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Digital Transformation

Die v1.0 der digitalen Crème de la Crème der Anbieterlandschaft steht fest!

Der konsolidierte Benchmark zum Thema Digital Transformation für Deutschland zeigt die alteingesessenen und neuen IT-Anbieter in einem völlig neuen – aber hoch aktuellen - Blickwinkel: Die hochaggregierten Market Insight Quadranten zeigen die aktuelle Wettbewerbsfähigkeit sowie Portfolioattraktivität der hierzulande führenden IT-Anbieter. [weitere Informationen]

Experton Explorer

Der Experton Explorer hilft Unternehmen bei der eigenen Reifegradbestimmung bezogen auf aktuelle Trendthemen und in Relation zu Best in Class Ansätzen. Er ermöglicht die Stärken und Schwächen einer Organisation objektiv zu analysieren und ggfs. daraus Verbesserungsmaßnahmen und eine individuelle Roadmap abzuleiten .... [mehr]

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Markenloyalität und Imagebildung durch Brand-Communities

Oliver Giering

Oliver GieringDie Nutzung des Internets unterliegt besonders im Consumer-Bereich nach wie vor einem starken Wandel. Mobile Endgeräte und Responsive Webdesigns sorgen dafür, dass mit nur einem Klick – dank verbesserter Logistikmechanismen – selbst höherwertige Konsumgüter wie Fahrzeuge online zu erstehen sind. Das E-Commerce-Geschäft boomt dabei weiterhin: Der Umsatz des B2C-E-Commerce-Marktes hat sich in den vergangenen sechs Jahren auf rund 46 Mrd. Euro verdoppelt (Quelle: Handelsverband Deutschland, HDE). Das parallele Bespielen von Online- sowie Katalog- und Versandhandel (Omni-Channel Commerce) – wird zunehmend zur Pflicht.

Kundenbindung lässt sich dabei nicht mehr über einen einzigen Produktkatalog erreichen, wie dies noch vor einigen Jahren der Fall war. Zusätzlich nimmt der Austausch der Käufer über ein Unternehmen oder eine Marke in den sozialen Medien eine immer größere Rolle in den Wahrnehmungsprozessen der Kunden gegenüber bestimmten Marken/Trends/Unternehmen ein. Kunden in modernen Konsumgesellschaften wollen dabei häufig nicht mehr einfach „nur“ Käufer sein. Sie wollen sich beteiligen, wertgeschätzt und wahrgenommen, bisweilen sogar mit einer Marke identifiziert werden (Stichwort „Apple-Jünger“). Gleichzeitig müssen sich Online-Shop-Anbieter innovativ und jung präsentieren, um eine zeitgerechte User Experience (inklusive High-End-Frontends) bieten zu können, die die Markenloyalität der Kunden stärkt und letztlich das Geschäft weiter vorantreibt. (Externe) Brand Communities versprechen hierbei Abhilfe. Doch was genau zeichnet diese aus?

Definition: Brand Communities

Der deutsche Soziologe Kai-Uwe Hellmann, Professor für Konsum- und Wirtschaftssoziologie am Institut für Soziologie der TU Berlin, beschreibt Brand Communities als „intensiv gepflegte Beziehungsnetzwerke zwischen Kunden spezieller Markenprodukte“, und betont nachfolgend vor allen Dingen den kommerziellen Charakter dieser Plattformen, welchen wir nun im Folgenden näher beleuchten möchten. (Externe) Brand Communities verknüpfen „Branded Websites“ und somit in erster Linie starre bzw. nicht auf moderne Interaktion ausgelegte Websites mit Tools bzw. Plattformen für den dynamischen Austausch von Kunden und Partnern im Web und bieten damit die Möglichkeit für eben solche Beziehungsnetzwerke, die Hellmann beschreibt. Solche Plattformen bieten Optionen für die Meinungsäußerung bzw. auch Produkt- oder Service-Reviews bzw. Ratings, die Erstellung von Blog-Inhalten, die Einbindung verschiedener dynamischer Audio- oder Video-Inhalte (bspw. YouTube) bzw. das Taggen und Sharen über Social-Media-Kanäle. Der Tiefgang solcher Plattformen, bei einer ausreichend großen Anzahl an Usern und entsprechender aktiver Beteiligung, fördert die Verbindung und das Zugehörigkeitsgefühl von Kunden und Partnern entlang der Unternehmensphilosophie und trägt vor allem zur Optimierung der Awareness und Qualität von Produkten bzw. Services bei. Letztlich wird das Engagement über erhöhte Kundenzufriedenheit dank dieses Ventils gesteigert und eine attraktive Anlaufstelle für Meinungen und Fragen bereitgestellt. Der Auftraggeber bzw. Betreiber der Plattform bindet auf diese Weise Kunden besser an das Unternehmen und kann sogar die Service- und Supportkosten senken, da Telefonanrufe im Call Center reduziert werden und Kunden durch entsprechende FAQ-Sektionen oder Foren zur effektiven – und oftmals auch schnelleren - Selbsthilfe angehalten werden. Darüber hinaus dient der User-Generated Content der Produkt- und Serviceentwicklung, so dass hierüber das Produkt Lifecycle Management und letztlich das Go to Market geschliffen werden bzw. näher am schnelllebigen und zunehmend digitalen Markt ausgerichtet sind. Moderne technologische Grundlagen erlauben dabei eine geräteunabhängige Interaktion zu jeder Zeit und an jedem Ort. CMOs suchen derzeit verstärkt nach solchen Tools und Plattformen, um Communities entlang der digitalen Marketing-Strategie aufzubauen und zugleich mehr kreativen Spielraum für Kampagnen zu erlangen.

Brand-Community-Software bzw. -Plattformen auf dem Prüfstand

Auf Grund der gesteigerten Relevanz dieser Brand Communitites wird der im Mai startenden Social Business Vendor Benchmark 2017 das Thema untersuchen und damit konkrete Unterstützung für CIOs und IT-Manager bei der Evaluierung und Auswahl der geeigneten Social Business-Lösungsanbieter leisten.

Sie sind Anbieter solcher Plattformen? Dann zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir freuen uns auf Ihr Feedback. 

Information Services Group übernimmt Experton Group AG

Das Experton Group Angebot an subskriptionsbasierten Beratungs- und Marktforschungs-Dienstleistungen ergänzt und erweitert das ISG Offering um neue Beratungskompetenzen

Die Information Services Group, Inc. (ISG) (NASDAQ: III), eines der führenden Marktforschungs- und Beratungshäuser im Informationstechnologie-Bereich, hat heute die Übernahme der Experton Group AG bekanntgegeben.

Die Experton Group mit ihren unabhängigen Beratern bietet kontinuierliche Marktforschungs- und Beratungs-Services. Der Fokus liegt auf dem Gebiet der digitalen Transformation; das Angebot umfasst hochwertige Inhalte zu den Themen Mobility und Cloud Computing, Security, Big Data Analytics, Social Business, Sourcing, Industrie 4.0, SaaS-Plattformen und Infrastruktur [weitere Infos hier].