Security Vendor Benchmark 2016: Beginn der Research-Phase – Deutschland und Schweiz

Lutz Peichert

Lutz PeichertNicht nur Compliance und Cloud Computing treiben Sicherheitsüberlegungen in Unternehmen, sondern auch ständig wachsende Gefahren sowohl innerhalb des Unternehmens als auch von außerhalb. Entsprechend steigen die Sensibilisierung der Unternehmensleitungen und auch die Sicherheitsbudgets.

Die Experton Group führt vor diesem Hintergrund mit dem „Security Vendor Benchmark 2016“ die zweite Auflage des...

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Quo vadis, IT-Infrastruktur? Die Herausforderungen an eine moderne Unternehmens-IT

Wolfgang Schwab

Wolfgang Schwab

Experton Group hat Ende 2014 die Herausforderungen für die IT in den Jahren 2015 und den folgenden Jahren klar aufgezeigt. Dabei wurde unterschieden, zwischen Herausforderungen, die die IT angehen muss, um das Business am Laufen zu halten und solchen, die für eine Transformationen des Business notwendig sind. Im Folgenden lesen Sie die wichtigsten Punkte.

 

Run the...

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Windows 10 – die Vorstellung in Berlin

Holm Landrock

Holm Landrock

  Bottom Line (ICT-Anwenderunternehmen):

Windows 10 liefert eine geschmeidige Oberfläche, die auf den verschiedenen Endgeräten eines Anwenders das gleiche „Look & Feel“ liefert. Viele Neuerungen beziehen sich auf den Komfort für den Nutzer. Der kostenlose Wechsel sorgt für Kundenbindung.

  

Bottom Line (ICT-Anbieterunternehmen):

Windows 10 bietet...

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Einführung von sicheren Mobility-Lösungen statt Duldung unsicherer Anwendungen

Dr. Henning Dransfeld

Dr. Henning DransfeldBring your own Device (BYOD) als Unternehmensstrategie hat sich in Deutschland im Gegensatz zu Nordamerika kaum durchgesetzt. Trotzdem ist es auch hierzulande weit verbreitet, dass mobile Anwendungen aus dem Konsumentenbereich ohne ausreichende Sicherheitsvorkehrungen auch für berufliche Zwecke verwendet werden. Ein Beispiel dafür ist die Anwendung von Dropbox, die bekannte Cloud-Anwendung zur...

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Experton Internet of Things Market Overview: Market News & Links in a Nutshell

Luis Praxmarer

Luis Praxmarer

Das Thema Internet of Things ist ein wesentlicher Baustein der Digitalen Ökonomie, der sich rasant weiterentwickelt.

Experton Group stellt Ihnen daher eine Zusammenstellung interessanter aktueller Kurznachrichten und Links zum Thema Internet of Things vor.

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Transformation der IT-Services in der VR-FinanzGruppe

Arnold Wagner

Arnold Wagner

Die Fiducia IT AG (Karlsruhe) und die GAD eG (Münster) haben ihre Ressourcen zur "Fiducia & GAD IT AG" mit Rechtssitz in Frankfurt gebündelt. Mit der Eintragung ins Handelsregister am 1. Juli 2015 entstand mit einem Konzernumsatz 2014 von rd. 1,2 Mrd. Euro hinter der Finanz Informatik GmbH (1,6 Mrd. Euro Konzernumsatz) der...

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Eindrücke von der ISC Supercomputing

Holm Landrock

Holm Landrock

Bottom Line (ICT-Anwenderunternehmen):

Wer Höchstleistung benötigt, bekommt sie. Moore‘s Law gilt auch weiterhin, und es gibt interessante Anbieter. Die Supercomputing-Technologien liefern Ideen für viele fachliche und technische Aufgaben in den Unternehmen. Es lohnt sich, einen Blick in diese Welt zu werfen, die sich schon lange nicht...

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Sage Summit 2015 in New Orleans: Please don’t call it ERP

31.07.2015

Oliver Giering

Oliver Giering

Die Experton Group war dieses Jahr zu Gast auf der Sage-Jahreskonferenz, die vom 27. Bis 30. Juli 2015 in New Orleans stattfand. Die Konferenz ist mit rund 7.500 Besuchern die weltweit größte Konferenz für kleine und mittelständische Unternehmen.

 

Im Fokus des diesjährigen Summits stand die Veröffentlichung neuer (Cloud-) Produkte, die unter dem neuen CEO Stephen Kelly feierlich vor Kunden, Partnern und IT-Spezialisten vorgestellt wurden. Kelly ist seit Anfang 2015 Geschäftsführer und leitet ein Unternehmen, welches sich nach und nach vom klassischen On-Premise- zum Cloud-Anbieter für Business Software entwickelt. Gerade im Bereich der ERP-Software ist diese Entwicklung äußerst spannend zu beobachten.

Während der diesjährigen Research-Phase zum Cloud Vendor Benchmark 2015 entschloss sich die Experton Group, den Bereich der Software-as-a-Service-ERP-Produkte, lediglich auf die Angebote für kleine und mittelständische Unternehmen zu beschränken, da der Markt und die Nutzung für große Unternehmen verschwindend gering ist. Der Gesamtmarkt für SaaS-ERP-Produkte beträgt in Deutschland im Jahr 2015 rund 105 Millionen Euro – das sind gerade einmal drei Prozent der SaaS-Gesamtausgaben in Deutschland. Deutsche Unternehmen haben nach wie vor hohe Datenschutzbedenken und fürchten, dass ihre individuellen Business-Prozesse, die stellenweise über Jahre mit den ERP-Suiten gewachsen sind, nicht in einem Standardmodell aus der Cloud abgedeckt werden können. Umso spannender erscheint ein Blick in die USA, in denen Sage sein On-Premise-ERP-X3-Produkt nun mit Sage X3 Cloud in die über Amazon Web Services gehostete Public Cloud hievt. X3 Cloud ist eine umfassende ERP-Suite für große Mittelständler. Das Angebot beschränkt sich zunächst jedoch nur auf den amerikanischen und kanadischen Markt. Konkrete Pläne für Deutschland gebe es noch nicht, bestätigten Jean Huy, Global Vice President des Produktmarketings für X3, und Jayne Archbold, CEO Enterprise Market Europe, im Gespräch. Global wolle man das Produkt jedoch 2016 ausrollen. Huy teilt unsere Einschätzung und bestätigt, dass der deutsche Markt für solche Offerings noch nicht reif genug sei. Die Nachfrage nach Cloud-Bereitstellungsmodellen sei einfach (noch) zu gering. Dementsprechend fokussiere man sich bei den länderspezifischen Go-to-Market-Strategien auch auf die jeweiligen Bedürfnisse der einzelnen Länder und biete somit auch unterschiedliche Produkte an. Brendan Flattery, President Europe, erläutert, dass man zunächst auch auf den reiferen Märkten Erfahrung sammeln wolle. Länder wie Großbritannien seien in ihrer Cloud-Affinität schon fortgeschrittener, weshalb das Produkt hier auch im Spätsommer dieses Jahres veröffentlicht werde. Man wolle auch niemandem den Gang in die Cloud aufdrängen – die On-Premise-Versionen der Produkte werden weiterhin und auf unbestimmte Zeit weiter unterstützt, so Flattery. Diese Strategie erscheint durchaus sinnvoll. Viele deutsche Mittelständler sehen sich nämlich noch unklaren rechtlichen Bedingungen gegenüber gestellt, die es zu erörtern gilt. Die Gerichtsbarkeit der jeweiligen SLAs ist in manchen Fällen noch nicht eindeutig.

Bei allen Gesprächen – auch mit (Nicht-) Sage-Kunden - wurde deutlich, dass das Thema Security jedoch anscheinend nicht dieselbe übergeordnete Rolle hat wie dies in Deutschland der Fall ist. Auf Nachfrage erwidert man, dass selbst die NASA mittlerweile über Amazon Web Services hoste und eigene IT-Infrastrukturen nicht per se sicherer seien, als die von professionellen Hostern – ein durchaus nachvollziehbarer Aspekt, da professionelle Hoster mittlerweile mancherorts eine höhere Verfügbarkeit und bessere Datensicherheit bereitstellen, als dies beispielsweise kleinere und mittlere Betriebe durch ihre eigene IT leisten können. Die hohen Sicherheitsinvestitionen (etwa in Zertifikate und Firewall-Konzepte) der Rechenzentrumsbetreiber ließen sich von vielen Mittelständlern nur mit erheblichem finanziellen und personellen Aufwand aufbringen. Dies betrifft jedoch zunächst nur den Bereich der System- und Stabilitätssicherheit (inklusive der Data-Recovery). Die Risiken bezüglich der externen Datenübertragung sind bei einem externen Dienstleister jedoch nur dann gedämmt, wenn er die SLA für Performance und Data Recovery auch wirklich einhält.

Dennoch scheint das Vertrauen in Cloud-Lösungen auf dem amerikanischen Markt enorm hoch zu sein, was auch die Nutzungszahlen der Dienste bestätigen. Anwender wollen moderne Dienste nutzen, die die Probleme der alten ERP-Systeme – hohe Kosten für Wartung und Implementierung, fehlende Flexibilität, um neuen Businessanforderungen gerecht zu werden, schlechte Usability und die fehlende mobile Anbindung – beseitigen, so Huy. Um das Image dieser „alten“ ERP-Suites loszuwerden, betonte Stephen Kelly gleich zu Beginn seiner ersten Keynote, dass man für die dementsprechenden Sage-Produkte künftig nicht mehr den Begriff „ERP“ verwenden werde. Diese Bezeichnung sei veraltet und im Grunde ein „fünfundzwanzig Jahre alter Industriebegriff“. Und tatsächlich erscheint die Bezeichnung Business Management System in der gegenwärtigen Zeit wesentlich angebrachter, da zu bedenken ist, dass viele ERP-Systeme mittlerweile an ihre Grenzen stoßen, weil sie die Agilität und die Schnelligkeit der neuen Markttrends nicht mehr zeitgemäß umsetzen können.

In klassischen Manufacturing-Betrieben, wie sie etwa in der Automotive-Branche anzutreffen sind und in welchen das Know-How und die Innovation auch zum Teil das Kapital der Firma darstellen, ist der Bedarf nach Sicherheit natürlich besonders hoch, und es wird schwierig werden, sie zeitnah von der Sicherheit der Cloud-Produkte zu überzeugen. Dennoch könnten hier gerade Private-Clouds, in denen für jeden Kunden eine individuell konfigurierbare, physikalisch oder logisch getrennte Infrastruktur bereitgestellt wird, die entweder im eigenen Rechenzentrum oder im Rechenzentrum des Dienstleisters betrieben wird, von Vorteil sein, um die Benefits der neuen Anwendungen ausnutzen zu können. Gerade die Bedürfnisse nach einer ganzheitlichen, alle Abteilungen einschließenden Betrachtung und Abbildung der Prozesse, der einfachen Kollaboration und Kommunikation intern und extern mit Kunden und Partnern und nach mobilen Zugriffsmöglichkeiten, lassen sich über neue Cloud-ERP-Lösungen einfacher denn je verwirklichen. Es wird dennoch gerade in klassischen, traditionellen Betrieben einiges an Aufklärungsarbeit zu leisten sein, weshalb die neue Software nun nicht mehr „ERP“ heißen soll.

Der Sage Summit bot darüber hinaus auch viele weitere interessante Einblicke in unterschiedlichste Bereiche der Unternehmensführung. So gab es beispielsweise auch interessante Sessions zu Social-Media-Strategien in Unternehmen. Dabei wurde erneut deutlich, dass die ganzheitliche Verknüpfung der unterschiedlichen IT-Trendthemen wie Big Data, Cloud, Social Business und etwa IoT der Schlüssel zum Erfolg und zum Überleben in der Welt der digitalen Transformation ist.

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Der Experton Explorer hilft Unternehmen bei der eigenen Reifegradbestimmung bezogen auf aktuelle Trendthemen und in Relation zu Best in Class Ansätzen. Er ermöglicht die Stärken und Schwächen einer Organisation objektiv zu analysieren und ggfs. daraus Verbesserungsmaßnahmen und eine individuelle Roadmap abzuleiten .... [mehr]

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Der neue Mobile Enterprise Vendor Benchmark 2015 gibt Anwendern konkrete Entscheidungsunterstützung bei der Auswahl entsprechender Angebote und Hersteller in 2015 ........................ [mehr]