Experton Internet of Things Market Overview: Market News & Links in a Nutshell

Luis Praxmarer

Luis PraxmarerDas Thema Internet of Things ist ein wesentlicher Baustein der Digitalen Ökonomie. Aufgrund der hohen Relevanz dieses Themas wird Experton ab heute regelmäßig im ICT-Newsletter darüber berichten und einen Überblick über die aktuelle Entwicklung geben. Im Folgenden stellen wir Ihnen eine Zusammenstellung interessanter aktueller Links zum Thema Internet of Things vor.

M&A, Strategies,...

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Experton Market Snap Shot 2015

Nils Bachmann

Nils BachmannDie Experton Group stellt alljährlich Kennzahlen für die ICT-Trendthemen bereit, die als „Experton Market Snap Shots“ bezeichnet werden. Inhaltlich beziehen sich diese Kennzahlen auf Märkte für spezielle Produkte sowie Dienstleistungen in Deutschland und in der Schweiz und deren Entwicklungsprognose für die kommenden Jahre.

Die Trendthemen der Experton Group für das Jahr 2015...

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Social Business Vendor Benchmark 2016: Beginn der Erhebungsphase

Heiko Henkes

Heiko HenkesSocial Business bleibt eines der zentralen ICT-Themen. Die Experton Group wird deshalb erneut ihren „Social Business Vendor Benchmark“ – die unabhängige Anbieterbewertung für Dienstleister und Hersteller rund um „Social-Business-Technologien“ – durchführen. Dieser steht in einer Reihe mit den Benchmark-Analysen zu den Themen Cloud Computing, Big Data, Security und Mobile Enterprise....

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Wie tickt der Kunde? Social Analytics erhöht das Verständnis und bewahrt vor „Shitstorms“

Frank Heuer

Frank HeuerDas Umfeld für Marketiers hat sich insbesondere im Consumer-Markt in den vergangenen Jahren fundamental gewandelt. Kunden können sich über soziale Netzwerke untereinander über Anbieter und ihre Produkte austauschen und erhalten über Plattformen mit entsprechend großer Reichweite eine starke Stimme. Diskussionen können sich entspinnen, die sich bis zu den...

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6. Auflage des Experton Group Cloud Vendor Benchmarks – Cloud ist Klebstoff digitaler Geschäftsbeziehungen

Heiko Henkes

Heiko Henkes• Der Cloud Markt lässt traditioneller IT kaum noch Luft zum Atmen • (a)PaaS war Hot Spot 2014 und wird schneller Commodity als erwartet • Drei neue Marktsegmente in der Bewertung

Die Experton Group veröffentlicht die sechste Auflage ihres unabhängigen Anbietervergleichs „Cloud Vendor Benchmark 2015“. Die Studie evaluiert und bewertet die wichtigsten Cloud-Anbieter im...

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Big Data Scientist: Gestern, heute und morgen

Prof. Dr. Andreas Gadatsch

Prof. Dr. Andreas GadatschDie Experton Group untersucht im Rahmen des Big Data Vendor Benchmarks erneut das Marktangebot zu Big Data in Deutschland und der Schweiz. In diesem Zusammenhang stellt sich nach wie vor die Frage: Welche Rolle nimmt der Data-Scientist in einem Unternehmen war. Immerhin wird er immer wieder als zentrale Rolle rund um Big Data...

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Digitalisierungsstrategien im Retail Banking

Arnold Wagner

Arnold WagnerDer deutsche Bankensektor befindet sich in einem intensiven Transformationsprozess insbesondere im Retail Banking. Die Digitalisierung in Verbindung mit der schnellen Veränderung des Kundenverhaltens führt zum Zerfall von bisher als unverrückbar verstandenen Strukturen. Es verändern sich nicht nur Märkte, Vertriebswege und Produkte, sondern komplette...

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Bankenindustrie Digital Single Market Strategy

26.06.2015

Arnold Wagner

Arnold WagnerDie EU-Kommission hat aktuell drei Großprojekte, und zwar die Bankenunion, die Kapitalmarktunion und den digitalen EU-Binnenmarkt (Digital Single Market Strategy) im Planungsprozess bzw. in der Implementierungsphase. Die Bankenunion ist Anfang November 2014 mit der Übernahme der direkten Bankenaufsicht (Single Supervisory Mechanism – SSM) über die 123 bedeutendsten Banken des Eurosystems (85 Prozent der Bilanzsummen) durch die EZB gestartet. Die EZB will künftig auch die Geschäftsmodelle der größten Banken prüfen. Das Projekt „Cyber Security“ hat in 2015 Top-Priorität im SSM. Weitere Meilensteine umfassen Regelungen für die Sanierung bzw. Abwicklung von Banken (Single Resolution Mechanism – SRM). Eine 3. Projektstufe soll die nationalen Einlagensicherungssysteme (Deposit Guarantee Scheme – DGS) betreffen. Die Bankenunion soll durch eine Kapitalmarktunion bis 2019 ergänzt werden, welche alle 28 EU-Mitgliedstaaten (Single Market) einbinden soll. Ziel der Kapitalmarktunion ist die Errichtung einer integrierten Finanzmarktinfrastruktur (Beispiel: TARGET2-Securities – TS2). Im Rahmen der Kapitalmarktunion sollen auch die Bedingungen für Investoren verbessert und die Finanzierung von technologiegetriebenen Innovationen in Europa stimuliert werden (Infrastrukturprojekte, Breitbandnetzausbau, Industrie-4.0-Projekte, Venture Capital für Start-ups). Die Fähigkeit die komplexe Finanzmarktregulierung im Sinne von Operational Excellence (IT-Compliance) zu beherrschen wird zum Wettbewerbsfaktor für Banken.

Ein strategisches Thema ist die zunehmende Digitalisierung von Bankgeschäften. Hier wird der Wettbewerb der Zukunft ausgerichtet werden, und hier bieten sich erhebliche Chancen. Mit der Implementierung eines digitalen EU-Binnenmarkts soll beispielsweise auch ein Gründerboom bei innovativen Geschäftsmodellen und Technologien angeschoben werden. Der Action Plan umfasst strategische „Key Issues“ in den Bereichen (disruptive) Technologies, Big Data, Future Open Internet, Cloud Computing, E-Infrastructures, Broadband Europa, Cyber Security und Start-up Europa. Ein Beispiel zur Optimierung der Finanzierung von Start-ups: Die Deutsche Börse hat Mitte Juni 2015 die Onlineplattform "Deutsche Börse Venture Network" eröffnet. Ziel ist es, Start-ups und Investoren zusammenzuführen. Start-ups sollten sich bereits in der sog. Growth-, Later-Stage- oder Pre-IPO-Phase befinden und erste Erfolge aufweisen können. Venture-Capital-Investoren sind u.a. Allianz Global Investors, Deutsche Asset & Wealth Management sowie T-Venture. Zur Implementierung des digitalen Binnenmarkts sind 16 Großprojekte vorgesehen, die bis Ende 2016 umsetzt werden sollen. Beispiel: Es soll 2016 eine Initiative zum freien Datenfluss („Free Flow of Data Initiative“) vorgeschlagen werden, um den Datenverkehr in der EU voranzubringen. Weiterhin soll eine „European Cloud Initiative“ vorgestellt werden, in der es um die Zertifizierung von Cloud-Services sowie die Möglichkeit des Wechsels des Cloud-Providers gehen soll.

Die Bankenindustrie fokussiert intensiv die strategischen Konsequenzen aus der Digitalisierung für die Geschäftsfelder (Wettbewerbs- / Ertragsstrategien). Eine Rahmenbedingung, unter der der Wettbewerb der Banken derzeit stattfindet, ist das Thema Ertragsdruck. In diesem Zusammenhang ist davon auszugehen, dass trotz anfänglicher Kosten für IT-Investitionen, eine langfristig höhere Profitabilität im digitalen Bankgeschäft zu erwarten ist (Leitbild „Digitale Bank“). Diese dürfte nicht zuletzt aus einer besseren Positionierung im Wettbewerb um Kunden oder aus zusätzlichen Kostenvorteilen im Online- und Mobile-Banking und industrialisierten Wertschöpfungsketten resultieren. Auf der Management-Agenda stehen die Themenkomplexe Multikanalbank, Filialkapazitäten, Optimierung der Kostenstrukturen und Integration der Multikanalarchitektur in Core Banking Systeme. Zahlungsverkehr bzw. Transaction Banking sind Geschäftsfelder, die sich stärker als andere durch die Digitalisierung der Geschäftsprozesse verändern werden. Beispiel: Der Online-Bezahldienst „Pay Direkt“ der deutschen Banken (Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken, Privatbanken) soll Ende 2015 an den Start gehen. Auch die Anbieter von Payment-Services für Filialbanken (Wincor Nixdorf, NCR, Diebold) geraten zunehmend in ihrem Kerngeschäft unter Konsolidierungsdruck und müssen sich den neuen digitalen Marktanforderungen stellen. Beispiel: Kooperationen mit FinTech Start-ups oder anderen Payment Service Providern.

In der Bankenindustrie geht es bei den aktuellen Digitalisierungsprojekten auch um die Herausforderung, wie man von der traditionellen Prozessverbesserung zur Prozessinnovation kommt und wie die Digitalisierung diesen Schritt unterstützt. Darüber hinaus führt die Digitalisierung dazu, dass neue Wertschöpfungsketten mit Mehrwert entstehen. Ziel des Bankmanagements sollte sein, so früh wie möglich ein Gespür für innovative Prozesse zu entwickeln und diese schneller als die Wettbewerber zu implementieren. Beispiel: Die Deutsche Bank hat bereits im Rahmen ihrer Strategie 2020 angekündigt, eine Milliarde Euro in die Digitalisierung aller Geschäftsbereiche zu investieren. Ab September 2015 sollen in Berlin, London und im Silicon Valley „Deutsche Bank Labs“ zum Austausch mit FinTechs eröffnet werden. Beispiel: Entwicklung neuer individualisierter Banking-Produkte und -Services (Wettbewerbsvorteil und Kundenbindung) oder neue (disruptive) Technologien für effizientere bankinterne Abläufe (Innovationskraft). In den Innovationszentren sollen jährlich 500 Start-up-Ideen bewertet werden (Kooperationen mit Microsoft, IBM und HCL). Innovationen sind auch für die Börsenbetreiber wichtige Erfolgsfaktoren. Beispiel: Die Deutsche Börse hat angekündigt, die Potenziale (Software-Applikationen, Daten, IT-Infrastruktur) in einer zunehmend vernetzten Finanzmarktarchitektur durch Software-Tools (Cloud, SaaS-Angebote) zu intensivieren. Das Projekt „Digital Single Market Strategy“ und ein digitaler Binnenmarkt soll mit 415 Mrd. Euro p.a. zur Wirtschaftsleistung beitragen (Quelle: EU).

Digital Single Marketing Strategy

Abbildung: Digital Single Market Strategy

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