Spurensicherung in der Industrial IT

Oliver Schonschek

Oliver SchonschekBottom Line (ICT-Anwendersicht):

Anwender aus dem industriellen Bereich sollten die wichtigen Hinweise, die in Protokolldaten oder Log-Daten ihrer IT-Systeme stecken, nicht ungenutzt lassen. Log-Management-Tools verhelfen zu weiteren Einsichten zur Performance, Betriebssicherheit, aber auch zu möglichen IT-Risiken oder sogar Angriffen....

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Cloud Vendor Benchmark 2014 / exklusiv: Experton Group veröffentlicht Cloud Leader Reports 2014 – Das individuelle Können auf den Punkt gebracht

Heiko Henkes, Oliver Giering

Heiko Henkes Oliver GieringMit dem „Cloud Vendor Benchmark 2014“ veröffentlichte die Experton Group in diesem Jahr eine neue Auflage des Anbietervergleichs zu Cloud Computing. Die...

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Cloud Vendor Benchmark 2014 in Deutschland – die Distribution auf dem Weg in das Cloud-Zeitalter

Arnold Vogt

Arnold VogtBottom Line (ICT-Anwendersicht):

Zukünftig können Kunden eine Vielzahl an standardisierten Cloud Services, nicht mehr nur einzeln (und somit aufwendiger) beim jeweiligen Provider beziehen, sondern dank der Distribution, auch zunehmend direkt über Ihren bisherigen IT-Service-Provider oder Reseller. Wer auf die Beratungs- und Lösungskompetenz seines...

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Nationaler IT-Gipfel: Digitale Agenda und Digitalisierung in Banken

Arnold Wagner

Arnold WagnerBottom Line (ICT-Anwendersicht):

Die Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsprozesse der Bankenindustrie werden durch die Digitalisierung nicht nur partiell tangiert, sondern sind  in ihrer Gesamtheit betroffen. Es entsteht das Leitbild einer „Digitalen Bank“ mit schlanken und industrialisierten Wertschöpfungsketten im Front- und Back-Office. Erforderlich ist die...

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Ankündigung: Mobile Enterprise Vendor Benchmark 2015

Wolfgang Schwab

Wolfgang SchwabAnfang November 2014 startet die Research-Phase des vierten Vendor Benchmarks zum Thema Mobile Enterprise in Deutschland. Dieser wird ähnlich zum diesjährigen Benchmark die Anbieter und Dienstleisterlandschaft bewerten und positionieren.

Die Anwender haben in den letzten 12 Monaten in diesem Segment sehr viel investiert und auch entsprechend...

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Cloud Vendor Benchmark 2014 / exklusiv: Experton Group veröffentlicht Cloud Leader Reports 2014 – Das individuelle Können auf den Punkt gebracht

Heiko Henkes, Oliver Giering

Heiko Henkes Oliver GieringMit dem „Cloud Vendor Benchmark 2014“ veröffentlichte die Experton Group in diesem Jahr eine neue Auflage des Anbietervergleichs zu Cloud Computing. Die...

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Social-Business-Integrationsdienstleistungen auf dem Realitätsprüfstand – worauf kommt es im Kontext „Social“ an und welche Anbieter können sich behaupten?

Heiko Henkes

Heiko HenkesBottom Line (ICT-Anwendersicht):

Social Business ist ein nachhaltiges Thema – wird aber nur in den seltensten Fällen direkt bzw. über das obere Management angestoßen. Das liegt nicht selten an der vorherrschenden Ahnungslosigkeit bzw. Angst etablierte Prozesse anzufassen - frei nach dem Motto „never chance a running system“. Gerade im Segment der...

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Ein neuer (alter) Stern am Cloud-Himmel kommt nach Deutschland – Experton Group sagt Servus zu Amazon Web Services (AWS)!

Heiko Henkes

Heiko HenkesBottom Line (Anwendersicht):

Seit dem 23.10.2014 gibt es mehr Sicherheit für deutsche Public Cloud Services des „Consumer-Marktplatz-Lieblings Amazon“, der plötzlich auch für extrem kritische Workloads in Betracht gezogen werden kann. Die Angst vor der Public-Cloud-Wolke nehmen zahlreiche Kundenbeispiele und die neue AWS User Group als Kummerkasten und Aufputschmittel zugleich.

Anwender müssen allerdings genau aufpassen wie sie sich aktuell zum digitalen Unternehmen im Kontext von Cloud Computing, Mobile Enterprise, Big Data, Security und Social Business transformieren. Die lokale Präsenz von AWS erleichtert sicherlich die Poduktivschaltung vieler Testballons, führt aber nicht dazu blind und bedenkenlos zugreifen zu können. 100%ige Standardisierung aus der Cloud bedeutet aktuell immer noch eine Reduzierung des USP und man ist schnell beim „me too“ Effekt. Dennoch müssen sich beim Gros der Unternehmen CEO und CIO darüber im Klaren sein in vielen Prozessen wie bspw. dem Marketing, dem Finanzwesen und Controlling sowie dem HR-Management kaum Unterschiede zu anderen Unternehmen in der Prozessstruktur vorweisen zu können. Die derzeit weniger differenzierenden – und nun auch latency-kritischen Prozesse und Workloads eignen sich also für den Schritt in die Cloud. Wo genau man als Anwenderunternehmen im Thema Cloud-Readiness steht, wird das in Kürze zur Verfügung stehende Produkt „Experton Cloud Explorer“ zeigen, indem nicht nur der individuelle Reifegrad anhand vieler Best Practices das Resultat sein wird, sondern auch die nötigen und vor allem individuellen Steps hin zum eigenen Ziel erklärt werden können. Bis dahin dient aber auch der aktuelle Cloud Vendor Benchmark 2014 in der Strategie- und Anbieterevaluation. Darin ist natürlich neben vielen weiteren Anbietern AWS unter die Lupe genommen worden. Allerdings noch ohne den Fakt auf deutschem Grund das vollen AWS-Spektrum anbietet zu können.

Bottom Line (Anbietersicht):

IT-Anbieter sollten sich im Kontext von IT-Infrastrukturen nun noch wärmer anziehen, aber nicht unbedingt weil der Winter vor der Tür steht. AWS zieht wichtige Register mit dem lokalen RZ an der Hauptschlagader digitaler Erfolgsgeschichten FFM. Die Konkurrenz mit diesem Typ Hyperscaler wie es AWS, aber selbstverständlich auch Microsoft, IBM oder Google sind, wird sich für lokale Anbieter ohne ein derartiges Maß an Standardisierung im RZ-Umfeld nicht lohnen. Da verzetteln sich viele Anbieter und sollten daher lieber AWS als Zulieferer im beratungsintensiven Enterprise-Markt sehen und somit ihre Stärken auf Basis des vorliegenden Know hows zu nutzen wissen – der Technologievorsprung aus Sicht eines kleinen Hosters liegt bei ca. 4 Jahren. Auch wenn es vielleicht ähnlich wie beim Aufkommen von Media Markt und co. ein Wegsterben einiger zu stark in traditionellen Prozessen verhafteten Anbieter (damals kleine Einzelhändler) kommen wird und die Konsolidierungswelle im lokalen IT- bzw. Hostingmarkt einen zusätzlichen Schwung bekommen wird, so werden auch viele Gewinner aus dieser Zeit der Marktbereinigung hervorgehen.

Eine wahrgewordene Prophezeiung – AWS setzt auf das lokale Fundament

Für Insider ist der Paukenschlag von gestern keine große Neuigkeit, wusste die Branche doch mindestens seit dem letzten AWS Event in Berlin von dem Vorhaben, endlich auch im strategisch wichtigen Markt Deutschland den Grund und Boden für ein Full Service Datacenter zu nutzen – by the way: Es ist das 11. AWS Rechenzentrum weltweit mit Highend-Automatisierung bzw. Infrastruktur-Technik. AWS setzt also konsequenterweise auf Standardisierung, um das, was Kunden an AWS lieben, nämlich Infrastruktur-orientierte IT-Services mit leichtem Zugang, hoher Performance und Elastizität, Transparenz hinsichtlich Schnittstellen und Preis sowie ein „trendiges“ Portfolio, nun auch im für Europa und den DACH-Raum entschiedensten Markt mit viel Nähe zu liefern.

Die Reaktion auf Kundenwünsche – Was steckt dahinter?

AWS reagiert mit diesem cleveren Schachzug auf Kundenwünsche und beweist die langfristige Strategie ein Business-Partner mit adäquater Reaktionsfähigkeit und Wettbewerbsstäke zu sein - trotz US-Herkunft und vermeintlich schlechter Greifbarkeit. Man begibt sich also in die Höhle des in Bezug auf neumodische Trends häufig kritisch dreinblickenden Löwen und tut dies auch unter deutschen Prüfaspekten hinsichtlich Security und Datenschutz in angemessener Form. In diesem Punkt beweist AWS nämlich das offene Ohr und arbeitet eng mit dem BSI zusammen – der Instanz in Deutschland für IT- und somit Geschäftssicherheit. In diesem Punkt weicht AWS also von ansonsten streng gepflegten Standardisierungsplan ab und fokussiert an der richtigen Stelle mit der lokalen Brille. Die regelmäßig streng vorgenommene Auditierung der AWS-Rechenzentren stellt also auch in dem TüV-geprägten Deutschland ISO 27001, SOC 1 (früher SAS 70) und PCI DSS Level 1 sicher. Datenschutz ist AWS also wichtig, weshalb man neben der Direct Connect Anbindung auf starke Verschlüsselung setzt, die bspw. auch die Cloud-Workplaces bzw. das Desktop as a Service (DaaS) Angebot von anderen Lösungen unterscheiden – hier bedient sich AWS übrigens einer pfiffigen Pixel-Übertragungstechnologie. Scheint diese Technologie fast in Richtung analoges Fernsehen von früher zu tendieren, steht aber vor allem das Thema Identity Access Management im Fokus auf Seiten von AWS (Service: Cognito), was künftig die strategische Schlüsselkomponente in unserer digitalen Ökonomie sein wird oder bereits ist.

Der Impact auf Wettbewerbsseite

Man stellt sich also bei Amazon der Realität und somit nicht nur dem Kundengesuch, sondern auch der in Deutschland stark vertretenen Hosting- und zunehmend auch Cloud-Landschaft, die neben den großen mächtigen auch viele kleine Player bietet. Allerdings muss ehrlicherweise konstatiert werden, dass diese Anbieter im Thema Cloud noch in einer anderen Liga spielen und AWS in der Hyperscaler-Welt nicht großartig gefährlich werden können. Hier wird häufig noch gnadenlos Outsourcing und traditionelles starres Hosting auf das Thema Cloud „umgelabelt“. In dieser Liga sind eher andere Anbieter wie bspw. Microsoft oder Google unterwegs. Dennoch gibt es einige Perlen aus den „alten“ lokalen Reihen wie bspw. CANCOM/Pironet NDH, Host Europe, Claranet oder auch T-Systems die in den letzten Monaten einen Quantensprung in der technischen Raffinesse und Servicequalität hingelegt haben.

Das Gros der Anbieterlandschaft weiß allerdings, dass es nun an der Zeit ist das eigene Portfolio zu überdenken, Partnerschaften einzugehen und Service-orientierter zu denken. Man putzt sich derzeit heraus, um auch für die anhaltende Konsolidierungs- bzw. Akquisitionswelle attraktiv zu sein bzw. zu bleiben. Aus Anbietersicht gilt es darüber hinaus an den richtigen Stellen zu standardisieren, um im Kontext von Cloud-Resilence RZ-Automation und –Ökosystem-Anbindung auf der nächsten Stufe wahrwerden zu lassen und für Enterprise-Kunden eine 0% Fehlertoleranz zu bieten. Nur so kann man funktionierende Hybride Cloud bzw. IT auf die Beine stellen und damit erfolgreich sein. Die lokalen Cloud-Provider haben allerdings für sich in den meisten Fällen erkannt nicht in direkter Konkurrenz zu AWS auftreten zu wollen. Zu groß ist die Vergleichbarkeit und der Druck nicht zu bestehen. Deshalb konzentrieren sich die weißen Anbieter auf eine ausgewogene Skalierung bzw. Elastizität der Infrastrukturen und suchen vielmehr den Kontakt zu den wertschöpfenden Kundenprozessen, die viel Know how und Individualität bedingen.

Aber auch hier greift AWS zunehmen an, indem auch mittels Standardisierung wertschöpfende Prozesse effizient delivered werden können. Ist das Gap zu groß kann AWS inzwischen auch auf ein funktionierendes Partner- bzw. Ökosytem im Thema Partnerschaften zurückgreifen. Hier ist die Auswahl zwar noch nicht so groß wie gewünscht, aber von Groß und Klein geprägt. Es ist also für beinahe jeden Kundentyp etwas dabei. Und, auch eine deutsche AWS User Group ist dabei sich zu etablieren. Auch dieser Punkt unterstreicht erneut den Reifegrad von Amazon im Thema IT-Anbieter.

Der Impact auf Kundenseite

Der geschätzte und hochgradig standardisierte Online-Katalog ist nun also um einen Drop-Down-Punkt hinsichtlich der Lokation-Wahl für das Delivery in der 11. Region reicher geworden.

(End-) Kunden haben heute mehr denn je einen Bedarf an sicherer und kontext- bzw, rollenbezogener Auslieferung und zunehmend Visualisierung von IT-basierten Geschäftsprozessen, daher müssen Anwenderunternehmen ihre IT Umgebungen zwangsläufig „cloudifizieren“ und benötigen dafür einen Unternehmensleitstand der sicher, performant, mobil, standardisiert und natürlich „always on“ ist. Weiterhin müssen Endkunden sicher neue Technologien einführen und dann mit diesen wachsen – genau das macht AWS. AWS startete schon vor Jahren im IaaS-Segment und gilt als Pionier standardisierter Rechenzentrumsinfrastrukturen. Die Raffinesse kam aus dem eigenen Need Kunden über den gesamten Globus über den bekanntesten Online-Marktplatz der Welt mit Produkten zu versorgen. Dabei musste man Leerlauf kompensieren und Lastspitzen wie bspw. zum Weihnachtsgeschäft gekonnt abfedern. Außerdem setze Amazon sehr früh auf Web 2.0 Technologien und persönliche Ratings und einen erstklassigen Support.

Die Absatzzahlen dieser Consumer-Plattform sprechen für sich – kein Marktplatz der Welt ist erfolgreicher, weshalb bspw. auch Alibaba Lunte gerochen hat und ein Teil vom Kuchen abhaben möchte.

Im Jahr 2014 und natürlich auch den kommenden Jahren ist die Welt allerdings derart komplex und in Echtzeit verzahnt, dass proprietäre oder eindimensionale Richtungen bzw. Strategien in puncto Technologie oder Zielgruppe nicht von Erfolg gekrönt sind bzw. sein werden. Der Trend Consumerization of IT (CoIT) zeigt einen gehörigen Wandel im Umgang mit modernen IT-basierten Technolgien und die Übertragung privater Gewohnheiten in den Geschäftsalltag. Daher ist es für AWS auch nicht gerade schwierig das positive Image der großen Kundenschar des Marktplatzes auf die AWS-Welt zu transferieren – auch technische Einkaufsleiter, Fachbereiche oder der CIO sind nach der Arbeit Privatpersonen und kaufen mit hoher Wahrscheinlichkeit bei Amazon ein. Über Fire OS sogar via Direktanbindung – auch ein cleverer Schachzug und indirekt vom angebissenen Apfel und der iTunes-Kundenbeziehung aus der Musikbranche abgekupfert.

Ferner zahlt das AWS-Rechenzentrum nicht nur auf der Thema Cloud ein, sondern adressiert verschiedenste Trendthemen  und Wertschöpfungsnetzwerke, die vor allem im Kontext der digitalen Industrie (Industrie 4.0) von Relevanz sind. Über AWS können demnach Big Data Analysen ad hoc eingekauft werden, Social Workspaces für optimierte Kollaboration interner und externer Parteien aufgebaut werden, stationäre und mobile (Mobile Enterprise) Arbeitsplätze und Anwendungen geräteübergreifend betrieben werden oder sicheres Rollen- und Identitätsmanagement genutzt werden.

Abgesehen von den Beziehungen zu den Trendthemen der Experton Group, worin die Experton Group für Anwender im jährlichen Turnus renommierte Benchmarks erstellt, sind es aber aus Kundensicht vor allem klassische Probleme, die AWS durch das neue RZ in Deutschland löst. Es ist also mit einem starken Interesse auf Neukundenseite zu rechnen, um „endlich“ auf das AWS-IaaS- und PaaS-Repertoire ohne Latenzzeiteneinbußen zurückgreifen zu können. Somit eignet sich die AWS Public oder Enterprise Public Cloud auch für vormals nur der Private Cloud vorbehaltenen Workloads. Zwar spielen auch noch Compliance-Aspekte im deutschen bzw. DACH-Raum eine gehörige Rolle, dennoch bietet AWS nun für bspw. zentral aus Deutschland betriebene Datenbanken mit hohen IO-Anforderungen das passende Bankett, um gegenüber kritischen internen oder externen Kunden bei Echtzeitsynchronisierten Services nicht das Gesicht zu verlieren. Datenbanken-Workloads sind dabei nur ein Beispiel von vielen zu denen bspw. auch Cloud Workplaces, Fileserver, ERP-Anwendungen und immer häufiger auch Game oder Media Server gehören. In der digitalen Ökonomie wartet keiner gern auf einen Service. Oder ist es tragbar dem neuen High Potential am Arbeitsplatz eine Eingabeverzögerung im umfangreichen ERP-System von >5ms zuzumuten bzw. möchte man als Privatperson im nächsten Call of Duty Advanced Warefare schon umfallen bevor man den Gegner ins Visier nehmen konnte?

Die bisherigen Referenzkunden wie bspw. Kärcher profitieren von AWS im Rahmen neuer Anforderungen in der Bau- und Landwirtschaft. Der Talanx-Konzert kann die sog. Payrole-Abrechnung extrem beschleunigen und somit die Mitarbeiter schneller glücklich machen, da ihr Geld schnell und zuverlässig zu ihnen kommt. So auch die Software AG, die es vielen ISVs vormacht und den Schritt in die Cloud gewagt hat. Davon profitiert nicht nur das Portfolio, sondern auch Kunden, indem über Cloud Business Process Management (BPM) Prozesse und Tasks in Echtzeit von vielen Personen bearbeitet werden können (Social Business), so dass über den dort stattfindenden Gedankenaustausch viel schneller Innovationen zur Marktreife gelangen können.

Worauf es in Deutschland und auch weltweit ankommen wird

AWS hat also den wichtigen und notwendigen Schritt aus deutscher Sicht vollzogen. Glückliche Kunden aller Größenklassen attestieren AWS die nötige Marktreife für kritische Geschäfte. Was bleibt ist natürlich – neben der Abschottung gegenüber US-Spitzeln – das eigene Ökosystem verstärkt aufzubauen und ein entsprechendes Partnerprogramm zu pflegen. Allein sind bislang nur wenige erfolgreich gewesen, schließlich hat jeder Whitespots. Aber auch hier tut man auf Seiten von AWS viel Gutes und kann auf kleine wendige Koryphäen wie bspw. im Fall von tecRacer zurückgreifen. Aus US-Sicht sind diese Partner die kleinen Tentakel mit hoher Kundenanziehungskraft im für Deutschland immens wichtigen Mittelstand. Diese sucht nämlich versierte und Cloud-affine Dienstleister die auf der Höhe der Zeit sind. Was die IT-Welt AWS in jedem Fall glaubt, ist die Fähigkeit performante und leicht zugängliche IT-Services mit hohem Standardisierungsgrad anzubieten – jetzt auch mit härtesten Anforderungen im Bezug auf Quality of Service (QoS).

Woran man sich gerade im deutschen Umfeld – auch im Kontext der digitalen Ökonomie und der Power von Industrie 4.0 – messen lassen wird, ist das Angebot von industrie-spezifischen und somit untereinander kompatiblen und sicheren Plattformen. Hier wachsen derzeit fremde Welten aus Elektrotechnik (inkl. Embedded Systems) und IT- bzw. auch Entertainment-Branche zusammen und suchen ein neues Pflaster für die konvergente und digitale Serviceerbringung. Gerade in diesem Kontext haben es lokale IT-Anbieter derzeit noch etwas leichter, da aufgrund der noch in den Kinderschuhen steckenden Standardisierung und Konvergenz viel individuelles Geschäft und darauf aufbauend Know how von Nöten ist. Daher satteln genau diese Local Heros die Pferde und setzen auf Value Added Services bzw. die Veredelung von standardisierten und noch nicht 100%ig Enterprise-konformen Public-Cloud-Services als Ergänzung zu den bereits bei Ihnen laufenden Diensten. Einige wenige, wie bspw. T-Systems, gehen dabei gleich den ganzen Schritt nach vorn und werden zum Cloud Broker des Vertrauens.

Die Experton Group hat den „Big Data Vendor Benchmark 2015 für Deutschland“ vorgestellt. Dies ist die zweite Ausgabe der unabhängigen Analyse des kontinuierlich wachsenden Marktes für Produkte und Dienstleistungen für Big-Data-Projekte. ........................ [mehr]

Mit dem „Social Business Vendor Benchmark 2015“ wird die Experton Group in diesem Jahr erneut CIOs und IT-Managern konkrete Unterstützung bei der Evaluierung und Auswahl der für ihr Unternehmen geeigneten Social-Vendoren bieten. ........................ [mehr]