Mobile Enterprise Leader Reports – Durchblick im Anbieter-Dschungel

Wolfgang Schwab

Wolfgang SchwabMit dem „Mobile Enterprise Vendor Benchmark 2014“ veröffentlichte die Experton Group eine weitere Auflage des Anbietervergleichs zu dem Trendthema Mobile Enterprise. Die Studie gibt Entscheidern in Anwenderunternehmen einen detaillierten und differenzierten Überblick zu den wichtigsten Mobile Enterprise-Anbietern im...

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Converged Infrastructure (CI)

Wolfgang Heinhaus

Wolfgang HeinhausBottom Line ICT-Anwender:

Auf die steigenden Business-Anforderungen müssen die IT-Abteilungen reagieren. Dabei muss sich der CIO Gedanken machen, wie die IT-Infrastruktur effizienter und flexibler gemacht werden und auf die Cloud vorbereitet werden kann. Erweiterungen müssen im laufenden Betrieb vorgenommen werden können. Die Systeme...

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Anbietersuche Security: Gute Schutzfunktionen reichen nicht

Oliver Schonschek

Oliver SchonschekBottom-Line Vendor:

Security-Anbieter sollten noch stärker den Anwender in den Fokus nehmen. So wichtig die Entwicklung neuer Schutzfunktionen auch ist, die Befähigung und Unterstützung des Anwenders darf nicht nachstehen. Schulungsangebote, Supportleistungen, klare Produktbotschaften und eine langfristige Strategie gehören dazu. Die...

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Neuer Service: Leader Reports – Durchblick im Anbieter-Dschungel

Wolfgang Schwab

Wolfgang SchwabHeute möchten wir Ihnen - als Entscheider in Anwenderunternehmen - einen Ausblick auf einen neuen Service der Experton Group geben – die Leader Reports.

Kennen Sie das nicht? Um Ihr Unternehmen für technische und Marktanforderungen zu rüsten, soll (auch) auf neue IT-Lösungen gesetzt werden. Die Anbieterlandschaft ist aber oft unübersichtlich, und (unabhängiger) Rat, der Hinweise auf geeignete Anbieter für die Short List...

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Social Business Vendor Benchmark 2014: Anbieter für Social Enterprise Networking Suites im Vergleich

Heiko Henkes, Oliver Giering

Heiko HenkesOliver GieringSocial Business Enterprise Networking Suites: Die „eierlegende Wollmilchsau“ der Social Software

Social Enterprise Networking Suites (SENS) stehen für professionelle Software-/ Service-Angebote, die die Zusammenarbeit und Kommunikation von Mitarbeitern auf den Ebenen Informations-, ...

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Sourcing-Strategien und -Strukturen in der S-Finanzgruppe

Arnold Wagner

Arnold WagnerBottom Line (ICT-Anwender-Sicht):

Sparkassen werden sich im Spannungsfeld zwischen Kosten, Regulierung, Effizienz und Qualität erfolgreich positionieren müssen. Die Finanz Informatik (captive IT-Services Provider) positioniert sich als Treiber der strategischen Projekte in Richtung Digitalisierung, Produkt- / Prozess-Innovationen, IT-Kosteneffizienz und Verbundsynergien. Die S-Finanzgruppe sollte insbesondere die ...

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Cloud Vendor Benchmark 2014 in der Schweiz – ein neues Marktsegment für Cloud Workplaces entsteht

Arnold Vogt

Arnold VogtBottom Line ICT-Anwender:

Unter dem Stichwort Cloud Workplaces kommen in den nächsten Monaten immer mehr vorkonfektionierte Lösungspakete für Virtual Desktop Services auf den Markt. Vergleichen Sie die Kosten und überprüfen Sie, wie hoch Ihr Individualisierungsbedarf wirklich ist. Durch den Umstieg von individuellen auf standardisierte Lösungen können Sie Ihre Workplace-Kosten weiter optimieren und bei Bedarf trotzdem ...

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Industrie 4.0: Arbeitswelten zukunftsfähiger gestalten – Mitarbeiter im Mittelpunkt

Friedhelm Barczik

Friedhelm BarczikIndustrie 4.0 wird nach Einschätzung der Experton Group mittel- bis langfristig den Industriestandort Deutschland nachhaltig verändern. Die weitere Automatisierung und Flexibilisierung der Wertschöpfung durch ITK bietet Deutschland die große Chance, seine globale Wettbewerbsfähigkeit deutlich weiterzuentwickeln.

Unternehmen mit Zukunftsperspektive müssen sich daher mit Herausforderungen wie Wandlungsfähigkeiten, Ressourceneffizienz und Ergonomie auseinandersetzen. Langfristig werden nur die Unternehmen erfolgreich bestehen, deren Produktivität sich auf einem absoluten Spitzenniveau befindet. Sehr häufig lässt sich die Produktivität jedoch nur dort steigern, wo es die wichtige „Ressource Mitarbeiter“ gibt.

In der aktuellen wirtschaftspolitischen Debatte herrscht weitgehend Einigkeit, dass der Erfolg und die Innovationsfähigkeit der deutschen Industrie in einem hohen Maße auf den hohen Qualifikationen der Beschäftigten – Facharbeiter, Techniker und Ingenieure – beruhen.

Zunehmend zeichnet sich ein technologischer Wandel in der industriellen Produktion ab, der die Arbeitsabläufe und insbesondere die Anforderungen an die Qualifikationen dieser Mitarbeitergruppen nachhaltig verändern wird. Neue technologische Entwicklungstrends, die auf eine Verknüpfung von Informations- (ITK) und Internettechnologien (IoT, „Internet of Things“) mit Produktionstechnologien zielen, werden seit geraumer Zeit unter dem Label „Industrie 4.0“ diskutiert.

„Industrie 4.0“ zielt auf die Einführung autonom handelnder und vernetzter, sogenannter „Cyber-Physical-Systems“ (CPS), die es ermöglichen, dass sich Aufträge selbstständig durch ganze Wertschöpfungsketten steuern, die auch die erforderlichen Bearbeitungsmaschinen und das Material koordinieren und automatisch ihre Auslieferungen zum Auftraggeber organisieren.

Dieses Konzept wird seit ein paar Jahren von der Politik maßgeblich gefordert und gefördert sowie von Informatikern, Wirtschaftsverbänden und Unternehmen als „Vierte Industrielle Revolution“ – daher auch „Industrie 4.0“ propagiert.

„Autonome Fertigungssysteme machen aber den Einsatz von Menschen nicht überflüssig“, sagt der Industriesoziologe Hartmut Hirsch-Kreinsen, Professor an der Universität Dortmund. Neue Arbeitsplätze erwartet er in der Fabrikplanung, in der Systemauslegung und der laufenden Systemanpassung. Der Forscher warnt vor einer ausschließlich technologischen Sichtweise, mit der die Einführung von Industrie 4.0 ggf. scheitern würde.

Transparente Abläufe, lückenlose Kommunikation, topaktuelle Informationen, agile Prozesse mit einer hohen Flexibilität haben deshalb im Personalumfeld eine außerordentlich große Bedeutung. Ziel von Industrie 4.0 ist es daher keinesfalls, den Menschen aus der Fabrik zu vertreiben, sondern ihn aufgrund seiner Fähigkeiten zum flexiblen Handeln künftig als zentralen Entscheider und Problemlöser in einer hochkomplexen und vernetzten Produktionsumgebung agieren zu lassen.

Durch die erhöhte Flexibilität von Produktionsanlagen und Wertschöpfungsstrukturen steigt auch ihre Komplexität. Laut einer aktuellen Umfrage des VDI (Verein Deutscher Ingenieure) erwarten 75 Prozent der befragten Experten eine steigende bzw. gleichbleibende Anzahl von Arbeitskräften, 88 Prozent erwarten, dass Industrie 4.0 die Qualität der Arbeitsplätze steigern oder auf gleichem Niveau halten wird. Durch die Verlagerung von Entscheidungen aus der Managementebene in produktionsnahe Bereiche müssen sich aber Ausbildungs- und Studieninhalte ändern bzw. sollten angepasst werden.

Fazit

Die technologische Perfektion von Produktionsanlagen in Kombination mit einer stärkeren Integration der Mitarbeiter, Kunden und Benutzer der Produkte ermöglicht völlig neue Geschäftsmodelle. Die Produktion nach dem Industrie-4.0-Prinzip schafft die Voraussetzungen dafür, dass traditionelle Strukturen abgelöst werden können, die auf zentralen Entscheidungsmechanismen und starren Grenzen einzelner Wertschöpfungsschritte beruhen. Diese werden ersetzt durch flexibel konfigurierbare Leistungsangebote und interaktive, kooperative Entscheidungsmechanismen.

Was bedeutet das letztendlich für die menschliche Arbeit in der Produktion der Zukunft? Wie viel wird auf langer Sicht die Technik übernehmen? Industrie 4.0 funktioniert nach Ansicht der Experton Group nicht ohne den Menschen, er wird auch zukünftig eine wichtige Rolle einnehmen. Mensch-Maschine- sowie System-Interaktionen werden durch die informationstechnische Durchdringung und sensorgestützte Vernetzung des Wertschöpfungsprozesses an Bedeutung gewinnen.

Mit Industrie 4.0 steigt der Vernetzungsgrad zwischen den Mitarbeitern. Entwicklung, Engineering, Facharbeiter und auch Marketing rücken näher zusammen und müssen sich viel enger abstimmen als es heute der Fall ist. Die Zukunft besteht im „Systems Engineering“ und erfordert die frühzeitige Zusammenführung von Kompetenzen, bestenfalls schon in der Ausbildung.

In Zukunft wird eine noch stärkere Verzahnung zwischen Industrie, Forschungsinstituten, Universitäten und Bildungseinrichtungen notwendig sein, um die Umsetzung von Industrie 4.0 in Theorie und Praxis erfolgreich voranzutreiben und auf neue Trends besser reagieren zu können.

Mit dem „Social Business Vendor Benchmark 2015“ wird die Experton Group in diesem Jahr erneut CIOs und IT-Managern konkrete Unterstützung bei der Evaluierung und Auswahl der für ihr Unternehmen geeigneten Social-Vendoren bieten. ........................ [mehr]

Cloud Computing ist ein zentrales ICT-Thema der letzten Jahre. Wir informieren Sie daher bereits heute über den Beginn der Research-Phase der fünften Auflage des „Cloud Vendor Benchmarks“ für Deutschland und erstmalig auch die Schweiz. In dieser unabhängigen Studie werden die Cloud-Computing-Angebote aller relevanten Anbieter in Deutschland und der Schweiz bewertet werden.......................... [mehr]