Claranet „Cloud TCO Kalkulator“ Update: Nun auch mit Kostenvergleich für das Management von Infrastruktur, Applikationen und Data Center

Heiko Henkes

Heiko HenkesUnternehmen stehen heutzutage unter immensem Wettbewerbsdruck und sind gezwungen, sich mehr denn je auf Kernkompetenzen zu konzentrieren - alles nur halbherzig anzugehen, führt schon längst zu keinem Erfolg mehr.

Entscheider müssen sich also entscheiden und vor allem Infrastruktur-Services in professionelle Hände geben, um letztlich Kosten zu sparen...

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White Paper von Experton Group und FrontRange zu IT Service Management

Lutz Peichert

Lutz PeichertKostendruck und steigende Anforderungen an die Qualität sind heute die dominierenden Herausforderungen, denen sich IT-Organisationen stellen müssen. Dies ist nicht neu, wird aber aufgrund der rasanten Technologieentwicklung im ICT-Umfeld noch deutlich verstärkt.

 

SMAC (Social, Mobile, Analytics (Big Data), Cloud) sowie Industrie 4.0 sind derzeit die...

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Consulting-Anbieter mit definierten Service-Paketen und Service-Lösungen im Big Data Vendor Benchmark Deutschland 2015

Holm Landrock, Dr. Andreas Gadatsch

Holm Landrock Dr. Andreas GadatschBottom Line (ICT-Anwendersicht):

Viele Anbieter sehen sich wie bereits im letzten Jahr für...

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Storage-Kosten reduzieren

Wolfgang Heinhaus

Wolfgang HeinhausBottom Line (ICT-Anwendersicht):

IT-Organisationen können heutzutage die Kosten für den Zugang zu, die Verarbeitung und die Aufbewahrung von Daten reduzieren. Wie erste Initiativen zeigen, musste aufgrund solcher Projekte im ersten Jahr der Speicherplatz nicht aufgestockt werden; danach konnten die Kosten erheblich reduziert werden....

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Social Media Monitoring und Datenschutz sind kein Widerspruch

Oliver Schonschek

Oliver SchonschekBottom Line (ICT-Anwendersicht):

Ohne eine fundierte Analyse der eigenen Social-Media-Aktivitäten können Unternehmen ihren Erfolg im Social Business nur erahnen. Eine Optimierung der Social-Strategie gerät zum Trial and Error. Gleichzeitig darf das Social Media Monitoring aber nicht zu weit gehen. Weder Beschäftigte noch Kunden oder...

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Klare Sicht auf die Wolke: Mehr Transparenz bei Cloud Computing

Oliver Schonschek

Oliver Schonschek• Viele Unternehmen nutzen die Cloud deutlich intensiver, als sie wissen

• Mehr Transparenz in der Cloud-Nutzung ist Basis für die Cloud-Sicherheit

• Cloud-Transparenz unterstützt auch das Lizenz-Management und senkt die Cloud-Kosten

 

Es erscheint paradox: Nach aktuellen Prognosen der Experton Group werden 2014 die Ausgaben...

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Cloud Computing für die Business Class: Wie positionieren sich die führenden Anbieter von Enterprise Public Cloud Services in Deutschland?

Frank Heuer

Frank HeuerIm aktuellen Cloud Vendor Benchmark, den Experton Group in diesem Sommer vorstellte, wurde unter anderem das Thema „Enterprise Public Cloud Services“ – auch als „Managed Cloud Services“ bekannt, analysiert.

Bei den so genannten „Managed Cloud“-Betriebsmodellen handelt es sich um eine Mischform aus reinen „Public Cloud“- und „Managed Private...

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Digitalisierung der Bankprozesse und Implikationen für die ICT-Industrie

28.11.2014

Arnold Wagner

Arnold WagnerBottom Line (ICT-Anwendersicht):

Banken und Sparkassen sollten genau analysieren welche Innovationen im digitalen Strukturwandel einer strategischen Umsetzung für das eigene Geschäftsmodell bedürfen. Retail Banken sollten ihre Innovationskraft optimieren und in die Digitalisierung der Prozesse im Produkt- und Kundenmanagement sowie in die Agilität der IT-Architektur investieren. Banken werden zunehmend von FinTech Start-ups im Innovationswettbewerb um den Kunden herausgefordert. Digitalisierung erfordert IT-Governance und ein erfolgreiches Business-IT-Alignment („Digital is a Business“). Banking-Innovationen erfordern Top-Management Visibilität und Akzeptanz.

Bottom Line (ICT-Anbietersicht):

Die Bankenindustrie plant massive Investitionen in den Ausbau der digitalen Interaktions- und Vertriebskanäle. Intelligente Kooperationsmodelle zwischen Banken und Technologieprovidern zur performanten Umsetzung der Digitalisierungsstrategien nehmen zu (Know-how-Transfer). FinTech-Start-ups haben gute Marktchancen, sich im Innovationsprozess nachhaltig mit kreativen Produkt- und Service-Leistungen zu positionieren. Multikanalstrategien und die Agilität der IT-Architektur in den Vertriebskanälen hat Top Priorität. Banking-Digitalisierungsstrategien haben erhebliche Auswirkungen auf Sourcing-Lifecycle, Cloud-Modelle und Vendor-Management.

Banken und Sparkassen haben in den letzten Wochen ihre Digitalisierungsstrategien vor dem Hintergrund der eigenen strategischen Marktmodelle vorgestellt. Die Transformation umfasst alle Geschäftsfelder einer Universalbank insbesondere die kundenorientierten Wettbewerbsstrategien im Corporate und Retail Banking. Technologische Innovationen beeinflussen die Kundenschnittstelle und werden zu Veränderungen in den Wertschöpfungsnetzwerken führen. Diese Dynamik birgt sowohl Chancen als auch Risiken. Banken müssen rechtzeitig entscheiden, welche Innovationen sie umsetzen, um sich eigene Wettbewerbsvorteile zu sichern („Early Adopters“). Im Fokus stehen Projekte zur Digitalisierung der Prozesse und Bankprodukte. Ziel ist die Entwicklung eines „Digital Operating Model“. Disruptive Technologien werden zukünftig eine generelle Neugestaltung der Prozesse in der Kunde-Bank-Interaktion erzwingen. Treiber sind der Wandel im Kundenverhalten (ROPO-Effekt) und der Kosten- und Margendruck im Retail Banking. Auch das klassische Geschäftsmodell der Direktbanken (ING-DiBa, Comdirect, DKB, Cortal Consors) dürfte im stark technologiegetriebenen Bankenmarkt aufgrund kürzerer Innovationszyklen unter Druck geraten. Das Asset der klassischen Retail-Banken ist ihr Markenauftritt, und dieser soll aus Sicht der Bankenindustrie aus einer Position der Stärke heraus weiterentwickelt werden. Für die nächsten fünf bis zehn Jahre ist die Kombination neuer Filialkonzepte mit digitalen Vertriebskanälen (Multikanalbank) das favorisierte Geschäftsmodell der Filialbanken.

Die Weiterentwicklung der Multikanalstrategie, die Agilität der IT-Architektur (Business + Architektur + Technologie) und das Management von Datenqualität (Big Data Analytics) hat Top-Priorität (Beispiel: Chief Data Officer der Deutschen Bank ab Januar 2015). Eine Herausforderung: Die Filiale der Zukunft, d.h. Prozesse und Standorte zwischen Effizienz und Erfolg („Rethink the Role of Branches“). In den Bankfilialen sollen vor allem die beratungsintensiven Gespräche geführt werden, standardisierte digitale Bankprodukte („keep it simple“) werden dagegen zunehmend über mobile Endgeräte (Mobile Banking) und das Internet (Online-Banking-Portale) verkauft. Die Sparkassen und Volks- und-Raiffeisen-Banken (VR-Banken) müssen allerdings in ihrem Marktmodell den Spagat zwischen einem traditionellen Geschäftsmodell (Regionalprinzip) und der zunehmenden Digitalisierung (Projekte „Online-Filiale“ bzw. „Internet-Filiale 6.0“) bewältigen. Ein Beispiel zur aktuellen Wettbewerbsfähigkeit: Die VR FinanzGruppe hat im Geschäftsjahr 2013 nach Steuern einen konsolidierten Jahresüberschuss von 6,9 Mrd. Euro erzielt (vor Steuern 9,6 Mrd. Euro). Die Geschäftsmodelle der Sparkassen und VR-Banken sind die Gewinner der Bankenkrise. Alle Banken werden ihre Geschäftsmodelle überprüfen, um Potenziale für Kostensenkungen und Synergien bei den Erträgen auszuloten, auch wenn Sparkassen und VR-Banken Auswirkungen des Niedrigzinses bislang durch höhere Volumen im Kreditgeschäft ausgeglichen haben.

Mit den Potenzialen einer „Digitalen Bank“ besteht die Möglichkeit, die Vertriebskanäle neu auf den Kunden zuzuschneiden. Commerzbank investiert massiv in die Modernisierung der digitalen Vertriebskanäle. Das Privatkundengeschäft soll bis 2016 zu einer echten Multikanalbank umgebaut werden. Insgesamt will die Commerzbank etwa 1 Mrd. Euro in die Plattformen, das (digitale) Produktangebot sowie den Beratungsprozess investieren. Deutsche Bank investiert etwa 1,4 Mrd. Euro bis 2015 in das Geschäftsmodell „Powerhouse“ und die PBC Service- und IT-Plattform (SAP-Projekt „Magellan“ zur Integration der Postbank). UniCredit Bank (HVB) hat im Rahmen der Digitalisierungsstrategie angekündigt, bis Ende 2015 einen Mix aus klassischen Filialen und alternativen Beratungs- und Vertriebskanälen zu schaffen. HVB will etwa 300 Mio. Euro in die neue Filialinfrastruktur investieren. Auch bei den Direktbanken stehen Investitionen in die Digitalisierung (Support- und. Informationscenter) an. Der Verkauf der HVB Direktbank (DAB Bank), an die BNP Paribas (Cortal Consors) verdeutlicht, dass der Markt in eine Konsolidierungsphase treten kann. Derzeit hat für den ING-Konzern (ING-DiBa) der Ausbau mobiler Plattformen hohe Bedeutung („Mobile first“); angekündigt wurden Investitionen im Zeitraum 2015 bis 2017 von 200 Mio. Euro. Allianz (ADAG) plant über die bereits angekündigten 100 Mio. Euro nochmals rd. 100 Mio. Euro bis Ende 2017 für die Transformation des Internet-Vertriebs zu investieren.

Banken und Sparkassen werden zunehmend von FinTech-Start-ups im Innovationswettbewerb um den Kunden herausgefordert. Mit dem Begriff FinTech – Financial Technologies – werden innovative Geschäftsmodelle von Start-ups in der Finanzindustrie bezeichnet. Beispiele: Mobile Payment, Mobile Banking, Smart Data, Personal Finance Management, Online-Plattformen für Investoren, Videoberatungen in Kombination mit persönlicher Beratung, Banking Crowd-Funding-Plattformen, Banking Peer-to-Peer-Privatkredite, Banking Peer-to-Peer-Transaktionen (z.B. Währungen wie Euro und US-Dollar). Banken haben die technologiegetriebenen Potenziale erkannt und gestalten den Innovationsprozess auch als Investoren durch (Corporate) Venture Capital mit. Zielführend können VC-Kooperationen (Technologie- und / oder Marktkompetenz) zur Entwicklung marktrelevanter Banking Services und deren Integration in das Banking Produktportfolio sein. Beispiele: Die Deutsche Bank hat die Verantwortung für die weltweite digitale Agenda auf Vorstandsebene und Initiativen zu Digitalisierung angekündigt. Innovationspartner sind u.a. IBM, Microsoft und HCL Technologies sowie FinTech-Start-Ups. Auch die Commerzbank hat Venture Capital und Kooperationen mit FinTech-Start-ups angekündigt (CommerzVentures). Die Deutsche Börse hat den Aufbau einer vorbörslichen IPO-Plattform für u.a. FinTech-Start-ups als Beitrag zur Wachstumsfinanzierung angekündigt. Der Finanzplatz Luxemburg will in der Bankentechnologie Vorreiter in Europa werden und hat in Kooperation mit Banken und Asset-Manager ein FinTech-Projekt im Zahlungsverkehr angekündigt.

Ein weiterer Veränderungstreiber ist neben dem digitalen Strukturwandel der Kostendruck im Retail Banking. Alle Filialbanken haben Initiativen zur nachhaltigen Optimierung der Kostenstrukturen (Cost-Income-Ratio) und Restrukturierungen (Überkapazitäten) im Filialnetz angekündigt. Auf den Kostendruck reagieren Banken mit groß angelegten Restrukturierungsprogrammen und Maßnahmen zur kontinuierlichen Effizienzsteigerung und permanenten Kostenoptimierungen. Die Transformation der Geschäftsprozesse hin zu einem wettbewerbsfähigen digitalen Geschäftsmodell („Digital is a Core Value“) ist eine der größten Herausforderungen für das Bank Management und eine kräftige Wachstumschance für die Consulting- und ICT-Service Industrie. Die ICT-Industrie sollte zur Optimierung der Banking Sales Performance die strategische Top-Agenda der Bankenindustrie (Kapital, Ertrag, Kosten, Risiko, Regulation und Innovation) umfassend verstehen. Eine leistungsfähige flächendeckende Kommunikationsinfrastruktur („Digitale Agenda“) wird zu weiteren Investitionen in den Ausbau der digitalen Banking Interaktions- und Vertriebskanäle führen. Die Europäische Digitale Agenda (EDA – Future Internet) hat u.a. das Ziel einen digitalen Binnenmarkt in Europa mit modernen Hochgeschwindigkeitsnetzen (4G, LTE) und interoperablen Anwendungen zu schaffen und erwartet aus den Investitionen in die digitale Agenda einen Wachstumsschub von 250 Mrd. Euro in den nächsten Jahren.

Mobile Enterprise wird zukünftig deutlich geschäftsorientierter werden. Der neue Mobile Enterprise Vendor Benchmark 2015 nimmt sich diesen Entwicklungen an und wird Anwendern einen einheitlichen Marktüberblick und konkrete Entscheidungsunterstützung bei der Auswahl entsprechender Angebote und Hersteller in 2015 bieten........................ [mehr]

Mit dem „Social Business Vendor Benchmark 2015“ wird die Experton Group in diesem Jahr erneut CIOs und IT-Managern konkrete Unterstützung bei der Evaluierung und Auswahl der für ihr Unternehmen geeigneten Social-Vendoren bieten. ........................ [mehr]