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Digital Transformation

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Die 26-Milliarden-Dollar-Wette: Microsoft übernimmt LinkedIn

Frank Heuer

Frank HeuerIn dieser Woche wurde die Übernahme des größten Business-Netzwerkes LinkedIn durch Microsoft bekanntgegeben – für den gewaltigen Betrag von über 26 Milliarden US-Dollar. Dies bedeutet pro Aktie einen Wert von 196 Dollar und damit einen Aufschlag von immerhin 50 Prozent auf den Schlusskurs drei Tage vor Bekanntgabe der Übernahme. Allerdings war die Aktie bei ihrem Höchstwert auch schon einmal rund 270 US-Dollar wert.

Zwar konnte LinkedIn zuletzt einen Umsatz von rund drei Mrd. US-Dollar vorweisen, was einem deutlichen Zuwachs von 35 Prozent entspricht, aber der Verlust wuchs gleichzeitig überproportional auf über 160 Mio. US-Dollar. Wenn es sicherlich nicht die Finanzkennzahlen sind - was bewegte Microsoft zu dieser größten Übernahme in seiner Geschichte?

Zum einen kann Microsoft sein Angebot und damit seinen adressierbaren Markt deutlich erweitern. Durch die Verknüpfung von LinkedIn mit dem Microsoft-Portfolio wie Office 365 und Dynamics CRM kann Microsoft seinen Kunden neue Möglichkeiten bieten, eröffnet aber auch den Weg zu personalisierter Werbung. Ganz besonders interessant dürfte für Microsoft dabei die Perspektive sein, ein Ziel zu erreichen, das in letzter Zeit immer mehr außer Sicht geriet: Auf allen Arten von Clients stark vertreten zu sein. Gerade im zukunftsträchtigen Mobile-Markt haben die Rivalen Apple und Google Microsoft in den letzten Jahren immer mehr das Leben schwer gemacht.

Auf den Quotienten kommt es an

Besonders lukrativ sind die kommerziellen Aussichten, wenn man im Auge behält, dass die gewaltige Menge personalisierter Daten mit den Analyse-Möglichkeiten von Cortana und den Suchmaschinen-Kapazitäten von Bing kombiniert werden und mit Dynamics CRM verknüpft werden könnten.

Daher greift auch der Vergleich mit der Übernahme des Social-Network-Anbieters Yammer, die sich offenbar nicht ganz so erfolgreich wie von Microsoft erhofft entwickelt hat, zu kurz, denn hier handelte es sich um die Lösung, nicht um ein Netzwerk samt Mitgliedern. LinkedIn hat derzeit weltweit über 430 Mio. Mitglieder. Pro Mitglied beträgt der Kaufpreis demnach gut 60 Dollar. Das ist ein üppiger Betrag, wenn man etwa die entsprechenden Werte vergleicht, die Facebook für Whatsapp und Microsoft selbst 2011 für Skype bezahlt hat. Etwas anders sieht es aus, wenn man den Kaufbetrag in das Verhältnis zu den 1,2 Mrd. Office-Usern setzt, deren Umsatzerlöse pro Kopf um 22 Dollar durch die Veredelung mit LinkedIn gesteigert werden müssten – was im Zeitraum der Tilgung der wahrscheinlich aufzunehmenden Anleihe nicht völlig unrealistisch erscheint (zumal Microsoft dank großer Bonität nicht allzu große Zinsen wird zahlen müssen).

Wichtig wird es sein, bei der Integration von LinkedIn die Balance zu halten. Zum einen wird die Separierung von LinkedIn von Microsoft sicherlich nicht ganz so rigoros in Zukunft bleiben können, wie jetzt angekündigt, um interessante kommerzielle Erfolge zu erzielen. Andererseits wird Microsoft sensibel agieren müssen, die LinkedIn-Mitglieder nicht in ihrer Netzwerkaktivität zu bremsen (im Netz kursieren bereits Tipps zur Löschung von LinkedIn-Profilen).

Information Services Group übernimmt Experton Group AG

Das Experton Group Angebot an subskriptionsbasierten Beratungs- und Marktforschungs-Dienstleistungen ergänzt und erweitert das ISG Offering um neue Beratungskompetenzen

Die Information Services Group, Inc. (ISG) (NASDAQ: III), eines der führenden Marktforschungs- und Beratungshäuser im Informationstechnologie-Bereich, hat heute die Übernahme der Experton Group AG bekanntgegeben.

Die Experton Group mit ihren unabhängigen Beratern bietet kontinuierliche Marktforschungs- und Beratungs-Services. Der Fokus liegt auf dem Gebiet der digitalen Transformation; das Angebot umfasst hochwertige Inhalte zu den Themen Mobility und Cloud Computing, Security, Big Data Analytics, Social Business, Sourcing, Industrie 4.0, SaaS-Plattformen und Infrastruktur [weitere Infos hier].