meist die exzessive Nutzung neuer Medien und Methoden des Teilens von Informationen wie Pingback- und Trackback-Systeme, die auf einer strategisch und operativ exzellenten Unternehmensführung beruhen.

Atos ist eines der interessantesten Dienst­leistungsunternehmen im Social Business. Die Zero-Email-Initiative führte zu einer exorbitant hohen Awareness im Markt und prägt bis heute viele Denkmuster von Dienstleistungsunterneh­men und inzwischen auch von Anwendern. Selbst die Tatsache, im eigenen Unternehmen noch nicht soweit in der Umsetzung zu sein wie proklamiert, tut der Idee und der Notwendigkeit keinen Abbruch. Ziel und Zweck ist immer die Reduzierung von (unnötigen) Informationen bzw. Nachrichten und die Mitarbeiter entlang der Prozesskette zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Informationen zu versorgen. Wenngleich Atos intern nicht gänzlich am Ziel angekommen ist, so konnte immerhin die unnötig im E-Mail-Client verschwendete Zeit um ungefähr ein Fünftel gesenkt werden. Damit  einher geht die generelle Senkung des E-Mail-Aufkommens, das natürlich über definierte Prozessphasen gesteuert wurde und vielerorts als Best Practice Vorlage genutzt wird. Letztlich sollen E-Mails nur noch für geschäftskritische Entscheidungsprozesse genutzt werden. Der Weg dahin ist natürlich lang und steinig – wie Atos inzwischen am eigenen Leib erfahren hat. Social Collaboration ist als Konsequenz der eigenen Transformation eines der Kernthemen im Portfolio von Atos; das Unternehmen ist bspw. auch strategischer Partner von BroadVision geworden. Daran zeigt sich zudem die Plattformneutralität von Atos, trotz des eigenen Produkts blueKiwi. Darüber hinaus pflegt Atos langjährige Partnerschaften zu EMC, VMware, Microsoft und IBM. Atos ist daher und aufgrund der Outsourcing-Kompetenz ein ganz besonderer Partner, der nicht nur einen Kurswechsel gekonnt planen kann, sondern auch am Ende die komplette Verantwortung übernimmt.

Atos besitzt Kompetenzen in Tools, Methoden und Templates, die durch eine steigende Anzahl dedizierter Berater im Feld Social Business seit 2011 kontinuierlich untermauert bzw. verfeinert wird. Das Beratungsportfolio konzentriert sich in der Einführung auf die Unternehmensstrategie inkl. Business Value. Die Kompetenz bei Atos ist in fast allen wichtigen Social-Business-Themen ausgeprägt.

T-Systems/T-Systems MMS wuchs 2012/2013 erst richtig zusammen und erkannte die Notwendigkeit einer strategischen Zusammenarbeit – vor dem Hintergrund des kausalen Zusammenhangs von Infrastrukturen, Communications und Social Business Tools, aber vor allem Modellen zum organisatorischen und kulturellen Wandel. Im Detail geht es hier um die Definition eines strategischen Mindsets. Gemeinsam ist man stark – so auch in diesem Fall. Die spezialisierte und global ausgerichtete Consulting-Einheit läuft unter dem Titel „Enterprise Transformation Consulting“.

Gegenüber der Experton Group schaffte es kein anderer Anbieter entlang der Researchphase derart oft positiv Erwähnung zu finden, wenn es um die Begleitung von Unternehmen auf dem Weg zur neuen Unternehmensleitung zu finden. Die Transformation von Kunden findet bei diesem Gespann auch nicht nur auf einzelnen technologischen Ebenen statt, sondern immer im Kontext und vor allem themenübergreifend. Ziel dieser Einheit ist die strategische Unterstützung von Kunden bei der Transformation der Kundenlandschaft auf der Geschäfts- und Technologieebene. Das Qualitäts- und Risikomanagement von T-Systems kontrolliert dabei neben dem Know-how in IT-Themen den Projekterfolg. Die MMS-Einheit bietet die komplette Wertschöpfungskette im Bereich Social Business und Media an, von der strategischen Beratung über Konzeption und Umsetzung, Change Management und Qualifizierung bis hin zum Betrieb und umfangreichem Premium User Support. Im Unterschied zu T-Systems kommt das MMS-Klientel neben den Großunternehmen auch aus dem Mittelstand und insbesondere auch aus kleineren Unternehmen mit hochgradig individuellen Anforderungen. Dieser Spagat ist richtig schwierig und selten zu sehen, da natürlich die Prozesse entlang der unterschiedlichen Unternehmensgrößen weit auseinander liegen und dementsprechend immer wieder Anpassungen von Vorgehensmodellen bedingen. T-Systems hat hier mit der T-Systems MMS ein sehr interessantes Maturity-Modell entwickelt. Das Portfolio dieses Gespanns umfasst im Detail vernetzte Interaktion, mobile Zusammenarbeit, Unified-Communications-Szenarien, Kommunikationsplattformen, Dokumentenmanagement, Customer Interaction Management, E-Business und Social Media. Prinzipiell bietet das Portfolio eine wichtige unabhängige Beratung. Dennoch hat das Team Schwerpunkte, die auf Microsoft, IBM, Jive, Liferay und Tibco im Bereich SENS liegen.

Positionierung der Anbieter im deutschen Markt für Social Transformation. Quelle: Experton Group AG, 2015.

Abbildung: Positionierung der Anbieter im deutschen Markt für Social Transformation. Quelle: Experton Group AG, 2015.

Communardo hat es dieses Jahr vom Product/Service Challenger-Quadranten in 2013 in den Leader-Quadranten geschafft. Mit viel Fingerspitzengefühl gelang es Communardo im letzten Jahr, zahlreiche Kunden auf den „Pfad der Tugend“ zu bringen. Ein gewisser Referenzen-Schwerpunkt liegt auf High-Tech-Unternehmen, Telekommunikation, Medienunternehmen, Maschinen- und Anlagenbau und zunehmend der Finanz- und Versicherungsbranche. Obwohl Communardo auch Großunternehmen bedient, ist das Kundenklientel häufig auch im Mittelstand vorzufinden.

Der Beratungsfokus liegt neben der Einführung von Intranets auf Enterprise-2.0-Einführungsstrategien bzw. Change Management und Technologieevaluierung für Collaboration in IT-Infrastrukturen. Die Lösungsrealisierung und Betriebsunterstützung erfolgt über Fachkonzeptionen bzw. individuelle Anfertigungen solcher wichtigen Konzepte. Communardo ist ISO 9001:2008 zertifiziert und erhielt somit einen Qualitätsstempel für das Management. Communardo ist integrationsseitig auf Microsoft und IBM spezialisiert. Als neue Lösung nahm man United Planet mit an Bord. Natürlich werden auch enge Partnerschaften wie mit MS (Gold Portals and Collaboration), Atlassian (Atlassian Platinum Expert) und IBM (Advanced Business Partner) gepflegt, um weitestgehend herstellerunabhängig agieren zu können.

Deloitte ist ein mannstarkes und traditionell orientierter Global Player, der nun seit einem Jahr auf den Social-Business-Zug aufgesprungen ist. Mit über 5.000 Mitarbeitern in 16 Niederlassungen in Deutschland ist das Netz der Niederlassungen sehr gut gestreut. Auch die Themenkompetenz hat sich niedergeschlagen, so dass Deloitte viele Branchen und Größen von Unternehmen zu seinen Kunden zählt. Die „Flughöhe“ zu IT-Themen ist eine höhere als bei einigen Wettbewerbern, was im Thema Social Business zwar zunächst kein Beinbruch ist, im Hinblick auf die Digitalisierungswelle und den hohen IT-Einfluss jedoch wieder zum Problem werden kann. Der Hauptfokus liegt auch 2014 beratungsseitig auf der öffentlichen Hand sowie auf Großunternehmen. Dies ist auf die Grundausrichtung als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater zurückzuführen. Deloitte pflegt Partnerschaften mit etablierten BI-Anbietern wie Oracle, SAP und IBM sowie weiteren Herstellern und kann auf Basis dieser Breite eine individuelle sowie herstellerunabhängige Beratung auf Strategie­ebene und bei der Technologieauswahl ermöglichen.

Accenture ist analog zu Deloitte ein global Player und technologie- bzw. primär service-orientierter Beratungs- und natürlich auch Integrationsdienstleister mit DACH-weit 5.000 Mitarbeitern. Beratung überwiegt dabei im Vergleich zum Outsourcing-Geschäft, das die Hälfte des Umsatzes ausmacht. Migration und auch Betrieb wird aber ebenfalls portfolioseitig mit angeboten. Accenture fokussiert auf die Management- und Organisationsberatung und beschäftigt sich nur beiläufig mit typischen Punkten von eher kleineren Beratungshäusern wie bspw. Social-Media-Analysen. Weiterhin schafft Accenture Ansätze zu Learning, Collaboration allgemein sowie dem notwendigen Change Manage­ment, das aus vielerlei Themen besteht, in denen Accenture stark aufgestellt ist.

Capgemini hat sich im Vergleich zum Vorjahr nochmals steigern können. Es ist vor allem der holistische Geschäftsansatz, der der Experton Group gefällt und folgende drei Aspekte berücksichtigt: die Plattform, die Prozesse und die Menschen (Platform, Processes, People). Diese Felder sind immer aus den beiden Perspektiven IT und Business abzudecken, wozu Capgemini im Stande ist. Zudem ist man zusätzlich in der Lage, gemeinsam mit Kunden Social-Business-Applikationen zu entwickeln. Das Angebotsspektrum beinhaltet natürlich Social Media Guidelines, die Weiterentwicklung der so genannten Enterprise DNA und Zielgruppen-Analysen sowie deren Ableitung auf das Social Marketing. Hier ist Capgemini speziell für Telcos und Retailer ein interessanter Player. Des Weiteren fokussiert Capgemini auf Social Media Management und Analytics (ohne eigene Lösung) und ROI-Analysen, in Verbindung mit Business Process Management. Insgesamt setzt Capgemini auf den ganzheitlichen Ansatz, Unternehmen entlang einer digitalen Transformationsstrategie zu entwickeln. Somit trägt die Social- Business-Strategie auch immer der notwendigen Betrachtung von Geschäftsmodelltransformation Rechnung, aus der sich in der Konsequenz in vielen Unternehmen eine Prozessoptimierung. aber auch eine veränderte Kommunikation sowohl zum Markt als auch unternehmensintern ergibt. Schaut man sich die Referenzen und das Partnermodell von Capgemini an, so zeigt sich ein rundes Bild, das Kunden in höchstem Maße zu schätzen wissen (sollten).

IBM ist nicht nur ISV, sondern besitzt auch eine extrem leistungsfähige Social Business Transformation Einheit in der mannstarken Service Unit. Die Ausrichtung mit der Technical und Business Services Unit stellt dabei die Beratung und Umsetzung von Social-Business-Projekten in den Fokus. Profitieren kann IBM insbesondere auch von dem sehr breiten Social Business Software/Service Stack, der in diesem Benchmark erneut deutlich wird und von keinem Anbieter übertroffen wird. Aus diesem Know-how heraus ist es IBM bereits möglich, viele Einsatzszenarien und Best Practices für verschiedenste Kundenzielgruppen abzuleiten. Diese sind über alle Branchen anzutreffen und meist im gehobenen Mittelstand und darüber angesiedelt. In puncto Analyse von Einsatzszenarien, Geschäftsmodellen und Prozessen ist natürlich der intelligente Service Watson dienlich. Dieser ist bspw. auch Enabler für die Enterprise Networking Suite Connections, wird aber primär zur Optimierung von Suchalgorithmen verwendet. Der Erfolg und Marktbedarf an Social Business Transformation ist für IBM sehr bedeutend, so dass die Beratungssparte derzeit weltweit ausgebaut wird. Die IBM-Service-Einheit ist selbst zwar weitgehend neutral, nutzt aber dennoch im Intranet-Sourcing das Know-how von vielen angeschlossenen Partnern wie bspw. BeMore, Belsoft, GIS AG, Insentia, TimetoAct und WebGate. Für die Ausgestaltung moderner Arbeitsplätze sind es primär WebGate und TimeToAct. Im analytischen Segment geht man partnerschaftlich mit Ventek, Novem und Irix (für CH) den gemeinsamen Weg gegenüber Kunden. Insgesamt baut IBM auf eine im Vergleich zu Microsoft kleine, aber feine Partnerstruktur, die allerdings im Thema Social mit 179 Partnern durchaus groß ist. IBM bedient über die Hälfte der Fortune-100-Unternehmen in ihrer Social-Business-Strategie. In Bezug auf die Unterstützung beim Wandel der Unternehmenskultur auf Anwenderseite, der Transformation der Geschäftsprozesse sowie hinsichtlich der Technologie bietet IBM eine Vielzahl an Service-Angeboten an. Neben dem Partner-Know-how und der intelligenten Watson-Quelle profitiert die Service-Mannschaft bei IBM von dem eigens dafür eingerichtete Research Center für Social Business. Zudem entwickelte IBM so genannte „Social Business Patterns“ als Strategiepapier mit einem Fragenpool und Beschreibung von Vorteilen gewisser Aktivitäten zur optimalen Geschäftssteuerung. Diese werden kontinuierlichen fortgeschrieben, was die Experton Group sehr schätzt, da dieses Vorgehen von Nachhaltigkeit für Kunden geprägt ist. Man zeigt damit einfach, dass Wissen immer weiter geteilt und optimiert wird, was ganz im Sinne von Social Business ist. Ebenfalls honoriert wurden die vielfältigen IBM Best Practices, um Unternehmen den konkreten Geschäftsnutzen aus Standard-Prozessen im Social-Business-Kontext wie bspw. On-Boarding neuer Mitarbeiter, Integration von Mergers und Acquisitions, Arbeitssicherheit etc. aufzuzeigen. Dies ist vor allem wichtig, um daraus individuelle Ziele abzuleiten und den wichtigen ROI-festzuschreiben.

Fritz & Macziol (FuM) ist mit 14 Standorten in Deutschland äußerst präsent und auf Lokalität ausgerichtet. Der Leitsatz bzw. das Motto „besser werden durch vernetztes Arbeiten“ ist bei FuM Programm. Als MS-geprägter Partner, der mit IBM im Thema Business und somit Social Analytics kooperiert und auch mit EMC, Cisco und SAP in geschäftlicher Beziehung steht, besitzt FuM auch nach der Übernahme durch den finanzkräftigen Investor Vinci mehr Kraft denn je. Die FuM-Vision beinhaltet immer die erfolgreiche Vernetzung von Personen, Teams, organisatorischen Einheiten, Daten, Informationen, vorhandenem Wissen, Erfahrungen, Ideen und Meinungen. Die Analyse zeigte, dass FuM sich im Klaren über die Unterschiedlichkeit von Anwenderunternehmen ist und dabei die Hürden der Transformation von alten Gepflogenheiten hin zu neuen optimierten Kommunikationsstilen kennt und zu umgehen bzw. transformieren versteht. Unabhängig davon, ob es um die Strategie, die Konzeption von Fachkonzepten oder die Einführung samt Implementierung geht – FuM hat für die einzelnen Themen versierte Abteilungen und kann durchgängig agieren und Kunden dabei aus einer Hand bedienen. Besonders die IBM- und MS-Partnerschaft kommt FuM im wichtigen Thema Plattformintegration zugute. Neben diesem generellen Schwerpunkt findet sich bei FuM allerdings auch genügend Kompetenz im Hinblick auf Adobe AEM, FirstSpirit von e-Spirit, IBM WebSphere Portal Web Content Management, Liferay oder XCC. Die optimale Strategie sucht FuM häufig über den erprobten Einstiegspfad Business Value Assessment (BVA), mit dem individuelle Schwachstellen und Ziele entlang der Wertschöpfungskette des Kunden erörtert werden.

Group Business Software (GBS) ist ein spezieller Social-Business- Anbieter, der sich über ein hoch integratives Spezial-Tool sehr viel Fachwissen zum Thema Social Business und den Anforderungen der Legacy Application Integration erarbeitet hat. Das Produkt heißt AppDesigner und erlaubt Unternehmen, integrative Prozesse und Anwendungen auf Basis zuvor definierter Ziele zu erstellen. Damit steigen die Agilität der Unternehmen und die Zufriedenheit der Fachabteilungen. Die Refe­renzkunden haben meist kleine Fachabteilungsbedürfnisse via AppDesigner umgesetzt. Das sind bspw. Lizenzschlüssel-Verwaltung, Bahnfahrkarten- bzw. Reisekosten-Management oder Meeting bzw. Sitzungs-Management. Der Angriff auf kleine Baustellen kann jedoch oftmals viel bewirken. Seit 2014 konzentriert sich GBS weniger stark auf IBM und Lotus bzw. Domino. Dafür fokussiert man deutlichst auf MS SharePoint. Die Experton Group sieht das als strategisch sinnvoll an, denn mit einer Marktdurchdringung von ca. 70 Prozent ist das DMS, welches häufig der Ankerpunkt für Social-Business-Projekte war und ist, eine sichere Basis für Integrationsprojekte und Social-Business-Fahrpläne. Generell setzt man also auf App-Integration in die MS Sharepoint-Welt, auf Plattformunabhängigkeit und somit auch Mobile Enterprise. Der AppDesigner transformiert die Anwendung seit kurzem auch in eine native App für iOS und ab Ende 2014 auch in das Android OS. Somit zollt GBS auch den gestiegenen Anforderungen an Mobility und CoIT Rechnung. Zudem vertieft man das Workflow-Modelling auf Basis der Akquisition von Pavone in 2011, das ebenfalls ein wichtiger Baustein der Social Business Transformation ist und auch vorgelagert zum AppDesigner zum Einsatz kommen kann.

Avanade baut in Deutschland auf 170 Mitarbeiter und ist ein Beratungs- und Integrationsdienstleistungsunternehmen. Das deutsche Headquarter sitzt in Kronberg. Insgesamt besitzt Avanade über 70 Niederlassungen in mehr als 20 Ländern. Es besteht daher eine internationale Ausrichtung mit starkem Fokus auf Microsoft. Das Unternehmen besitzt eine starke internationale Ausrichtung, kann viele Zertifizierungen vorweisen und besitzt aufgrund des Ursprungs aus Accenture ein Skillset mit einem hohen Anteil an Strategieberatung. Der Beratungsanteil von Social Business ist gemessen am Gesamtumsatz beachtenswert und konnte es im letzten Jahr auf einen Anteil von 15 Prozent bringen. Im Wettbewerbsvergleich ist das wirklich beachtlich. Avanade hat sich zum Ziel gesetzt, die Nummer 1 auf dem Markt zu sein und Kunden und deren externe Beziehungen zu optimieren. Man hat sich zum Ziel gesetzt, stets die gesteckten Ziele zu erreichen und wirklich messbare Ergebnisse zu erzielen, ein Vorhaben, das im Umfeld Social Business oftmals problematisch ist, da hier viele weiche Faktoren mit in die Waagschale geworfen werden müssen, die teilweise auch noch länger brauchen, um überhaupt messbar zu werden. Ferner setzt Avanade auf neue Arbeitsplatzmodelle und bezieht immer auch die Work-Life Balance in die Transformation der Kunden mit ein. Das Ziel ist hier, eine unwiderstehliche Arbeitsumgebung zu schaffen und dadurch die Menschen zusammenzuführen. Dafür nutzt man innovative Lösungen bzw. Ansätze, die wirkungsvoll sind und meistens auf Microsoft-Technologien basieren. Die eigene Avanade fabric dient in diesen Prozessen dazu, die optimalsten Tools und Prozesse nach individueller Kundenanforderung auszuwählen. Avanade bietet auch Ausbildungs­programme bzw. Trainings für Kunden im Segment Social Business an. Darüber hinaus fungiert Avanade auch als Coach und nimmt Kunden im Rahmen der Social-Strategie an die Hand. Avanade konzentriert sich auf Mobilität, Cloud Services, Informationen und Zusammenarbeit und betrachtet diese Themenbereiche nicht getrennt voneinander. 

Der Experton Explorer hilft Unternehmen bei der eigenen Reifegradbestimmung bezogen auf aktuelle Trendthemen und in Relation zu Best in Class Ansätzen. Er ermöglicht die Stärken und Schwächen einer Organisation objektiv zu analysieren und ggfs. daraus Verbesserungsmaßnahmen und eine individuelle Roadmap abzuleiten .... [mehr]

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