Die Cloud in ihrem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf

Axel Oppermann

Fakt ist: Jeder nutzt Cloud Services im Privaten. Und auch immer mehr Unternehmen sind überzeugt, dass dieses Cloud Computing eine feine Sache ist. Doch welche Farbe hat eigentlich Cloud Computing?

Cloud...

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IBM Lotusphere 2012

Frank Heuer

Vom 15. bis 19. Januar fand in Orlando die Lotusphere-Konferenz 2012 von IBM (parallel mit der IBM Connect am selben Ort) statt. Unter dem Motto “Business. Made Social” informierten sich mehrere tausend Teilnehmer...

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Vorteile und Nachteile der Client-Virtualisierung - Anwendersicht

Wolfgang Schwab

 Den Vorteilen einer Client-Virtualisierung stehen auch gewisse Nachteile gegenüber. Für welche Nutzer ein virtueller Client in welcher Ausprägung sinnvoll ist, ist letztlich vom jeweiligen Unternehmen...

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Microsoft startet mit Hochdruck in das Jahr 2012

Axel Oppermann

 Beim diesjährigen CeBIT-Auftritt will Microsoft mit dem „Microsoft Heartbeat – The Power of Design“ seinen ganz- und einheitlichen Plattform-Ansatz unterstreichen und diesen „emotional erlebbar“ gestalten....

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Hewlett-Packards webOS wird Open Source

Frank Heuer

Zwei Mal wurde im vergangenen Jahr ein vielversprechendes, Cloud-orientiertes mobiles Betriebssystem der Open Source Community zur Verfügung gestellt. Nach MeeGo von Intel/Nokia, das inzwischen mit LiMO, einem...

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Platform-as-a-Service (PaaS) im Public- und Private-Cloud-Modell

Dr. Carlo Velten, Steve Janata

Platform as a Service und damit verbunden das Thema Test & Development von Anwendungen stellt eines der zentralen Anwendungsszenarien für Cloud Computing dar. Dabei sind die Anforderungen...

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Die Hightech-Branche blickte nach Las Vegas - Consumer Electronics Show (CES)

Friedhelm Barczik

Die Hersteller von Digitaltechnik, Unterhaltungselektronik und Internet-Anwendungen starteten mit neuen technologischen Entwicklungen im Unterhaltungssektor ins neue Jahr. Auf der Consumer Electronics Show ...

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Experts On Demand

Cloud Vendor Benchmark 2012

Mit der der dritten Auflage seines Anbietervergleichs „Cloud Vendor Benchmark 2012“ wird Experton Group auch in diesem Jahr CIOs und IT-Managern konkrete Unterstützung bei der Evaluierung und Auswahl der für ihr Unternehmen geeigneten Cloud-Vendoren bieten.  [mehr]

HPs Moonshot-Projekt

Hal Kreitzman

Luis PraxmarerNach Meinung der Experton Group läutet das “Moonshot” Projekt von Hewlett-Packard Co. (HP) die nächste Welle des Server Computing Modells der großen Dienstleister ein: stromsparende ARM und Atom Mikroprozessoren werden dazu in Hyperscale-Servern verarbeitet. Die Moonshot Architektur von HP soll das Versprechen von stromsparenden Prozessoren in die Tat umsetzen: Sie werden in eine extrem große Serverumgebung integriert, die für bestimmte Arbeitslasten wie einfaches Durchsuchen großer Datenmengen, das so genannte Distributed Memory Caching in großem Umfang, also die Nutzung mehrerer Rechner als Speichersystem, und Web Serving, d.h. die Nutzung als Web Server, optimiert ist. HP ist nicht der erste Serverhersteller, der diesen Bereich adressiert, aber der erste der großen Anbieter, und das bedeutet, dass andere schon bald nachfolgen werden. Das Projekt Moonshot besteht aus vier Schwerpunkten: einer föderierten Architektur, die sich um das Fabric, das Management, Networking, Stromversorgung und Kühlung sowie Speicher kümmert; eine Serverentwicklungsplattform; ein Proof of Concept Labor und ein Partnerschaftsprogramm. Kunden können ab dem ersten Halbjahr 2012 mit der Serverentwicklungsplattform experimentieren. IT-Entscheider sollten sich mit dieser umwälzenden neuen Serverplattform vertraut machen und verstehen, welche Auswirkungen sie auf aktuelle und zukünftige Rechenzentrumsarchitekturen haben wird; dann muss entschieden werden, wie, wo und wann die Plattform für die derzeitigen und zukünftigen Workload-Umgebungen im Unternehmen einsetzbar wäre. In einem nächsten Schritt sollten dann im Rahmen eines Pilotprojekts die Auswirkungen und der Nutzen bewertet werden, die die Implementierung von Hyperscale-Systemen mit sich bringt.

Vorteile von Hyperscale-Umgebungen: Laut HP-Schätzungen könnte eine Arbeitslast, die bislang 400 x86 Server über 10 Racks mit einem Stromverbrauch von 91 Kilowatt benötigte, auf 1.600 HP Hyperscale Servern in einem halben Rack mit nur 9,9 kW laufen. Die x86 Server brauchen zudem 20 Switches und 1.600 Kabel; die Redstone Serverentwicklungsplattform dagegen nur zwei Switches und 41 Kabel.

In der Folge, so HP, gehen die Kosten von bislang circa 3,3 Millionen auf geschätzte 1,2 Millionen USD, also um 63 Prozent, zurück; der Energieverbrauch sinkt um 89 Prozent, der Platzbedarf um 94 Prozent und die Komplexität um 97 Prozent. 

Selbst wenn HP mit diesen Schätzungen leicht daneben liegen sollte, stellt die Redstone Plattform doch einen Quantensprung dar im Vergleich zu den derzeitigen Kosten und Ressourcenbedarfen für x86 Server.

Die kostenfreie Research Information erhalten sie unter diesem Link.

Indische Outsourcer nach wie vor auf Wachstumskurs

Luis Praxmarer

Luis PraxmarerCognizant Technology Solutions Corp. gab für das dritte Quartal sehr gute Ergebnisse bekannt; Tata Consulting Services (TCS) verfehlte die Ergebnisse des zweiten Quartals nur knapp. Auch Infosys Ltd. konnte starke Zahlen für das zweite Quartal vermelden.

  • Cognizant gab für das dritte Quartal Umsätze in Höhe von 1,6 Mrd. USD bekannt, 32 Prozent mehr als vor einem Jahr (1,2 Mrd. USD). Auf GAAP-Basis betrug der Reingewinn 227,1 Mio. USD, elf Prozent mehr als für das dritte Quartal 2010 (203,7 Mio. USD). Bei den Branchen schnitten Finanzdienstleistungen und Gesundheitswesen am besten ab; die Umsätze im Gesundheitswesen gingen im Vorquartalsvergleich um fast 42 Prozent in die Höhe. Die vierteljährliche Abwanderungsquote bei den Mitarbeitern betrug 13,4 Prozent, wobei Indien den höchsten Anteil ausmacht.
  • Bei TCS beliefen sich die Umsätze im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2012 auf 2,5 Mrd. USD, eine Steigerung um 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gemäß IFRS wurde ein Reingewinn von 528 Mio. USD erwirtschaftet, 15 Prozent mehr als im Vorjahresquartal (459 Mio. USD). 45,3 Prozent des Umsatzes wurden im Sektor Bankwesen, Finanzdienstleistungen und Versicherungen generiert, ein Zuwachs von 24,4 Prozent im Jahresvergleich. Die Zahl der Mitarbeiter stieg auf 214.770, die Abwanderungsquote liegt bei 13,7 Prozent.
  • Bei Infosys belief sich der Umsatz im zweiten Quartal 2012 auf 1,7 Mrd. USD und legte damit im Vergleich zum selben Quartal 2011 um 17 Prozent zu (1,5 Mrd. USD). Gemäß IFRS wurde ein Reingewinn von 411 Mio. USD erwirtschaftet, zehn Prozent mehr als im Vorjahresquartal (374 Mio. USD). 35 Prozent davon stammen aus dem Sektor Bankwesen, Finanzdienstleistungen und Versicherungen, die Fertigungsbranche liegt auf dem 2. Platz; die beiden Sektoren wuchsen um 16 bzw. 24 Prozent. Die Gesamtmitarbeiterzahl stieg trotz einer Abwanderungsquote von 15,6 Prozent auf 141.822 Mitarbeiter an.

Nach Meinung der Experton Group haben die indischen IT-Dienstleister und Outsourcing-Firmen die weltweite Finanzkrise bislang gut überstanden und sind sogar dabei, ihren Marktanteil an den Gesamtdienstleistungsumsätzen zu erhöhen. Im Zuge von Kostendämmungsmaßnahmen können die indischen Unternehmen ihr Geschäft weiter ausbauen, insbesondere innerhalb des bereits vorhandenen Kundenstamms. Die leistungsstärkeren Firmen konnten ihre Kunden zu höherwertigeren Beratungsleistungen und/oder Festpreisverträgen überführen, die einen höheren Gewinn abwerfen. Da sie sich so gut geschlagen haben, müssen nicht mehr so hohe Rabatte wie früher gewährt werden. Es steht zu erwarten, dass die größeren indischen IT-Dienstleister und Outsourcing-Anbieter sich neue Märke eröffnen, also in neue geografische Regionen und Branchen drängen und/oder neue Serviceangebote auf den Markt bringen; ebenso werden sie versuchen, höherwertigere Beratungsdienstleistungen anzubieten. Auch das Cloud Computing wird ihre Aussichten nicht trüben können; vielmehr werden sie auch in diesem Bereich versuchen, Marktanteile dazuzugewinnen. Auch wenn Festpreisverträge eine höhere Rendite auf Jahresbasis („Run Rate“) haben, sind Kunden damit gut bedient, wenn sie sich geeignetes, gut ausgebildetes Personal sichern können, zusätzliche Kontrollen und Verpflichtungen herausholen und dadurch die Fluktuation reduzieren können.

PaaS Entwicklungs-Stacks

Dr. Carlo Velten

Dr. Carlo VeltenHerausforderungen für Anwender: Anwenderunternehmen sind derzeit am Überlegen, welche Applikationen sie in die Cloud überführen sollten, und wollen wissen, welche Entwicklungs-Stacks von den diversen PaaS-Anbietern (Platform as a Service) unterstützt werden – ein wichtiger Punkt, um entscheiden zu können, ob bestimmte Legacy-Produkte überhaupt in der Cloud betrieben werden können. Die Experton Group hat diese Herausforderung und andere wichtige Themen für eine Reihe von PaaS-Anbietern untersucht.

Beobachtungen und Empfehlungen: Wer mit seinen Applikationen in die Cloud umziehen will, muss derzeit zwei unterschiedliche Cloud-Modelle evaluieren: Infrastructure-as-a-Service (IaaS) und PaaS Anbieter. Ist das Anwenderunternehmen bereit, die zusätzliche Belastung auf sich zu nehmen und seine eigenen Applikationsentwicklungs- und Management-Tools sowie Plattform-Services bereitzustellen, reicht vielleicht eine IaaS-Lösung aus. Doch wenn ein Unternehmen nicht dafür gerüstet ist, seine eigene PaaS-Umgebung aufzubauen und zu unterstützen, kann dieser Ansatz von der Experton Group nicht empfohlen werden. Dennoch sollte diese Option zumindest in Erwägung gezogen werden.

Wird andererseits eine Plattform gewünscht, die sämtliche Entwicklungs- und Produktionsanforderungen unterstützt, muss eine PaaS-Lösung her. Es gibt eine ganze Reihe von PaaS-Anbieters, aber der Markt ist fragmentiert; es wird also nicht nur eine einzige Art von PaaS-Lösung angeboten, und die meisten der angebotenen Lösungen nicht für die Applikationsentwicklung und Produktion geeignet. PaaS-Angebote lassen sich u.a. in folgende Klassen unterteilen:

  • Application Lifecycle Management
  • Applikationssicherheit
  • Applikations-Server
  • Business Process Management
  • Datenmanagement
  • Datenintegration
  • eXtreme TP
  • Managed File Transfer
  • Messaging Middleware
  • Portale

Entwicklungsplattformen/Stacks: Von den vorgenannten PaaS-Angeboten stellen nur zwei Entwicklungsplattformen und Stacks bereit – Application Lifecycle Management (ALM) und Applikations-Server. Innerhalb dieser Kategorien hat Experton Group im Zuge der Evaluierung folgende Unternehmen als führende Anbieter identifiziert:

  • Amazon Inc.
  • Google Inc.
  • IBM Corp.
  • Microsoft Corp.
  • Oracle Corp.
  • Red Hat Inc.
  • RightScale Inc.
  • Salesforce.com Inc.
  • VMware Inc.

Fazit: Nach Meinung der Experton Group sind PaaS-Lösungen noch nicht ausgereift, sondern befinden sich noch im Entwicklungsstadium. Das heißt allerdings nicht, dass man sie nicht in Entwicklungs-, Test- oder Produktionsumgebungen einsetzen könnte. Man sollte davon ausgehen, dass alle Anbieter und ihre Lösungen während der jeweiligen Vertragslaufzeit Veränderungen unterworfen sein werden. Es kann zu Akquisitionen, Zerschlagungen, Fusionen oder sogar zum Einstellen des gewünschten Dienstes kommen. Deshalb muss sichergestellt werden, dass alle PaaS-Serviceverträge sämtliche finanziellen und operativen Möglichkeiten entsprechend abdecken und so dafür sorgen, dass für das Unternehmen das Worst-Case Szenario verhindert werden kann.

HP: PC-Sparte mit PCs, neuen Smartphones und Ultrabooks wird weitergeführt

Andreas Zilch

Andreas ZilchHewlett-Packard Co. (HP) hat sich nun doch entschlossen, seine PC-Sparte (PCs, neue Smartphones und Ultrabooks) zu behalten.

Nach Meinung der Experton Group ist HPs Kehrtwende und die Entscheidung, das PC-Geschäft nun doch zu behalten, angesichts der Reaktionen aus der Community, der damit verbunden Probleme und der Tatsache, dass die neue Chefin entschlossenes Handeln an den Tag legen muss, verständlich. Obwohl die geplante Ausgründung seit der Ankündigung im August zweifellos mit Problemen zu kämpfen hatte, war Whitmans Entscheidung, die PC-Entwicklung und -Produktion zu behalten, keineswegs unbedingt zu erwarten. Diese erste Maßnahme der neuen Chefin wurde allgemein mit Zustimmung begrüßt und scheint anzudeuten, dass sie den Wertbeitrag eines umfassenden Angebots an Computing-Produkten kennt, auch wenn einige dieser Geschäftseinheiten – wie viele das PC-Geschäft wohl beschreiben würden – eher Lockvogelangebote darstellen. Doch der Weg, den Whitman zu gehen hat, um den Schaden rückgängig zu machen, den ihre Vorgänger, bis hin zu Carly Fiorina vor über zehn Jahren, dem Branchen-Urgestein zugefügt haben, ist noch lang.

IT-Entscheider können angesichts des neuen Auftriebs für das Unternehmen vorsichtigen Optimismus an den Tag legen und zumindest Mut fassen angesichts des Wissens, dass Whitman an die Kernwerte des Unternehmens glaubt. Auch wenn diese Feuerprobe schwierig für sie wird, da sie ja keine Erfahrung mit der Führung eines Technologie-Konglomerats in der Größenordnung von HP hat, ist sie, was die Arbeitsmoral und den Beziehungsaufbau angeht, ihrem Vorgänger Leo Apotheker ganz bestimmt überlegen.

IBM Corp. gab ordentliche Ergebnisse für das 3. Quartal und eine neue Chefin bekannt

Cal Braunstein

Cal BraunsteinLaut eigenen Angaben beliefen sich die IBM-Umsätze im 3. Quartal auf 26,2 Mrd. USD, acht Prozent mehr als im Vorjahr. Auf Nicht-GAAP-Basis betrug der Bilanzgewinn 3,8 Mrd. USD, eine Zunahme von sechs Prozent. Die Software-Umsätze gingen im Vorjahresvergleich um 13 Prozent nach oben, bei den Hardware-Umsätzen waren es vier Prozent. Die Dienstleistungssparten – Global Technology Services und Global Business Services – legten um neun bzw. sechs Prozent zu. Laut IBM waren die größten Gewinner softwareseitig die WebSphere Produktfamilie, deren Umsätze um 52 Prozent in die Höhe schnellten, und systemseitig die Power Systems mit einer Wachstumsrate von 15 Prozent sowie die regionalen Wachstumsmärkte, zu denen unter anderen die BRIC-Nationen zählen, die ein Wachstum von 19 Prozent verzeichnen konnten. Nur eine Negativmeldung trübte das Bild: Die System z Umsätze gingen im Vergleich zum Vorjahresquartal, dem ersten ganzen Quartal für zEnterprise, um fünf Prozent zurück. Dagegen konnten auch die Netezza-Umsätze im Vergleich zu den Zahlen vor einem Jahr, als IBM das Unternehmen aufkaufte, um 36 Prozent zulegen. Weiterhin gab IBM bekannt, dass Virginia "Ginni" Rometty, derzeit Leiterin des globalen Vertriebs, zu Beginn des nächsten Jahres Sam Palmisano als CEO ersetzen wird. Unter der neunjährigen Führung von Palmisano konnte die IBM-Aktie mit Oracle gleichziehen. In den letzten zwei Jahren war die Kursentwicklung von IBM ziemlich identisch mit Oracle; beide entwickelten sich weit besser als ihr Rivale HP. Hinsichtlich der Marktkapitalisierung führte mit Datum 15. November IBM mit 222 Milliarden USD gegenüber Oracle mit 166 Milliarden und HP mit 56 Milliarden USD.

IBM Stock Market Performance